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Coronavirus: Situation in Ungarn

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Budapest informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Ungarn.

Stand: 16.6.2021 | 16:00 Uhr


Aktuell & Wichtig

Laut Mitteilung des HU Außenministers wird HU ab 24. Juni an seinen Schengener Binnengrenzen die Grenzkontrollen aufheben und den freien Verkehr wieder ermöglichen.

Die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen in HU wurden bis zum 22. Juni 2021 24 Uhr verlängert.

Seit 1. September führt HU wieder Grenzkontrollen durch und seither dürfen ausländische Staatsbürger nach HU nur in begründeten Ausnahmefällen (s. unten) bzw. aus triftigen Gründen einreisen. 

Am 29. April 2021 wurden in HU die ersten Reiseerleichterungen für gegen Corona Geimpfte eingeführt: Geimpfte mit ungarischem, bilateral oder von HU einseitig anerkannten Impfpass (derzeit Albanien, Bahrein, Georgien, Kroatien, Marokko, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine und Zypern) dürfen nach HU frei (d.h. auch ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisen.

Seit 4. Mai dürfen sich auch dauerhaft in HU lebende Ausländer –auch ohne SV-Nummer in HU – für eine Corona-Schutzimpfung anmelden. Unternehmen, die die Einrichtung einer eigenen Impfstelle am Firmenstandort planen, können ihre Absicht in den lokalen Regierungsbüros (auf Komitatsebene) anmelden.

HU Staatsbürger, die in einem EU/NATO/OECD-Land, in Russland oder in China geimpft wurden, können künftig bei den ungarischen Behörden unter Vorlage des ausländischen Impfnachweises auch einen HU Impfpass beantragen.

Wir empfehlen HU Staatsbürger, die in AT arbeiten bei der Einreise nach AT als Nachweis einer Impfung in HU entweder ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) zu verwenden ODER die Impfung in HU in ein internationales Impfzeugnis nachtragen zu lassen. Wichtig ist dabei, dass der Impfstoff im Nachweisdokument eindeutig aufscheint!

Seit 1. März 2021 ist Staatsbürgern bestimmter Länder (darunter alle EU/EWR-Staaten, so auch AT) die begründete Einreise nach HU aus diesen Ländern zu geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken ohne geographische und zeitliche Begrenzung möglich. Die gesamte Länderliste finden Sie unten. Gleiches gilt auch für die in HU lebenden HU Staatsbürger bei der Rückreise nach HU aus o.g. Ländern, wenn der Auslandsaufenthalt aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken (auch Berufspendler) erfolgte. Der Zweck muss jedoch hinreichend nachgewiesen werden können. Die Einreise in diesem Fall erfolgt ohne jeglicher Test- oder Quarantänepflicht.

In HU gelten seit 4. November 2020 eine Notstandslage und seit April 2021 gelockerte COVID-Schutzmaßnahmen.

Seit 19. Mai gelten in AT neue Einreisebestimmungen im Sinne der 3-G-Regelung (Geimpft/Genesen/Getestet). Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung Voraussetzung. Die neue Einreiseverordnung sieht drei Länderkategorien vor, wobei HU zu den Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A, 3-G-Regel, keine Quarantäne) gehört: Für die Einreise (auch privat oder für touristische Zwecke) ist ein aktueller 3-G-Nachweis erforderlich:

  • Geimpft: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN
    Anerkannte Impfstoffe von: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac
    Voraussetzungen:
    • ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung (darf nicht länger als 3 Monate zurückliegen) bei Impfstoffen mit 2 Dosen, oder
    • ab dem 22. Tag der Impfung mit nur einer Dosis (darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen), oder
    • nach der Zweitimpfung bei Impfstoffen mit 2 Dosen (Erstimpfung darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen), oder
    • wenn mind. 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR-Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag (Impfung darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen)
  • Genesen: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als drei Monate),
  • Getestet: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR max. 72h alt, Antigen max. 48h alt).
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von 24 Stunden, ein Test nachzumachen. In der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben!

Seit 10. Juni entfällt die Pre-Travel-Clearance-Registrierungspflicht beim Vorliegen eines 3-G-Nachweises bei der Einreise aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A).

Übersicht zu den neuen AT Einreisebestimmungen.


Einreise und Reisebestimmungen (Personenverkehr)

Einreise nach HU

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaNein
Geimpfte mit ungarischem, bilateral, oder von HU einseitig anerkannten Impfpass (AT gehört nicht dazu – siehe Liste unten) dürfen nach HU frei (d.h. auch ohne Quarantäne- und Testpflicht) einreisenGlaubhaftmachung der Genesung innerhalb der letzten sechs Monate


HU führt seit 1. September an seinen Grenzen wieder Grenzkontrollen durch. Seither dürfen ausländische Staatsbürger nach HU nur in begründeten Ausnahmefällen (s. unten) bzw. aus triftigen Gründen einreisen. Die Grenzkontrollen werden voraussichtlich am 23. Juni 2021 00:00 Uhr wieder außer Kraft treten.

Der Geltungsbereich der Einreiseverordnung erstreckt sich NICHT auf folgende Fälle:

  • Güterverkehr
  • Personen, die bei der Einreise glaubhaft machen können, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate bereits COVID-19 hatten und geheilt sind (in HU erhalten diese Personen auch einen Impf-/Schutzpass)
  • Inhaber eines offiziellen Passes (Dienst- oder Diplomatenpass) 
  • seit 29. April: gegen Corona Geimpfte mit in HU oder in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, mit dem HU über die gegenseitige Anerkennung der Impfpässe eine bilaterale Vereinbarung getroffen hat. Diese Länder sind (Stand 11. Juni): Albanien, Bahrein, Georgien, Kroatien, Marokko, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine und Zypern
  • seit 22. Mai: gegen Corona Geimpfte mit in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, den HU einseitig anerkennt (Stand 22. Mai: Rumänien).

Einreise von HU-Staatsbürgern

  • HU-Staatsbürger und auch deren ausländische Familienangehörige werden bei der Einreise nach HU einer Gesundheitskontrolle unterzogen (bei Verdacht auf eine COVID-Infizierung: je nach epidemiologischem Risiko behördliche oder Heimquarantäne)
  • Wenn bei der Einreise kein Verdacht auf eine COVID-Infizierung vorliegt, und
    • der HU-Staatsbürger über einen Wohnsitz in HU verfügt: 10-tägige Heimquarantäne
    • der in HU lebende HU-Staatsbürger über keinen festen Wohnsitz in HU verfügt: 10-tägige behördliche Quarantäne
    • der im Ausland lebende HU-Staatsbürger über keinen Wohnsitz in HU verfügt: 10-tägige behördliche Quarantäne
  • Die 10-tägige Heimquarantäne gilt nach der Einreise automatisch (ohne eine behördliche Anordnung)
  • Bei der Grenzkontrolle muss die zur Quarantäne verpflichtete Person ihren Quarantäneort und ihre persönlichen Daten (u.a. Geburtsdaten, Kontaktdaten, Staatsbürgerschaft) bekannt geben. Diese Daten können auch 24 Stunden vor der Einreise auf der Webseite der HU Polizei (mittels Formular COVID09 für Personen mit Registrierung auf dem Kundenportal der ungarischen Regierung ODER mittels Formular COVID10 ohne Registrierung auf dem Kundenportal) angegeben werden.
  • Je nach technischen Möglichkeiten muss eine Quarantäne-Applikation nach der Einreise heruntergeladen werden. Mit dieser Applikation kann die Polizei die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren. Sollte der Download technisch nicht möglich sein, ist man verpflichtet die Polizei zwecks Kontrolle ins Haus zu lassen.
  • Bei Verletzung der Heimquarantäne kann eine Strafe von 5.000 HUF (ca. 14 Euro) bis 150.000 HUF (ca. 430 Euro) pro Verstoß verhängt werden. Täglich kann höchstens eine Strafe i.H.v. 600.000 HUF (1.715 Euro) pro Person verhängt werden. 

Auf Antrag kann die epidemiologische Behörde die Durchführung von COVID-Tests zur Freitestung genehmigen. Die Freitestung kann mit 2 innerhalb von 5 Tagen und mit 48 Stunden Abstand durchgeführten negativen SARS-CoV-2 PCR-Tests erfolgen.

Wichtig: Der erste SARS-CoV-2 PCR-Test kann vor der Einreise auch im Schengen-Raum, in Kroatien, den USA oder Kanada durchgeführt werden.

» Privatlabors, die in Ungarn SARS-CoV2 Tests anbieten (inkl. Landkarte).

Folgende Personen sind HU Staatsbürgern gleichgestellt:

  • die über eine Daueraufenthaltsberechtigung in HU verfügen, und diese mit offiziellen Dokumenten nachweisen können bzw. deren Familienangehörigen
  • die über eine für mehr als 90 Tage geltende Aufenthaltserlaubnis in HU verfügen, die von der ungarischen Einwanderungsbehörde unter einem beliebigen Rechtstitel ausgestellt wurde, und diese mit offiziellen Dokumenten nachweisen können
  • Wettkämpfer und Sportfachleute eines ungarischen Sportvereins, bei der Einreise aus dem Ausland nach einem internationalem Sportwettbewerb (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • die von einem ungarischen Sportverein zu einem ausländischen, internationalen Sportwettbewerb persönlich eingeladen wurden, bei anschließender Rückreise nach HU (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Beschäftigte von Kulturinstitutionen, die an einer kulturellen Veranstaltung im Ausland als Mitwirkende (als Vortragende oder technisches Personal) teilgenommen haben und nach der Veranstaltung nach HU einreisen

Ausländische Staatsbürger dürfen im Personenverkehr grundsätzlich nicht nach HU einreisen.

Ausnahmen vom Einreiseverbot (keine Test- und Quarantänepflicht)

  1. Militärkonvois unter bestimmten Voraussetzungen
  2. Mitarbeiter von Firmen, die mit einer HU-Firma verbunden sind bzw. zu einer Firmengruppe gehören, bei Reisen zu Geschäftszwecken
    Hierzu muss glaubhaft nachgewiesen werden, dass die Reise zu Geschäftszwecken zwischen den verbundenen Unternehmen (in erster Linie durch eine Kapitalbeziehung, d.h. Mutter-, Tochter- und Schwesterfirmen, Zweigniederlassungen, Betriebsstätten und Handelsrepräsentanzen bzw. gem. einschlägigem Gesetz gelten als Betriebsstätte auch Baustellen, die länger als 3 Monate bestehen bzw. Handelsvertreter, die im Namen der ausländischen Gesellschaft in Ungarn Verträge abschließen dürfen) erfolgt. Als Nachweis empfehlen wir unser zweisprachiges Formular für Geschäftsreisen innerhalb einer Firmengruppe und einen Firmenregisterauszug oder eine Bestätigung über die steuerliche Registrierung.
  3. Einreise zu geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken
    Die Staatsbürger bestimmter Länder (darunter alle EU-/EWR-Staaten, so auch AT) dürfen bei der Einreise aus diesen Ländern zu geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken ohne geographische und zeitliche Begrenzung nach HU einreisen. Diese Länder sind:
    • EU- und EWR-Mitgliedsstaaten
    • EU-Beitrittskandidatenländer
    • Großbritannien
    • Irland
    • USA
    • Bahrein
    • Vereinigte Arabische Emirate
    • Indien
    • Indonesien
    • Israel
    • Japan
    • China
    • Südkorea
    • Russische Föderation
    • Singapur
    • Türkei 
    • Ukraine
    • Aserbaidschan
    • Kasachstan
    • Kirgisistan und
    • Usbekistan
    Staatsbürgern sind in diesem Zusammenhang Personen mit Daueraufenthaltsgenehmigung in den o.e. Ländern gleichgestellt. Gleiches gilt auch für die in HU lebenden HU-Staatsbürger bei der Rückreise nach HU aus o.e. Ländern, wenn der Auslandsaufenthalt aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken erfolgte. Der Zweck muss jedoch hinreichend nachgewiesen werden können. Im Zweifelsfall besteht Einreiseverbot für ausländische Staatsbürger bzw. Quarantänepflicht für HU-Staatsbürger.
  4. Reisen ohne Nachweis:
    • Staatsbürger der Nachbarländer sowie dort lebende HU-Staatsbürger dürfen für die Dauer von maximal 24 Stunden nach HU in eine 30 km von der Staatsgrenze entfernte Zone einreisen, egal zu welchem Zweck. Für sie gilt auch keine Quarantänepflicht! Sollte die 30-km-Zone nicht eingehalten werden, dann drohen empfindliche Strafen.
    • HU-Staatsbürger, die in HU innerhalb einer 30 km breiten Zone zum Nachbarland leben, dürfen in das Nachbarland innerhalb einer 30 km breiten Zone für maximal 24 Stunden reisen, egal zu welchem Zweck. Bei der Rückreise nach HU gilt für sie keine Quarantänepflicht!
  5. Transitverkehr (s. die genauen Regelungen unten)

Sondergenehmigung der HU-Polizei – setzt Einreiseverbot aus

In begründeten Fällen kann die ungarische Polizei eine individuelle Sondergenehmigung für die Einreise erteilen. Die zuständige Polizei ist bei Einreise auf öffentlichen Straßen die nach dem Ort des Grenzübertrittes lokal zuständige Polizeistelle und bei Einreise mit dem Flugzeug die Polizeistelle des XVIII. Bezirks in Budapest.
Als Gründe gelten:

  1. Teilnahme an gerichtlichen oder behördlichen Verfahren in Ungarn (Nachweis: Urkunde der Behörde)
  2. Inanspruchnahme einer gesundheitlichen Versorgung im Besitz der Einweisung der medizinischen Institution oder einer anderen entsprechenden Bestätigung;
  3. Erfüllung der Studiums- oder Prüfungspflicht als Student oder Schüler (Nachweis: Bestätigung der Bildungseinrichtung)
  4. Reisen im Personenverkehr zur Arbeitsverrichtung im Zusammenhang mit einer Speditionstätigkeit, deren Zweck ist, den Ausgangspunkt der Speditonsleistung (Ort der Aufnahme der Arbeit) zu erreichen oder nach derartiger Arbeitsverrichtung im Personenverkehr heimzukehren, wenn die Bestätigung des Arbeitsgebers dies nachweist;
  5. Teilnahme an einer Beerdigung, an einer Eheschließung oder Taufe eines nahen Verwandten.
  6. Pflege von nahen Verwandten
  7. Teilnahme an internationalen kirchlichen Veranstaltungen
  8. sonstige besonders berücksichtigungswürdige Gründe

Der Antrag für eine Sondergenehmigung kann in ungarischer und englischer Sprache elektronisch auf der Webseite der ungarischen Polizei oder im Firmenportal bzw. Kundenportal der ungarischen Regierung eingereicht werden.

Wenn die Einreise von mehreren Personen zum gleichen Zeitpunkt und aus den gleichen Gründen erfolgt, kann eine gemeinsame Sondergenehmigung – mit Beilage der entsprechenden Bevollmächtigungen – beantragt werden.

Im Antrag muss der Zweck der Einreise, die Art und die Nummer des Reisedokuments angegeben werden. Dem Antrag müssen beigeschlossen werden:

  1. eine Kopie des Reisedokuments
  2. im Falle eines Antrags durch einen Bevollmächtigten: die Vollmacht.

Die Sondergenehmigung muss in einem originalen Exemplar beim Grenzübertritt vorgelegt werden.

Die Einreise mit Sondergenehmigung wird erst nach einer gesundheitlichen Untersuchung an der Grenze gestattet. Bei Verdacht auf eine COVID-Infektion wird die Einreise verweigert. Wenn kein Verdacht auf eine COVID-Infektion besteht, wird auch eine 10-tägige Quarantäne angeordnet. In letzterem Fall ist aber eine Freitestung mit 2 innerhalb von 5 Tagen und mit 48 Stunden Abstand durchgeführten negativen SARS-CoV-2-PCR-Tests möglich – diese muss jedoch vorerst bei der epidemiologischen Behörde beantragt werden.

Nicht HU-Staatsbürger, die an in HU organisierten internationalen Sportveranstaltungen und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen 

Nicht-HU-Staatsbürger, die an internationalen Sportveranstaltungen in HU teilnehmen (exkl. Zuschauer) bzw. Personen, die über einen persönlich adressierten Einladungsbrief des offiziellen Veranstalters verfügen bzw. Wettkämpfer, Fachleute oder Mitwirkende bei der Organisation, die von einem HU-Sportverein persönlich eingeladen wurden, dürfen bei Vorliegen von 2 innerhalb von 5 Tagen und mit 48 Stunden Abstand durchgeführten negativen SARS-CoV-2-PCR -Tests (in ungarischer oder englischer Sprache) ohne anschließender Quarantänepflicht nach HU einreisen.

Diese Personen dürfen auch nach HU einreisen, wenn diese mit einem negativen SARS-CoV-2-PCR -Test (in ungarischer oder englischer Sprache), der vor der Sport- oder kulturellen Veranstaltung innerhalb von 3 Tagen durchgeführt wurde, nachweisen können, dass sie nicht infiziert sind.

Zuschauer von internationalen Sportereignissen und kulturellen Veranstaltungen in HU dürfen unter folgenden Voraussetzungen nach HU einreisen, sofern kein Verdacht auf eine COVID-19-Infektion besteht:

  • Vorlage der Teilnehmerkarte für die Veranstaltung bei der Einreise
  • negativer SARS-CoV-2 PCR -Test (in ungarischer oder englischer Sprache), der bei der Einreise nicht älter als 3 Tage ist
  • Ausreise aus HU innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise

HU-Staatsbürger bzw. die oben angeführten Personen, die vom Einreiseverbot ausgenommen sind, können über folgende Grenzübergänge nach Ungarn einreisen:

  • Hegyeshalom/Nickelsdorf Autobahn von 00:00 bis 24:00 Uhr: internationaler Personen- und Güterverkehr, Transit
  • Sopron/Klingenbach: von 00:00 bis 24:00 Uhr: internationaler Personen- und bilateraler Güterverkehr
  • Rábafüzes/Heiligenkreuz von 00:00 bis 24:00 Uhr: internationaler Personen- und bilateraler Güterverkehr
  • Kópháza/Deutschkreutz von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Personen- und Güterverkehr
  • Bucsu/Schachendorf von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Personen- und Güterverkehr
  • Köszeg/Rattersdorf von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Personen- und Güterverkehr
  • Fertőrákos/St. Margarethen/Mörbisch von 05:00 bis 19:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Jánossomorja/Andau von 05:00 bis 21:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Hegyeshalom II./Nickelsdorf II (Bundesstraße) von 05:00 bis 23:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Fertöd/Pamhagen von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr 
  • Alsószölnök/Neumarkt von 07:00 bis 19:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Szentpéterfa/Eberau von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Bozsok/Rechnitz von 05:00 bis 20:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Zsira/Lutzmannsburg von 06:00 bis 18:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Pinkamindszent/Heiligenbrunn von 05:00 bis 08:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Pornóapáti/Bildein von 06:00 bis 19:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr
  • Ágfalva/Schattendorf von 08:00 bis 10:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr: bilateraler Personenverkehr

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:

Transitverkehr

Transitreisende können auf dem humanitären Korridor durch das Land reisen - sofern kein Verdacht auf eine COVID-19-Infektion besteht.

Weitere Bedingungen für die Einreise:

  • Reisedokumente gemäß Schengener Abkommen
  • Nachweis über Reisezweck und Zielland
  • Nachweis über Aufnahme durch Zielland und gesicherte Weiterreise ins Nachbarland

Die Transitroute darf nicht verlassen werden und nur die ausgewiesenen Grenzübergänge, Tankstellen und Autobahnparkplätze dürfen benutzt werden. Die Ausreise aus HU muss mit einer möglichst unverzüglichen Durchreise, innerhalb von max. 24 Stunden erfolgen. Die Einhaltung der Vorschriften kann von der Polizei und den ungarischen Streitkräften bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht unbedingt beim Grenzübertritt, sondern auch überall im Staatsgebiet) kontrolliert werden.

Eine Karte mit den Transitrouten und weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie auf der Webseite der ungarischen Polizei.

Einreise nach AT

Pre-Travel-Clearance-Registrierung – seit 10. Juni entfällt die Registrierungspflicht bei der Einreise (und Aufenthalt in den letzten 10 Tagen) aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A, siehe unten), wenn ein 3-G-Nachweis vorgelegt werden kann.

Sonst gilt: Vor der Einreise nach AT ist grundsätzlich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance − PTC). Die Online-Registrierung kann in Deutsch oder Englisch, frühestens 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links in DE oder EN. Ausnahmen von der Registrierungspflicht bestehen für Transitreisende, zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs sowie für Personen, die aus unvorhersehbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis nach AT einreisen.

Einreisende sind verpflichtet, die Sendebestätigung aus dem PTC-System bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen. Ausnahmsweise können die Registrierungsformulare (DE oder EN) auch in Papierform vorgelegt werden.

Seit 19. Mai gelten in AT neue Einreisebestimmungen im Sinne der 3-G-Regelung (Geimpft/Genesen/Getestet). Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung („3-G-Nachweis“) Voraussetzung:

  • Geimpft: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN
    Anerkannte Impfstoffe von: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac
    Voraussetzungen:
    • ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung (darf nicht länger als 3 Monate zurückliegen) bei Impfstoffen mit 2 Dosen, ode
    • ab dem 22. Tag der Impfung mit nur einer Dosis (darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen), oder
    • nach der Zweitimpfung bei Impfstoffen mit 2 Dosen (Erstimpfung darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen), oder
    • wenn mind. 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR-Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag (Impfung darf nicht länger als 9 Monate zurückliegen)
  • Genesen: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als drei Monate),
  • Getestet: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR max. 72 h alt, Antigen max. 48 h alt)

Übersicht zu den neuen Einreisebestimmungen.

Die neue Einreiseverordnung sieht drei Länderkategorien vor:

Einreise aus Staaten der Anlage A (Niedriginzidenzstaaten, darunter auch HU) - 3-G-Regel, keine Quarantäne:

  • Diese Staaten sind mit Stand 01.06.2021: Andorra, Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Fürstentum Liechtenstein, Griechenland, Kroatien, Irland, Island, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Südkorea, Tschechische Republik, Ungarn, Vatikan, Zypern.
  • Personen, die aus einem in der Anlage A genannten Staat einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in AT oder in einem in der Anlage A genannten Staat aufgehalten haben, können mit einem „3-G-Nachweis“ (Geimpfte, Genesene, Getestete – s.o.) quarantänefrei und seit 10. Juni auch ohne PTC-Registrierung nach AT einreisen.
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, darf trotzdem eingereist werden, jedoch ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von 24h, ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen; in der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben! In diesem Fall ist vor der Einreise weiterhin eine PTC-Registrierung verpflichtend!

Einreise aus Staaten der Anlage B1 (Hochinzidenzstaaten):

  • Anlage B1: derzeit befinden sich keine Länder auf dieser Liste
  • Bei der Einreise aus oder nach Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in den Staaten der Anlage B1 wird die 2-G-Regel (Geimpfte, Genesene) angewendet. Geimpfte und Genesene können mit den o.e. Nachweisen quarantänefrei einreisen.
  • Getestete – Test- und Quarantänepflicht: Ist die einreisende Person weder geimpft noch genesen oder können weder Impfung noch Genesung nachgewiesen werden, ist bei der Einreise ein negativer COVID-Test (PCR max. 72h alt, Antigen max. 48h alt) anhand eines ärztlichen Zeugnisses (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder anhand eines schriftlichen Testergebnisses in DE oder EN nachzuweisen. Können das negative schriftliche Testergebnis oder ärztliche Zeugnis nicht vorgewiesen werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24h nach der Einreise ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen. Unabhängig davon, ob der Test schon mitgeführt oder nachgeholt wird, ist zusätzlich und unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten. Ein „Freitesten“ aus der Quarantäne mittels negativen PCR- oder Antigen-Tests ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich.
  • Geschäftsreisende aus Staaten der Anlage B1 (Einreise von dort oder Aufenthalt in den letzten 10 Tagen dort) können mit einem „3-G-Nachweis“ (s.o.) einreisen.
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, darf trotzdem eingereist werden, es ist jedoch eine 10 tägige Quarantäne anzutreten, aus der sich diese Personen JEDERZEIT mit einem Test (PCR oder Antigen) freitesten können

Einreise aus Staaten und Gebieten der Anlage B2 (Virusvariantengebiete):

  • Anlage B2 (Stand 1.6.2021): Brasilien, Indien, Südafrika, Vereinigtes Königreich
  • Die direkte Einreise für Drittstaatsangehörige aus Staaten der Anlage B2 (zu touristischen Zwecken) ist verboten.
  • Die Einreise aus oder bei Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in Staaten, die in Anlage B2 gelistet sind, ist nur mit einem negativen PCR-Test möglich (max. 72 h gültig ab Probenahme). Dieser ist in Form eines ärztlichen Zeugnisses (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder in Form eines schriftlichen Testergebnisses in DE oder EN vorzuweisen. Zusätzlich ist unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten. Eine Freitestung aus der Quarantäne ist nur mittels negativen PCR-Tests frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich.
  • Nur Personen mit EU/EWR/CH-Staatsbürgerschaft oder Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in AT können den PCR-Test innerhalb von 24h nach der Einreise nachholen. Bis zum Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses müssen sich diese Personen in Quarantäne begeben (die anschließende 10 tägige Quarantäne entfällt aber nur bei den im nächsten Punkt genannten Personengruppen)
  • Folgende Personengruppen, die unter die u.a. Ausnahmetatbestände fallen, dürfen auch als Drittstaatsangehörige direkt einreisen, müssen aber ebenfalls einen negativen PCR-Test (max. 72 h alt, gem. Anlage C oder Anlage D) bereits bei der Einreise vorweisen; die anschließende 10-tägige Quarantäne entfällt:
    • humanitäre Einsatzkräfte;
    • Personen mit zwingenden Gerichts- und Behördenpflichten (z.B.: Gerichtsladungen);
    • Fremde mit einer vom BMEIA ausgestellten diplomatischen Legitimationskarte;
    • Begleitperson einer Person, die aus medizinischen Gründen (gemäß § 6 der EinreiseVO) einreist;
    • Personen, die aus beruflichen Gründen zu einer internationalen Organisation in Österreich einreisen.
  • Der Pendlerausnahmetatbestand gilt nicht für Einreisende aus Staaten der Anlage B2.
  • Die Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (wie insbesondere schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten sowie die Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen) ist ebenfalls nur mit einem PCR-Test (max. 72 h alt, mittels Formular auf DE oder auf EN oder in Form eines schriftlichen Testergebnisses in DE oder EN) möglich. In diesem Fall kann die Testung auch binnen 24 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Die Kosten dafür sind selbst zu tragen.

Einreise aus sonstigen Staaten, die weder auf Anlage A, B1 oder B2 zu finden sind, ist grundsätzlich untersagt und nur in Ausnahmefällen möglich – etwa zu Arbeits- oder Studienzwecken. AT Staatsbürger, EU-/EWR/CH-Bürger, Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten, Personen mit einer Aufenthaltsberechtigung) dürfen immer aus sonstigen Drittstaaten oder nach einem dortigen Aufenthalt in den letzten 10 Tagen einreisen; auf sie findet die 2G-Regel Anwendung. Geimpfte oder genesene Personen müssen bei Einreise keine Quarantäne antreten, getestete sehr wohl. Diese kann ab Tag 5 nach der Einreise (Tag der Einreise = 0) mit einem neuerlichen negativen Testergebnis beendet werden.

Pendler

Die Einreise nach AT im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal im Monat) fällt dann unter eine Ausnahme, wenn sie

  • zu beruflichen Zwecken (auch PersonenbetreuerInnen)
  • zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb
  • zu familiären Zwecken oder zum Besuch des/der LebenspartnerIn erfolgt.

Für Berufspendler empfehlen wir als Nachweis unser zweisprachiges Formular zu verwenden.

Auch im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs findet die 3G-Regel (Geimpfte, Genesene, Getestete) Anwendung, d.h. für eine quarantänefreie Einreise muss vorgewiesen werden:

  • Geimpfte: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN, oder
  • Genesene: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid) oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (nicht älter als drei Monate), oder
  • Getestete (so wie bisher): ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR oder Antigen; Testgültigkeit bei Staaten der Anlage A: max. 7 Tage; bei Staaten der Anlage B1 und sonstigen Drittstaaten: max. 72h Gültigkeit).
  • Kann keiner dieser Nachweise vorgelegt werden, darf trotzdem eingereist werden, jedoch ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von 24h, ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen; in der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben!

Seit 10. Juni entfällt die PTC-Registrierungspflicht bei der Einreise (und Aufenthalt in den letzten 10 Tagen) aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A, u.a. HU), wenn ein 3-G-Nachweis vorgelegt werden kann.

Ansonsten müssen sich Pendler mittels Pre-Travel-Clearance Online-Formulares (DE oder EN) frühestens 72 Stunden vor der Einreise registrieren. Die Registrierung ist für 28 Tage gültig, sofern sich die Angaben zu Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Abreisestaat oder -gebiet, Aufenthalt während der letzten 10 Tage vor der Einreise, die Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) oder das ärztliche Zeugnis nicht ändern. Ausnahmsweise können die Registrierungsformulare (DE oder EN) auch in Papierform vorgelegt werden.

Einreise aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (entsprechendes Formular)

Auf Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis einreisen (z.B.: schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten) findet auch die 3G-Regel Anwendung, d.h. für eine quarantänefreie Einreise ist ein 3-G-Nachweis (s.o.) vorzuweisen.

Kann keine dieser Unterlagen vorgewiesen werden, darf trotzdem eingereist werden, jedoch ist unverzüglich, jedenfalls innerhalb von 24h, ein Test (PCR oder Antigen) nachzuholen; in der Zwischenzeit wird keine Quarantäne vorgeschrieben!

Sonderbestimmung bei Einreise oder Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in Staaten der Anlage B2 (siehe oben).

Generelle Ausnahmen − d.h. keine Impf-, Test- und Quarantänepflicht, wenn die Einreise aus folgenden Gründen (egal aus welchem Land) erfolgt:

  • Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in AT (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden − Formular: DE | EN), für AT-Staatsbürger oder Personen, die in AT in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, oder Personen mit Behandlungszusage einer AT-Krankenanstalt bei besonders berücksichtigungswürdigen medizinischen Gründen (ABER: Registrierungspflicht)
  • Bei der Wiedereinreise nach AT nach Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen im Ausland (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden − Formular: DEEN), für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in AT (ABER: Registrierungspflicht)
  • zur Aufrechterhaltung des Güterverkehrs (wenn das Zielland nicht Österreich ist, muss die Ausreise sichergestellt sein)
    Personen, die zu ihren Arbeitsplätzen im Bereich „Güter- und Personenverkehr“ pendeln und dort zur Aufrechterhaltung desselben nötig sind, können auch das Privileg „Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs“ nutzen. Als Nachweis empfehlen wir die EU-Bescheinigung für Beschäftigte im internationalen Verkehrswesen (Annex 3, DE oder EN) zu verwenden.
  • aus zwingenden Gründen der Tierversorgung (entsprechendes Formular), oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall
  • im Rahmen der Durchführung einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines beruflichen Überstellungsfluges
  • im zwingenden Interesse der Republik Österreich
  • Transitpassagiere oder die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, die auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen vorliegt, sofern die Ausreise sichergestellt ist
  • die Besatzung einer Repatriierungsfahrt/eines Repatriierungsfluges einschließlich der mitreisenden Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes
  • Insassen von Einsatzfahrzeugen oder von Fahrzeugen im öffentlichen Dienst (z.B. Post, Telekom, Werttransportanbieter)
  • die Einreise von Personen, die aus Österreich kommend ausländisches Territorium ohne Zwischenstopp zur Erreichung ihres Zielortes in Österreich queren
  • die Einreise in die Gemeinden Vomp-Hinterriss, Mittelberg und Jungholz

Für Kinder bis zu 10 Jahren gelten bei der Einreise, mit Ausnahme der Testverpflichtung, die gleichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen wie für die sie begleitenden getesteten Erwachsenen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen, unter dessen Aufsicht die Kinder reisen, als beendet, gilt auch die Quarantäne der Kinder als beendet.

Reisen minderjährige Personen (zw. 10 und 18 Jahren) ohne Impf- oder Genesungszertifikat in Begleitung eines Erwachsenen ein, der jedoch ein Impf- oder Genesungszertifikat vorweisen kann, haben diese Kinder bei der Einreise ein ärztliches Zeugnis (gemäß der neuen Anlage C oder D) oder ein negatives schriftliches Testergebnis mitzuführen. Kann ein solcher Testnachweis nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich, jedenfalls binnen 24h nach der Einreise, eine Testung (PCR oder Antigen) durchführen zu lassen. Für diese Kinder besteht keine Quarantäneverpflichtung. Bei Einreisen aus in Anlage B2 genannten Staaten oder Gebieten gelten die selben Regeln (siehe oben).

Die Gesundheitsbehörden (= Bezirksverwaltungsbehörden) sowie Sicherheitsbehörden können bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht nur beim Grenzübertritt, sondern auch überall im Staatsgebiet) die Einhaltung der Regelungen kontrollieren.

Internationaler Zug- und Busverkehr, Flugverkehr

Laut Mitteilung der Ungarischen Staatsbahnen MÁV reduziert die ÖBB seit 5. September die Anzahl der nach HU fahrenden internationalen Fernzüge, weil der internationale Verkehr wegen der erneut eingeführten Einreisebeschränkungen bedeutend zurückgegangen ist.

Nach dem provisorischen Fahrplan fahren zwischen Budapest und Wien sechs, zwischen Wien und Budapest fünf Züge pro Tag.

Ein Teil der gestrichenen internationalen Züge wird von MÁV Start auf der ungarischen Strecke ersetzt, somit können Fahrgäste diese im inländischen Zugverkehr weiterhin benutzen.

Die Einschränkung im Fahrplan betrifft die Züge EuRegio zwischen Györ und Wien nicht.

Flixbus startet ab 10. Juni 2021 wieder seinen internationalen Linienverkehr aus Ungarn. Die ersten Destinationen sind Wien, Zagreb und Belgrad.

Der Einreise auf dem Luftweg liegen die selben Verordnungen bzw. darin enthaltenen Bestimmungen zugrunde, wie auf dem Landweg. Dies gilt sowohl für die Einreise nach Ungarn als auch für die Einreise nach Österreich. Demzufolge muss die Glaubwürdigkeit des Einreisezwecks mit den gleichen Unterlagen nachgewiesen werden. Ausländer, die nach Ungarn nicht einreisen dürfen, warten in der Transitzone auf ihren Rück-bzw. Weiterflug. Budapest Airport ersucht, das sog. Quarantäneformular (auf Ungarisch) vor der Einreise auszufüllen, um den Eintrittsprozess zu beschleunigen.

In HU gilt Mundschutzpflicht im öffentlichen Verkehr und in den größeren Städten teils generell in der Öffentlichkeit.


Regelungen für den Güterverkehr nach Ungarn

Seit 1. September werden in Ungarn wieder Grenzkontrollen durchgeführt. Von den neuen Einreiseregelungen bzw. vom Einreiseverbot ist der Güterverkehr ausgenommen, wenn

  • der Güter- bzw. Warentransport mit den entsprechenden Begleitdokumenten ausgewiesen wird. Diese sind grundsätzlich ein CMR bzw. eine Rechnung, oder bei firmeninternen Warenbewegungen ein entsprechend ausgestellter Frachtbrief oder Lieferschein.

Werden diese Auflagen erfüllt, ist eine Einreise ohne weiteres möglich. Sollte der Fahrer im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung an der Grenze jedoch COVID-Symptome aufweisen (z.B. Fieber), wird die Einreise verweigert. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Güterverkehr grundsätzlich auf eine Person, den Fahrer bezieht. Wenn Begleitpersonen aus geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecken nach HU mit einreisen, sind diese als Geschäftsreisende von den ungarischen Einreisebeschränkungen ebenfalls ausgenommen. Als Nachweis des geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zwecks empfehlen wir unser zweisprachiges Formular für Geschäftsreisen zu verwenden.

Für den Güterverkehr stehen folgende Grenzübergänge zur Verfügung:

  • Hegyeshalom/Nickelsdorf Autobahn von 00:00 bis 24:00 Uhr: internationaler Güterverkehr, Transit
  • Sopron/Klingenbach: von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Güterverkehr
  • Rábafüzes/Heiligenkreuz von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Güterverkehr
  • Kópháza/Deutschkreutz von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Güterverkehr
  • Bucsu/Schachendorf von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Güterverkehr
  • Köszeg/Rattersdorf von 00:00 bis 24:00 Uhr: bilateraler Güterverkehr

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:

Achtung: Bei Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz dürfen weiterhin LKWs bis 7,5 t (ausgenommen Ziel- und Quellenverkehr) verkehren.

Der Ziel- und Quellverkehr wurde bei den Grenzübergängen Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz folgenderweise definiert:

  • Klingenbach: Eisenstadt, Rust, Bezirke Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg sowie Kreis Sopron
  • Deutschkreuz: Bezirk Oberpullendorf und Kreis Sopron

Informationen bzgl. den aktuellen Wochenendfahrverboten in Ungarn 

 

Im Transitverkehr können LKWs derzeit ausschließlich nachstehenden Grenzübergang benutzen:

  • Hegyeshalom/Nickelsdorf Autobahn von 00:00 bis 24:00 Uhr 

Die Transitroute darf nicht verlassen werden und nur die ausgewiesenen Grenzübergänge, Tankstellen und Autobahnparkplätze dürfen benutzt werden. Die Ausreise aus HU muss mit einer möglichst unverzüglichen Durchreise, innerhalb von max. 24 Stunden erfolgen. Die Einhaltung der Vorschriften kann von der Polizei und den ungarischen Streitkräften bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht unbedingt beim Grenzübertritt, sondern auch überall im Staatsgebiet) kontrolliert werden.

Eine Karte mit den Transitrouten und weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie auf der Webseite der ungarischen Polizei.


Transport im Rahmen des gewerblichen Verkehrs

Der entsprechend begründete gewerbliche Verkehr kann mit Fahrzeugen jeglicher Kategorie durchgeführt werden, so sind z.B. auch Lieferungen oder Transporte jeglicher Art mit PKW zulässig.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

In Ungarn gilt seit 4. November wieder die Notstandslage.

Informationen über Einschränkungen und Maßnahmen in der Wirtschaft (z.B. Exportverbote) und im Privatleben in HU finden Sie auf unserer Info-Seite.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Informationen über Wirtschaftsförderungsmaßnahmen der ungarischen Regierung aufgrund COVID-19 finden Sie auf unserer Info-Seite.


Weitere Information und Notfallnummern

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu allen Themen, die Ungarn bzw. die ungarische Wirtschaft betreffen. Unser Service steht jedoch nur für die Mitgliedsfirmen der Wirtschaftskammer Österreich und deren Niederlassungen in Ungarn zur Verfügung.

In privaten Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die – nach Ihrer Staatsangehörigkeit – zuständige Botschaft.

Wir stehen bei Fragen gerne zur Verfügung: Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.