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Coronavirus: Situation in Ungarn

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Budapest informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Ungarn.

Stand: 23.9.2021 | 15:00 Uhr


Aktuell & Wichtig

Derzeit sind bis auf den Flugverkehr alle Corona-Einreisebeschränkungen außer Kraft gesetzt, eine Einreise nach Ungarn ist aktuell wieder uneingeschränkt möglich. Während an den Schengen-Binnengrenzen (Österreich, Slowakei, Slowenien) keinerlei Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, sind allgemeine Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen intakt.

Seit 1. Juli wird auch in Ungarn das digitale COVID-Zertifikat der EU anerkannt und mit dem ungarischen Impfpass gleichgestellt. Für den Aufenthalt u.a. in Hotels und in Restaurants (auch die Innenräumlichkeiten) ist seit 3. Juli kein Impf-/Schutzpass mehr vorgeschrieben. Ebenso ist die Maskenpflicht mit ganz wenigen Ausnahmen (z.B. für Krankenhäuser) auch gefallen.

Unsere aktuellen Informationen zu den Schutzmaßnahmen in HU finden Sie hier.

Seit 4. Mai dürfen sich auch dauerhaft in HU lebende Ausländer – auch ohne SV-Nummer in HUfür eine Corona-Schutzimpfung anmelden und seit 19. Juni auch einen Impftermin buchen. Unternehmen, die die Einrichtung einer eigenen Impfstelle am Firmenstandort planen, können ihre Absicht in den lokalen Regierungsbüros (auf Komitatsebene) anmelden.

Seit 1. Juli können Einwohner (über 18 Jahre) von angrenzenden Regionen in den Nachbarländern (in AT: Burgenland, Voraussetzung: Nachweis der Wohnadresse vor 14. Juni 2021) in HU geimpft werden.

HU Staatsbürger, die in einem EU/NATO/OECD-Land, in Russland oder in China geimpft wurden, können künftig bei den ungarischen Behörden unter Vorlage des ausländischen Impfnachweises auch einen HU Impfpass beantragen.

Wir empfehlen HU Staatsbürger, die in AT arbeiten bei der Einreise nach AT als Nachweis einer Impfung in HU entweder ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) zu verwenden ODER die Impfung in HU in ein internationales Impfzeugnis nachtragen zu lassen. Wichtig ist dabei, dass der Impfstoff im Nachweisdokument eindeutig aufscheint!

In HU gilt seit 4. November 2020 eine Notstandslage und seit April 2021 gelockerte COVID-Schutzmaßnahmen.

Seit 19. Mai gelten in AT neue Einreisebestimmungen im Sinne der 3-G-Regelung (Geimpft/Genesen/Getestet). Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung Voraussetzung. Die neue Einreiseverordnung (seit 1. Juli 2021) sieht zwei Länderkategorien vor, wobei HU zu den Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage 1, 3-G-Regel, keine Quarantäne) gehört: Für die Einreise (auch privat oder für touristische Zwecke) ist ein aktueller 3-G-Nachweis erforderlich:

  • Geimpft: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN.
    Anerkannte Impfstoffe von: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac (Sputnik nicht!)
    Voraussetzungen (Änderung seit 15.9.2021):
    • a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, wobei zwischen Zweitimpfung und Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
    • b) Ablauf von 21 Tagen seit der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    • c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf (d.h. Genesen + eine Impfung). 
    • d) weitere Impfung (Drittimpfung), wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit.a, b oder c mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
  • Genesen: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als 90 Tage),
  • Getestet: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR max. 72h alt, Antigen max. 48h, Antigentest zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird max. 24h alt).
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen. In der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben!

Seit 10. Juni entfällt die Pre-Travel-Clearance-Registrierungspflicht beim Vorliegen eines 3-G-Nachweises bei der Einreise aus Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage 1).

Die Gültigkeit des 3-G-Nachweises für die Einreise nach und den Aufenthalt (z.B. Restaurants, Hotels, etc..) in AT kann mit einem QR Scanner über greencheck.gv.at geprüft werden.

Übersicht zu den neuen AT Einreisebestimmungen.


Einreise und Reisebestimmungen (Personenverkehr)

Einreise nach HU

Derzeit sind  bis auf den Flugverkehr (separate Regelung siehe unten) alle Corona-Einreisebeschränkungen außer Kraft gesetzt, eine Einreise nach Ungarn ist aktuell wieder uneingeschränkt möglich. Während an den Schengen-Binnengrenzen (Österreich, Slowakei, Slowenien) keinerlei Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, sind allgemeine Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen intakt. 

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:

Einreise auf dem Luftweg

Bei der Einreise auf dem Luftweg gelten weiterhin sämtliche Einschränkungen. Geschäftsreisende ohne 3-G-Nachweis können auch weiterhin mit unserem zweisprachigen Formular für Geschäftsreisen nach HU fliegen. Für Touristen gelten folgende 3-G-Regelungen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa

Geimpfte mit ungarischem, bilateral, von HU einseitig anerkannten Impfpass (AT gehört nicht dazu), oder mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU dürfen nach HU frei (d.h. auch ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisen  

Glaubhaftmachung der Genesung innerhalb der letzten sechs MonateMit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU: negatives PCR-Testergebnis (max. 72h alt)

Weitere Ausnahmen für den Flugverkehr sind:

  • Personen, die bei der Einreise glaubhaft machen können, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate bereits COVID-19 hatten und geheilt sind (in HU erhalten diese Personen auch einen Impf-/Schutzpass) 
  • Inhaber eines offiziellen Passes (Dienst- oder Diplomatenpass)
  • gegen Corona Geimpfte mit in HU oder in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, mit dem HU über die gegenseitige Anerkennung der Impfpässe eine bilaterale Vereinbarung getroffen hat. Diese Länder sind (Stand 9. August): Albanien, Bahrein, Georgien, Kap Verde, Kasachstan, Kroatien, Marokko, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Nordmazedonien, San Marino, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Usbekistan und Zypern
  • gegen Corona Geimpfte mit in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, den HU einseitig anerkennt (Stand 9. August: Rumänien, Russische Föderation, Schweiz).
  • Inhaber des digitalen COVID-Zertifikates der EU, als Nachweis
    • einer Impfung gegen COVID19 (BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm, Sinovac oder Sputnik) mind. mit einer Dosis, wobei dieser nicht länger als ein Jahr zurückliegen darf, oder
    • einer Genesung (mind. 15 und max. 180 Tagen nach dem positiven Testergebnis), oder
    • eines negativen PCR-Testergebnisses (max. 72h alt).
  • Personen, die über einen max. 72 Stunden alten, auf Ungarisch oder Englisch ausgewiesenen, negativen SARS-CoV-2 PCR Test verfügen, der in einem der folgenden Länder ausgestellt wurde:
    • EU-, OECD- oder NATO-Mitgliedstaat (bzw. EU-Kandidatsland)
    • Russland, China, Vereinte Arabische Emirate, Bahrein, Aserbaidschan, Kazahstan, Kirgisistan, Türkei, Usbekistan  

Einreise nach AT

Seit 10. Juni entfällt die Registrierungspflicht bei der Einreise (und Aufenthalt in den letzten 10 Tagen) aus Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage 1, s. unten), wenn ein 3-G-Nachweis vorgelegt werden kann.

Sonst gilt: Vor der Einreise nach AT ist grundsätzlich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance - PTC). Die Online Registrierung kann in Deutsch oder Englisch, frühestens 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links in DE oder EN. Ausnahmen von der Registrierungspflicht bestehen für Transitreisende, zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs sowie für Personen, die aus unvorhersehbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis nach AT einreisen.

Einreisende sind verpflichtet, die Sendebestätigung aus dem PTC-System bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen. Ausnahmsweise können die Registrierungsformulare (DE oder EN) auch in Papierform vorgelegt werden.

Seit 19. Mai gelten in AT neue Einreisebestimmungen im Sinne der 3-G-Regelung (Geimpft/Genesen/Getestet). Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung („3-G-Nachweis“) Voraussetzung:

  • Geimpfte: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN
    Anerkannte Impfstoffe von: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac
    Voraussetzungen (Änderung seit 15. September 2021):
    • a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, wobei zwischen Zweitimpfung und Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
    • b) Ablauf von 21 Tagen seit der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    • c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 360 Tage zurückliegen darf (d.h. Genesen + eine Impfung).
    • d) weitere Impfung (Drittimpfung), wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit.a, b oder c mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.

  • Genesene: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als 90 Tage),
  • Getestete: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR max. 72h alt, Antigen max. 48h, Antigentest zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird max. 24h alt).

Pre-Travel-Clearance-Registrierung

Übersicht zu den neuen Einreisebestimmungen.

Die neue Einreiseverordnung sieht zwei Länderkategorien vor:

Einreise aus Staaten der Anlage 1 (Niedriginzidenzstaaten, darunter auch HU) - 3-G-Regel, keine Quarantäne:

  • Personen, die aus einem in der Anlage 1 genannten Staat einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in AT oder in einem in der Anlage A genannten Staat aufgehalten haben, können mit einem „3-G-Nachweis“ (Geimpfte, Genesene, Getestete – s.o.) quarantänefrei und seit 10. Juni auch ohne PTC-Registrierung nach AT einreisen.
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, darf trotzdem eingereist werden, jedoch ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von 24h, ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen; in der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben! In diesem Fall ist vor der Einreise weiterhin eine PTC-Registrierung verpflichtend!
  • Personen, die auf dem Luftweg aus Zypern einreisen, ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests bzw. einen Impfnachweis oder ein ärztliches Zeugnis über einen solchen Test bzw. Impfnachweis mitzuführen. Liegt nichts davon vor, ist eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich am Flughafen ein molekularbiologischer Test durchführen zu lassen. Ist aufgrund besonderer Umstände eine unverzügliche Testung am Flughafen nicht möglich, kann diese in Ausnahmefällen binnen 24 Stunden nachgeholt werden. Die Verpflichtung zum Mitführen eines negativen Ergebnisses eines molekularbiologischen Tests oder eines ärztlichen Zeugnisses entfällt, wenn mit einem ärztlichen Zeugnis (auf DE oder EN) nachgewiesen werden kann, dass trotz Vorliegens eines positiven molekularbiologischen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 aufgrund der medizinischen Laborbefunde davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Einreise aus Staaten und Gebieten der Anlage 2 (Virusvariantengebiete):

  • Die Einreise aus einem in der Anlage 2 genannten Staat oder Gebiet und die Einreise von Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem solchen aufgehalten haben, sind untersagt. Dies gilt (ohne Gewähr auf Vollständigkeit) nicht für
  1. Personen mit EU/EWR/CH-Staatsbürgerschaft oder Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in diesen Staaten bzw. Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  2. Fremde mit einer vom BMEIA ausgestellten diplomatischen Legitimationskarte
  3. Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung einreisen,
  4. Personen, die zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen,
  5. Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
  6. humanitäre Einsatzkräfte,
  7. eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 8,
  8. Personen mit zwingenden Gerichts- und Behördenpflichten (z.B.: Gerichtsladungen)
  9. Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis, wie insbesondere aufgrund von schweren Krankheitsfällen, Todesfällen, Begräbnissen, Geburten sowie der Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen einreisen (entsprechendes Formular) und
  10. Personen, die im Zusammenhang mit planbaren sonstigen wichtigen Ereignissen im familiären Kreis wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern oder dem Besuch des Lebenspartners einreisen.
  • Die Einreise aus oder bei Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in Staaten, die in Anlage 2 gelistet sind, ist nur mit einem negativen PCR-Test möglich (max. 72 h gültig ab Probenahme). Dieser ist in Form eines ärztlichen Zeugnisses (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder in Form eines schriftlichen Testergebnisses in DE oder EN vorzuweisen. Kann dies nicht erbracht werden ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten, die nur mittels negativem PCR-Tests ab dem fünften Tag nach der Einreise beendet werden kann. Der Tag der Einreise ist als „Tag null“ anzusehen. Die Verpflichtung zum Mitführen eines negativen Ergebnisses eines molekularbiologischen Tests oder eines ärztlichen Zeugnisses entfällt für Genesene seit 3. August, wenn mit einem ärztlichen Zeugnis (auf DE oder EN) nachgewiesen werden kann, dass trotz Vorliegens eines positiven molekularbiologischen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 aufgrund der medizinischen Laborbefunde davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Ansonsten ist unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn das entsprechende ärztliche Zeugnis vorgelegt wird.
  • Diese Quarantänepflicht entfällt in folgenden Fällen:
    • Einreise zu beruflichen Zwecken,
    • Fremde mit einer vom BMEIA ausgestellten diplomatischen Legitimationskarte;
    • humanitäre Einsatzkräfte
    • Personen mit zwingenden Gerichts- und Behördenpflichten (z.B.: Gerichtsladungen)
    • Begleitperson einer Person, die aus medizinischen Gründen (gemäß § 6 § 8 der EinreiseVO) einreist;
    • Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis einreisen (entsprechendes Formular).

Einreise aus sonstigen Staaten die in den Anlagen der Einreiseverordnung nicht angeführt werden:

Personen, die aus einem sonstigen Staat oder Gebiet einreisen oder sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem solchen aufgehalten haben, haben einen 3-G-Nachweis mitzuführen, eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein Test durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Die Quarantäne- und die Registrierungspflicht gelten u.a. nicht für die Einreise im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs und seit 15. September für Personen, die einen Impfnachweis (Vollimmunisierung), einen Genesungsnachweis oder jeweils ein ärztliches Zeugnis darüber mitführen.

Generelle Ausnahmen − d.h. keine Impf-, Test- und Quarantänepflicht, wenn die Einreise aus folgenden Gründen (egal aus welchem Land) erfolgt:

  • Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in AT (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden − Formular: DE | EN), für AT-Staatsbürger oder Personen, die in AT in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, oder Personen mit Behandlungszusage einer AT-Krankenanstalt bei besonders berücksichtigungswürdigen medizinischen Gründen (ABER: Registrierungspflicht)
  • bei der Wiedereinreise nach AT nach Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen im Ausland (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden − Formular: DEEN), für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in AT (ABER: Registrierungspflicht)
  • zur Aufrechterhaltung des Güterverkehrs (wenn das Zielland nicht Österreich ist, muss die Ausreise sichergestellt sein)
    Personen, die zu ihren Arbeitsplätzen im Bereich „Güter- und Personenverkehr“ pendeln und dort zur Aufrechterhaltung desselben nötig sind, können auch das Privileg „Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs“ nutzen. Als Nachweis empfehlen wir die EU-Bescheinigung für Beschäftigte im internationalen Verkehrswesen (Annex 3, DE oder EN) zu verwenden
  • aus zwingenden Gründen der Tierversorgung (entsprechendes Formular), oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall
  • Im Rahmen der Durchführung einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines beruflichen Überstellungsfluges
  • im zwingenden Interesse der Republik Österreich
  • Transitpassagiere oder die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, die auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen vorliegt, sofern die Ausreise sichergestellt ist
  • die Besatzung einer Repatriierungsfahrt/eines Repatriierungsfluges einschließlich der mitreisenden Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes
  • Insassen von Einsatzfahrzeugen oder von Fahrzeugen im öffentlichen Dienst (z.B. Post, Telekom, Werttransportanbieter)
  • die Einreise von Personen, die aus Österreich kommend ausländisches Territorium ohne Zwischenstopp zur Erreichung ihres Zielortes in Österreich queren
  • die Einreise in die Gemeinden Mittelberg und Jungholz und das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee.

Für Kinder bis zu 12 Jahren gelten bei der Einreise, mit Ausnahme der Testverpflichtung, die gleichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen wie für die sie begleitenden getesteten Erwachsenen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen, unter dessen Aufsicht die Kinder reisen, als beendet, gilt auch die Quarantäne der Kinder als beendet.

Die Gesundheitsbehörden (= Bezirksverwaltungsbehörden) sowie Sicherheitsbehörden können bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht nur beim Grenzübertritt, sondern auch überall im Staatsgebiet) die Einhaltung der Regelungen kontrollieren.

Internationaler Zug- und Busverkehr, Flugverkehr

Laut Mitteilung der Ungarischen Staatsbahnen MÁV reduziert die ÖBB seit 5. September die Anzahl der nach HU fahrenden internationalen Fernzüge, weil der internationale Verkehr wegen der erneut eingeführten Einreisebeschränkungen bedeutend zurückgegangen ist.

Nach dem provisorischen Fahrplan fahren zwischen Budapest und Wien sechs, zwischen Wien und Budapest fünf Züge pro Tag.

Ein Teil der gestrichenen internationalen Züge wird von MÁV Start auf der ungarischen Strecke ersetzt, somit können Fahrgäste diese im inländischen Zugverkehr weiterhin benutzen.

Die Einschränkung im Fahrplan betrifft die Züge EuRegio zwischen Györ und Wien nicht.

Flixbus startet ab 10. Juni 2021 wieder seinen internationalen Linienverkehr aus Ungarn. Die ersten Destinationen sind Wien, Zagreb und Belgrad.

Der Einreise auf dem Luftweg liegen die selben Verordnungen bzw. darin enthaltenen Bestimmungen zugrunde, wie auf dem Landweg. Dies gilt sowohl für die Einreise nach Ungarn als auch für die Einreise nach Österreich. Demzufolge muss die Glaubwürdigkeit des Einreisezwecks mit den gleichen Unterlagen nachgewiesen werden. Ausländer, die nach Ungarn nicht einreisen dürfen, warten in der Transitzone auf ihren Rück-bzw. Weiterflug. Budapest Airport ersucht, das sog. Quarantäneformular (auf Ungarisch) vor der Einreise auszufüllen, um den Eintrittsprozess zu beschleunigen.


Regelungen für den Güterverkehr nach Ungarn

HU öffnete mit 23. Juni seine Grenzen wieder. An den Schengener Binnengrenzen finden keine Grenzkontrollen mehr statt.

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:

Achtung: Bei Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz dürfen weiterhin LKWs bis 7,5 t (ausgenommen Ziel- und Quellenverkehr) verkehren.

Der Ziel- und Quellverkehr wurde bei den Grenzübergängen Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz folgenderweise definiert:

  • Klingenbach: Eisenstadt, Rust, Bezirke Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg sowie Kreis Sopron
  • Deutschkreuz: Bezirk Oberpullendorf und Kreis Sopron

Informationen bzgl. den aktuellen Wochenendfahrverboten in Ungarn 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

In Ungarn gilt seit 4. November wieder die Notstandslage.

Informationen über Einschränkungen und Maßnahmen in der Wirtschaft (z.B. Exportverbote) und im Privatleben in HU finden Sie auf unserer Info-Seite.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Informationen über Wirtschaftsförderungsmaßnahmen der ungarischen Regierung aufgrund COVID-19 finden Sie auf unserer Info-Seite.


Weitere Information und Notfallnummern

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu allen Themen, die Ungarn bzw. die ungarische Wirtschaft betreffen. Unser Service steht jedoch nur für die Mitgliedsfirmen der Wirtschaftskammer Österreich und deren Niederlassungen in Ungarn zur Verfügung.

In privaten Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die – nach Ihrer Staatsangehörigkeit – zuständige Botschaft.

Wir stehen bei Fragen gerne zur Verfügung: Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.