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Coronavirus: Situation in Griechenland

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Athen informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Griechenland.

Stand: 22.11.2021 

Das AußenwirtschaftsCenter Athen beobachtet die Situation und aktualisiert die Informationen nach wie vor laufend.

Inhalt


Aktuell & Wichtig

  • Tägliche Fallzahlen im November exponentiell gestiegen. Oberer 4stelliger Bereich (100% Delta-Variante). Positivenrate bei rund 400.000 täglichen Test etwas über 1,7%
  • Intensivpatienten auf mittlerem 3stelligem Niveau (83% ungeimpft)
  • Todesfälle bei ca. 15% der täglichen Intensivpatienten
  • Steigender Druck jedoch keine unmittelbare Kollapsgefahr für das nationale Gesundheitssystem
  • Verfügbare Intensivbettenkapazitäten griechenlandweit auf 1.300 aufgestockt
  • Zwangseinzug privater Ärzte im öffentlichen Gesundheitssystem
  • Aufgrund einer vergleichsweise weiterhin geringen Impfquote (bei ca. 62% der Gesamtbevölkerung) gelten ab 22.11.2021 folgende verschärfte Maßnahmen, welche jedoch eher als Anreiz für Ungeimpfte anzusehen sind, sich zu schützen und impfen zu lassen und keinen bestrafenden Charakter haben sollen:
    • in allen nicht-essenziellen geschlossenen Innenräumen (u.a. Gastronomie, Nachtklubs, Kinos, Theater, Museen, Messen, Konferenzen, Fitnessstudios, Stadien) ist der Zutritt für Ungeimpfte oder Ungenesene nicht mehr gestattet
    • im Non-Food Einzelhandel, Gastronomie Außenbereiche, Friseur- und Schönheitssalons sowie religiösen Einrichtungen ist der Zutritt für Ungeimpfte und Ungenesene nur mit einem gültigen Labortest (48 Stunden Rapid oder 72 Stunden PCR, auf eigene Kosten) gestattet
    • für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren gilt alternativ auch der zweimal-wöchentlich eingereichte negative Selbsttest für die Schule (Edupass)
    • freier Zutritt für alle gilt nurmehr für Supermärkte, Lebensmittelfachgeschäfte, Apotheken und im ÖPNV
    • zur Entlastung des ÖPNV in den Stoßzeiten wurde im öffentlichen und privaten Sektor der gestaffelte Arbeitsbeginn (zwischen 7:00 und 9:30 Uhr) sowie die erweiterten Öffnungszeiten im Non-Food Einzelhandel (zwischen 10:00 und 21:00 Uhr) wieder eingeführt
    • bisher gültige nationale Impfzertifikate von Personen 60+ verlieren nach sieben Monaten ihre Gültigkeit. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis wird einen entsprechenden Vorschlag auch für das EU-Covid Certificate bei der Kommission einreichen
    • die Plattform für die Terminvereinbarung der dritten „auffrischenden“ Impfdosis öffnet für alle Personen ab 18 Jahren 5,5 Monate nach Erhalt der zuletzt abschließenden Impfdosis
    • es gelten weiterhin erhöhte Strafen für Betriebe bei Nicht-Kontrolle der digitalen Gesundheitsnachweise mittels Covid Free GR App: 5.000 Euro und Lizenzentzug für 15 Tage
    • Maskenpflicht gilt weiterhin überall, in allen Innenbereichen sowie Außenbereichen mit erhöhter Menschenansammlung und dies gleichwohl für Geimpfte/Genesene als auch für Ungeimpfte/Ungenesene
  • Regional variierende gesundheitliche Maßnahmen je nach Entwicklung der Pandemie sind in den Wintermonaten zu erwarten. Horizontale Lockdowns einschließlich Aussetzung bestimmter wirtschaftlicher Aktivitäten werden im Augenblick jedoch kategorisch ausgeschlossen
  • Die aktuell „rot“ eingestuften Regionen mit erhöhter epidemiologischer Belastung sind unter covid19.gov.gr/covid-map ersichtlich
  • Die zugelassenen Impfstoffe stehen für alle Altersgruppen 12+ frei zur Auswahl (für Jugendliche sind lediglich mRNA Impfstoffe vorgesehen). Terminvereinbarungen erfolgen reibungslos über Online-Anmeldung auf der Plattform emvolio.gov.gr
  • Die Verabreichung der dritten „Booster“ Dosis erfolgt ab einem Zeitraum von 6 Monaten nach Erhalt der zweiten Dosis (bei Pfizer, Moderna oder AstraZeneca) mit dem mRNA-Impfstoff von Pfizer oder einer halben Dosis von Moderna. Die Auffrischungsimpfung für mit Johnson & Johnson geimpften Personen erfolgt zwei Monate nach Erhalt der ersten Einzeldosis und zwar entweder wieder mit Johnson & Johnson oder Pfizer oder Moderna (halbe Dosis). Astra Zeneca wurde nicht mehr nachbestellt     
  • Die bisherigen Anreize für Impfungen zeigten bislang nicht die erwünschte Wirkung. U.a. erhielten Soldaten fünf Tage zusätzlichen Urlaub. Für Jugendliche 18-25 wurde ein 150 Euro Reise-und Kultur-Voucher „Freedom Pass“ als Impf-Benefit eingeführt. 12-17 Jährige erhielten kostenlose Telekommunikationspakete 
  • Alle öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen bleiben offen. Ungeimpfte bzw. Ungenesene Schülerinnen und Schüler sind zu zwei Selbsttests wöchentlich verpflichtet. Bei einer Infektionsrate von 50% +1 Schüler innerhalb einer Klasse wird auf Fernunterricht umgestellt
  • Im Einzelhandel gilt die Grundregel: 1 Person je 9 m2
  • Es besteht keine explizite Home Office Verpflichtung 
  • Im PKW/Taxi dürfen neben dem Fahrer noch höchstens 3 weitere Personen mitgenommen werden (ausgenommen minderjährige Kinder und Begleiter einer hilfsbedürftigen Person)
  • Einreisebestimmungen im Wesentlichen unverändert (Grundvoraussetzungen: PLF-Formular und 3G Nachweis bzw. „grüner Pass“) bis auf weiteres verlängert
  • Messe- und Konferenzräume dürfen nur von Geimpften oder Genesenen betreten werden

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaJaJa

wenn 14 Tage vor der Abreise, je nach Impfstoff alle vorgesehenen Teilimpfungen erhalten (Voraussetzungen: nationales Impfzertifikat in englischer, deutscher, französischer, italienischer, spanischer, oder russischer Sprache, unter Nennung von Vor- und Nachname, wie im Reisepass angeführt, Typ des erhaltenen Impfstoffs,  Anzahl und Datum der erhaltenen Impfdosen) oder EU digital COVID certificate.

Anerkannte Impfstoffe: Pfizer BioNtech, Moderna, Astra Zeneca, Novavax, Johnson& Johnson, Sinovac, Sputnik, Cansino Biologics, Sinopharm
wenn Genesenenzertifikat 30 Tage nach dem ersten positiven Test ausgestellt wurde und bis zu 180 Tage danach gültig ist (Voraussetzungen: von einem anerkannten öffentlichen oder privaten Testlabor, in englischer, deutscher, französischer, italienischer, spanischer, oder russischer Sprache, unter Nennung von Vor- und Nachname, wie im Reisepass angeführt) oder EU digital COVID certificatenegativer PCR-Testoder Schnelltest (Voraussetzungen: PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, unter Abnahme eines oropharyngealen oder nasopharyngealen Abstrichs durchgeführt, bzw. Rapid-Test nicht älter als 48 Stunden,  ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer, deutscher, französischer, italienischer, spanischer, oder russischer Sprache, unter Nennung von Vor- und Nachname, wie im Reisepass angeführt) oder EU digital COVID certificate
  • Bitte informieren Sie sich vor und während Ihres Griechenland-Aufenthaltes über die aktuellen Reisehinweise
  • Vor Reiseantritt wird dringend der Abschluss einer COVID-19 abdeckenden Zusatzversicherung mit ausreichender Gültigkeitsdauer und entsprechendem Leistungsumfang (z.B. Versicherungsschutz für den Krankheitsfall und Krankentransport) empfohlen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherungsgesellschaft, ob ein ausreichender Versicherungsschutz (insbesondere ein Krankenversicherungsschutz für COVID-19 oder eine etwaige Stornodeckung) besteht.
  • Weitere relevante Informationen erhalten Sie auf den Reisehinweisen des BMEIA für die jeweiligen Transitländer:
  • Derzeit ist die Einreise für Staatsangehörige aller EU Länder, der Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island sowie aus folgenden Drittländern gestattet: San Marino, Aserbaidschan, Albanien, Andorra, Argentinien, Armenien, Australien, Vatikanstaat, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Vereinigtes Königreich, Japan, Indien, Jordanien, Israel, Kanada, Katar, China, Taipei, Kosovo, Kuwait, Weißrussland, Libanon, Montenegro, Moldawien, Monaco, Bahrain, Brunei, Neuseeland, Südkorea, Ukraine, Uruguay, Russland (nur mit PCR- oder Schnelltest und zusätzlichem Schnelltest bei Ankunft), Saudi-Arabien, Serbien, Singapur, Oman, Türkei und Chile
  • Für permanent in Argentinien, Indien, Uruguay, Oman und Chile lebende Personen ist bei Ankunft ein obligatorischer PCR- oder Rapidtest vorgesehen 
  • Nicht-Geimpfte oder Genesene Einreisende aus Ägypten, Albanien, Argentinien, Nordmazedonien, Bulgarien, Brasilien, Georgien, Kuba, VAE, Indien, China, Lybien, Marokko, Pakistan, Russland und Türkei unterliegen bei Ankunft einer zusätzlichen PCR- oder Rapid-Testpflicht
  • Für den internationalen Reiseverkehr sind alle internationalen Flughäfen sowie jene Flughäfen die über eine Zoll- und Passkontrolle verfügen, die Häfen von Patras, Igoumenitsa und Korfu (über Italien und Albanien) sowie die Landesgrenzübergänge Promachonas, Ormenio, Nymfea, Evzoni, Niki, Doirani, Kastanies, Kipi, Kristallopygi, Kakavia, Mavromati und Exochi auf 24-stündiger Basis sowie Mertziani (zwischen 08:00 und 20:00 Uhr) geöffnet. Für die Grenzübergänge Kastanies und Kipi (beide Türkei) gilt eine Höchstgrenze von 1.500 Personen pro Woche, LKW Fahrer ausgenommen.
  • Kreuzfahrtschiffe und Sportboote (max. 49 Passagiere) dürfen Griechenland grundsätzlich anlaufen. Es gelten die allgemeinen Einreisebestimmungen sowie die tagesaktuellen Sicherheitsinformationen über das NAVTEX-System. Unterhaltungsveranstaltungen sind auf allen Arten von Booten und Schiffen (auch privaten) verboten
  • Beim Boarding auf Fähren ist diese Health Statement Form (bitte mit Chrome öffnen) auszufüllen
  • Der Passagierfährverkehr mit der Türkei ist temporär eingeschränkt. Das Einlaufen von aus der Türkei kommenden Sportbooten, unabhängig von ihrer Flagge, ist erlaubt. Die Passagiere müssen bei Ankunft die allgemeinen Einreisevoraussetzungen (Test-, Impf- oder Genesenennachweis- und Online-Anmeldepflicht) erfüllen. Sportboote aus der Türkei dürfen ausschließlich die nachfolgend genannten Häfen anlaufen: Kavala, Mytilini und Petra auf Lesbos, Chios, Vathy und Pythagorio auf Samos, Myrina auf Lemnos, Agia Marina auf Leros, Symi, Kalymnos, Skala auf Patmos sowie die Touristenhäfen von Kos und Rhodos.
  • Die Einschränkungen betreffen nicht Kreuzfahrtschiffe ausgehend von den Häfen Galatas (Istanbul) und Neu-Ephesus (Kusadasi)
  • Für Einreisende aus Österreich ist die Einreise nach Griechenland ohne besondere Einschränkungen erlaubt. Voraussetzungen: Registrierung über PLF-Formular und negativer PCR Test (72 Stunden) oder Schnelltest (48 Stunden) oder Impfzertifikat (14 Tage) oder Nachweis über Genesung (30 Tage nach dem ersten positiven Test ausgestellt und bis zu 180 Tage danach gültig) oder EU digital COVID certificate
  • Eine Teilimpfung ist grundsätzlich nicht ausreichend. Ob allerdings eine Impfdosis nach einer Genesung als vollständiger Impfstatus anerkannt wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Den österreichischen Auslandsvertretungen sind bisher jedoch keine Probleme hinsichtlich der Anerkennung eines Geimpften- oder Genesenennachweises mittels „grünem Pass“ bekannt geworden

  • Ein PCR-„Gurgeltest“ erfüllt die offiziellen Test-Anforderungen Griechenlands (unter Abnahme eines oropharyngealen oder nasopharyngealen Abstrichs durchgeführt) nicht. Dem AußenwirtschaftsCenter Athen liegen allerdings keine konkreten Informationen vor, wonach Personen aufgrund dieser Form des Getesteten-Nachweises zurückgewiesen wurden. Laut griechischer Gesetzgebung sind die Reiseveranstalter für die Kontrolle der benötigten Einreisedokumente verantwortlich. Im Zweifel müssen die Anweisungen der jeweiligen Flug- oder Fährgesellschaft befolgt werden
  • Folgende Punkte sind beim Ausfüllen des PLF-Formulars zu beachten:
    • bitte mit Chrome öffnen
    • ist ehestmöglich, jedoch jederzeit vor der Abreise gewissenhaft auszufüllen
    • eine Registrierung für die gesamte Familie ist unter „Reisebegleiter“ möglich, allerdings wird dringend empfohlen eine eigene Registrierung (über einen eigenen E-Mail Account) für jede Person, die nicht zum selben Haushalt gehört, durchzuführen
    • aus gegebenen Anlässen wird nachdrücklich empfohlen, genauestens zu überprüfen, ob alle Reisebegleiter im System erfasst sind. Im Zweifel (z.B. bei unterschiedlichen 3G-Nachweisen) am besten zusätzliche separate Registrierungen über jeweils eigene E-Mail Accounts durchführen
    • die österreichischen Vertretungen in Griechenland (u.a. das AußenwirtschaftsCenter Athen) haben keinen Einfluss auf das Registrierungsverfahren. Reisende richten ihre Fragen bitte direkt an folgende Servicerufnummer: +30 215 5605151 (Mo. bis Fr., 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr)
    • nach der erfolgten Registrierung erhalten Reisende ein Dokument mit dem QR-Code, der spätestens am Reisetag automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Dieses Dokument wird bei der Einreise von Flug- und Fährgesellschaften beim Check-In/Boarding kontrolliert. Web-Checkin Möglichkeiten ggf. bevorzugt zu empfehlen. Ausgedruckte Form des QR-Codes sollte mitgeführt werden. Kann bei der Einreise/Check In/Boarding kein Code vorgezeigt werden droht eine Geldstrafe von 500 Euro bzw. eine Zurückweisung
    • auf Basis der Angaben im PLF errechnet ein Algorithmus, ob bei der jeweiligen Person ein zusätzlicher stichprobenartiger Schnelltest bei der Einreise durchgeführt wird oder nicht. Der Test ist gegebenenfalls kostenlos. Falls positiv befunden, gilt für die betroffene Person und evtl. Reisebegleiter eine 10-tägige Quarantäne. Für vollständig geimpfte Personen, die positiv getestet werden, wird eine siebentägige Quarantäne angeordnet. Die Zuweisung des Aufenthaltsorts kann längere Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel können Reisende den Quarantäne-Ort nicht selbst bestimmen, es sei denn sie haben ein 4- oder 5-Sterne-Hotel gebucht, das den Service von Quarantäne-Zimmern, wie von der griechischen Zivilschutzbehörde vorgeschrieben, gewährleisten kann. Die österreichischen Auslandsvertretungen haben keinen Einfluss auf dieses Verfahren. Fragen und Beschwerden richten Sie bitte direkt an die griechische Zivilschutzbehörde, entweder telefonisch unter T +30 213 1510 100 (weitere Durchwahlmöglichkeiten: 171/172/186/196) oder per E-Mail an E generalsecretary@civilprotection.gr. Am letzten Tag der vorübergehenden Quarantäne ist ein PCR-Test obligatorisch. Strafandrohung bei Verstößen gegen die Quarantäne 5.000 Euro
  • Kinder unter 12 Jahren müssen bei der Einreise keine Art von Gesundheitszeugnis vorlegen
  • Für die Rückreise von Griechenland nach Österreich ist weder für Geschäftsreisende noch für Touristen eine Quarantänepflicht vorgesehen. Voraussetzungen: negativer PCR-Test (72h)  oder ein national anerkanntes Impfzertifikat (ab 6.12.2021 max. 270 Tage gültig) oder Nachweis über eine Genesung. Auch wenn nichts davon vorgewiesen werden kann, besteht laut österreichischer Einreiseverordnung die Möglichkeit für ungeimpfte, Nicht-Genesene oder Ungetestete aus EU- und EFTA Staaten einen Test (ab 22.11.2021 ist nunmehr „Test“ im Sinne der Verordnung als PCR-Test definiert. Gültigkeitsdauer von 72 Stunden bleibt bestehen. Die Kosten sind weiterhin selbst zu tragen) ohne Quarantäne innerhalb von 24 Stunden in Österreich nachzuholen. Eine elektronische PTC-Vorregistrierung ist für die Rückreise von Griechenland nach Österreich bei Vorweis eines gültigen 3G-Nachweises nicht notwendig. Ausführliche Informationen und FAQs sind auf der Webseite des zuständigen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz abrufbar

  • Achtung: Für die Rückreise nach Österreich haben einzelne Fluglinien einen negativen PCR-Test oder Rapid-Test für die Mitnahme im Flugzeug verlangt. Die Möglichkeit, ohne 3G-Nachweis nach Österreich zurück zu reisen, sich zu registrieren und innerhalb von 24 Stunden in Österreich einen Test durchzuführen, ist damit also de facto eingeschränkt
  • Individuelle abweichende Anforderungen einzelner Fluggesellschaften sind jedenfalls zu beachten. Eine vorherige Kontaktnahme mit der Fluglinie oder Reiseagentur wird dringend empfohlen


Regelungen für den Güterverkehr

  • Für den internationalen Güterverkehr (LKWs) sind die Grenzkontrollstellen Promachonas, Ormenio, Nymfea, Evzoni, Niki, Doirani, Kastanies, Kipi, Kristallopygi, Kakavia, Exochi und Mavromati (24/7) sowie Mertziani (8:00 bis 20:00 Uhr) geöffnet
  • LKW-Lenker sind von der Verpflichtung, bei der Einreise ein negatives PCR-oder Rapid-Testergebnis vorzeigen zu müssen, ausgenommen. Für diese gilt eine Selbsttestpflicht.
  • Lenker, die nach Griechenland einreisen, müssen ebenfalls das PLF-Formular (mit Chrome öffnen) ordnungsgemäß ausfüllen, um einen QR-Code zu erhalten. 
  • Am 1.7.2020 erließ der griechische Zoll vorübergehende Maßnahmen zur Erleichterung des internationalen Gütertransports während der COVID-19-Pandemie, einschließlich einiger Bestimmungen über die Gültigkeit der Fahrzeugzulassungsbescheinigung für TIR-Vorgänge
  • Konkret können die Zollbehörden am Eingang, Ausgang oder Bestimmungsort die Fortsetzung des TIR-Transports gestatten, auch wenn die Gültigkeitsdauer abgelaufen ist
  • In diesem Fall muss der Inhaber nachweisen können, dass er bei der zuständigen Behörde seines Landes einen Antrag auf Erneuerung der Bescheinigung gestellt hat (z.B. per E-Mail, Brief, mit Bezug auf die Bescheinigung oder TIR-Karte)
  • Am 28.5.2020 gab die griechische Regierung bekannt, dass die Lockerung der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen nach dem 31.5.2020 nicht mehr verlängert wird. Daher trat ab 1.6.2020 die Verordnung (EG) 561/2006 wieder in Kraft
  • Griechenland hat die multilateralen ADR-Abkommen M324 bezüglich Schulungsbescheinigungen und M325 bezüglich Wiederkehrende Prüfung von Tanks und Gefahrgutfahrzeugen unterzeichnet
  • Zur Erleichterung des Handels führte die Generalzolldirektion ab 20.3.2020 eine Reihe von Beschleunigungsmaßnahmen für die Zollabfertigung ein
  • Es bestehen keine expliziten Exportverbote

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

  • Allgemeine Maskenpflicht ab dem 4. Lebensjahr in Innenbereichen, im ÖPNV und in Außenbereichen mit Menschengedränge (z.B. Bushaltestellen) Strafandrohung: 300 Euro
  • Social Distancing: 1,5 Meter
  • Derzeit offen: Alle wesentlichen Wirtschaftsaktivitäten u.a. Hotels, Gastronomie und Nachtklubs, Einzelhandel (1 Person je 9 m2), Museen und archäologische Stätte, Strände, ÖPNV (85 % Kapazitätsauslastung), Messen und Konferenzen (nur für Geimpfte oder Genesene)
  • Im PKW/Taxi können neben dem Fahrer grundsätzlich bis zu drei weiteren erwachsenen Personen mitfahren (Flexibilität bei eigenen Kindern). 7-Sitzer bis zu fünf, 9-Sitzer bis zu sieben zusätzliche Personen. Reisebusse mit bis zu 85% Kapazitätsauslastung. Fähren bis zu 80% (mit Kabinen 85%)
  • Die Durchführung von wöchentlich 2 PCR-/oder Rapidtests auf eigene Kosten und Meldung der Ergebnisse auf der entsprechenden Plattform ERGANI des griechischen Arbeitsministeriums ist für alle ungeimpfte bzw. ungenesene berufstätige Personen verpflichtend
  • Dienstgeber haben das Recht Gesundheitszertifikate der Dienstnehmer einzusehen, bzw. bei Nicht-Geimpften oder Genesenen die Verpflichtung deren zweimal wöchentliche Testnachweise zu überprüfen
  • Für bestimmte Berufsgruppen (v.a. im Gesundheitssektor) wurde eine Vakzinationspflicht eingeführt. Impfverweigerern droht eine Aussetzung des Dienstverhälnisses bzw. der Gewerbelizenz
  • Einschränkungen im und Auswirkungen auf den Tourismussektor:
    • Der Tourismussektor trägt jährlich ca. 20% zum griechischen BIP bei. Mehr als 360.000 Dienstnehmer sind unmittelbar in diesem Bereich beschäftigt. 2019 besuchten Griechenland noch 34 Millionen Touristen. Die Einnahmen beliefen sich auf 18,2 Milliarden Euro
    • Als Griechenland am 1.7.2020 ankündigte, wieder für den Tourismus zu öffnen, hatte man sich für das Gesamtjahr 8 Millionen Touristen zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel wurde für 2020 mit insgesamt 7,4 Millionen Ankünften nicht erreicht. Die Einnahmen beliefen sich dabei auf lediglich 4,3 Milliarden Euro
    • Die Monate Juli, August und September machen in etwa 80% des Gesamtumsatzes aus
    • Der Anstieg der Fallzahlen ließ sich nur zu einem kleinen Teil auf die Öffnung für den Tourismus zurückführen
    • Von rund 700.000 getesteten Personen ist man im vergangenen Jahr auf lediglich 2.700 positive Fälle gestoßen
    • Urlaubsförderprogramme für sozialversicherte Dienstnehmer und Arbeitslosengeldberechtigte sowie Vouchers für Bedienstete im Privatsektor im Gesamtwert von 127 Millionen Euro wurden zur Stärkung des Inlandstourismus der Saison 2020 und 2021 bereitgestellt
    • Per Ministererlass 1881/2020, veröffentlicht im Amtsblatt FEK B 2084 vom 30.5.2020, hat die griechische Regierung die genauen Sicherheits- und Hygieneprotokolle im Tourismusbereich definiert. Per Ministererlass 6632/2021, veröffentlicht im Amtsblatt FEK B 1632 vom 21.4.2021 wurden diese nun für die Sommersaison 2021 aktualisiert
    • u.a. wurde die Zertifizierung „Health First“ für Tourismusbetriebe verpflichtend eingeführt
    • Bei Nichteinhaltung der Protokolle belaufen sich die Strafandrohungen auf bis zu 5.000 Euro inkl. Betriebsaussetzung für bis zu 15 Tage
    • Über die Visit Greece App werden Touristen entsprechend zu allen relevanten Hygieneprotokollen informiert
    • Für das Jahr 2021 rechnet der griechische Tourismusverband SETE mit 45% bis 50% des Touristenaufkommens von 2019
    • Das Land konnte sich als erfolgreiche Sommerdestination positionieren. TUI erwartet, dass Griechenland 2021 erneut beliebtestes Reiseziel der Österreicher wird, AUA intensiviert Sommerflugplan
    • Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat bei der EU Kommission einen Vorschlag für eine einheitliche digitalisierte Impfbescheinigung nach dem Vorbild der griechischen Bestätigung, die über das Regierungsportal gov.gr, geimpften Personen elektronisch ausgestellt wird, durchgebracht

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Finanzminister Christos Staikouras gab zuletzt bekannt, dass sich die bisherigen Gesamthilfen für den Zeitraum 2020-2022 auf 42,7 Milliarden Euro summieren
  • Im Rahmen der Internationalen Messe Thessaloniki kündigte Premierminister Kyriakos Mitsotakis am 11.9.2021 ein umfangreiches Unterstützungspaket im Gesamtwert von 3,4 Milliarden Euro für die Wirtschaft an:
    • Personen bis zum 29. Lebensjahr, die keine bisherige Berufserfahrung haben und erstmals vollzeit eingestellt werden, erhalten vom Staat eine monatliche Unterstützung in Höhe von 1.200 Euro für einen Zeitraum von sechs Monaten. Hiervon fließen jeweils 600 Euro an den Arbeitgeber und 600 Euro an den Arbeitnehmer (zusätzlich zur Vergütung durch den Arbeitgeber)
    • Ab 2022 wird die Anzahl geförderter neuer Arbeitsplätze von bisher 100.000 auf 150.000 erhöht
    • Studentenwohngelder werden auch auf die rund 28.000 Studierenden der öffentlich-privaten Berufsausbildungszenten (I.E.K.) ausgeweitet
    • Ab 1.1.2022 entfällt die Sonder-Telekommunikationsgebühr für alle Personen unter 29 Jahren vollständig
    • Jugendliche von 15 bis 17 Jahren, erhalten einmalig 50GB Freidaten als Impfanreiz
    • Der digitale E-Voucher „Freedom Pass“ wird für geimpfte Jugedliche bis 29 Jahre dauerhaft eingeführt
    • Ab 1.1.2022 reduziert sich die Mobilfunkgebühr von bisher variierenden 12-20% auf einheitlich 10%
    • Ab 1.1.2022 ist die Übertragung von Immobilien oder Geldspenden bis 800.000 Euro an Kinder pro Elternteil steuerfrei
    • Die abgeschaffte Solidaritätssteuer und die um 3% reduzierte Sozialversicherungsbeiträge gelten – wie bereits im April vorangekündigt - auch im Jahr 2022 für alle Dienstnehmer im Privatsektor
    • Für elektronische Zahlungen an bestimmte Dienstleistungssektoren wird ein Rabatt von 30% auf das steuerpflichtige Einkommen gewährt
    • Der Einkommensteuersatz bleibt unverändert bei 22%. Für grüne und digitale Investitionen werden steuerliche „Großdiscounts“ eingeführt
    • Die Kapitalbeschaffungssteuer wird um 50% reduziert
    • Fusionierte Klein- und Mittelunternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten zahlen 30% weniger Einkommensteuer (15,5%). Die Maßnahme gilt für 3 Jahre und für Steuerbeträge bis zu 1.000.000 Euro
    • Die ermäßigten Mehrwertsteuersätze auf Passagiertransporte, Kaffee, alkoholfreie Getränke, Tourismuspakete und Kinotickets gelten bis einschließlich Juni 2022 und werden auf Fitnessstudios und Tanzschulen ausgeweitet
    • Die Rückzahlung erhaltener Soforthilfskredite in Form von „rückzahlbaren Vorauszahlungen“ wird je nach Umsatzausfall um bis zu 50% reduziert
    • Das Kreditzinszuschussprogramm „Gefyra II“ wird um weitere 3 Monate verlängert
    • Das Kurzarbeitprogramm „Sy-Ergasia“ wird ebenfalls um 3 Monate bis Ende des Jahres verlängert
    • Die zusätzliche Immobiliensteuer wird in die Hauptsteuer „ENFIA“ integriert
    • Ab Oktober 2021 wird der Mehrwertsteuersatz auf Futtermittel für die Tierproduktion von derzeit 13% auf 6% herruntergesetzt
    • Im Dezember 2021 erhalten Empfänger des „garantierten staatlichen Mindesteinkommens“ den doppelten Monatsbetrag als „Weihnachtsgeld“
    • „Heizölsubventionen“ werden heuer um 20% erhöht 
  • Premierminister Kyriakos Mitsotakis definierte zuvor bereits am 1.6.2021 ein umfassendes Unterstützungsprogramm für die Wiedereröffnung der Tourismusbetriebe in Höhe von insgesamt 420 Millionen Euro. Das Programm sieht im Detail nicht rückzahlbare Zuschüsse von 2,5% (für tourismusrelevante Diensteistungsbetriebe) bis 5% (für Unterkunftbetriebe) des steuerlich gemeldeten Jahresumsatzes und max. bis zu 400.000 Euro pro berechtigter UID Nummer vor. Förderberechtigte Tourismusbetriebe müssen im Jahr 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 30% im Vergleich zum Jahr 2019 nachweisen können
  • Die bisher angekündigten Maßnahmen für 2021 betragen 16,6 Milliarden Euro. Im Budget ursprünglich vorgesehen waren 7,5 Milliarden Euro
  • Anfang April wurden weitere Sonderentschädigungen für per staatlicher Verordnung weiterhin geschlossene Unternehmen in den Monaten April und Mai 2021 angekündigt: 1.000 Euro für Unternehmen bis zu 5 Mitarbeiter, 2.000 Euro von 6 bis 20 Mitarbeiter und 4.000 Euro von 21 bis 50 Mitarbeiter. Rund 100.000 Empfangsberechtigte erhielten mehr als 130 Millionen Euro
  • Ebenfalls wurde ein 330-Millionen-Euro-Unterstützungspaket für die Wiedereröffnung der Gastronomie geschnürt. Empfangsberechtigt waren Betriebe mit einem Umsatzrückgang 2020 von mindestens 30% gegenüber 2019. Diese erhalten einen Zuschuss von 7% ihres gemeldeten Umsatzes 2019. Der maximale Förderbetrag belief sich auf 100.000 Euro
  • Premierminister Kyriakos Mitsotakis kündigte zudem am 22.4.2021 fünf Unterstützungsmaßnahmen im Gesamtwert von umgerechnet 2,7 Milliarden Euro an:
    • die jährliche Steuervorauszahlung für Selbstständige wird ab 2021 von 100% auf 55% gesenkt
    • die jährliche Steuervorauszahlung für Unternehmen wird ab 2022 von 100% auf 80% gesenkt
    • die Körperschaftssteuer wird ab 2022 von 24% auf 22% gesenkt
    • die Sozialversicherungsbeiträge für Dienstnehmer im Privatsektor werden 2022 um weitere 3% gesenkt
    • die Solidaritätssteuer wird im Privatsektor auch für 2022 abgeschafft
  • Im März hatte er bereits Maßnahmen im Wert von 2,2 Milliarden Euro angekündigt:
    • Rückwirkend gilt auch für die ersten drei Runden des Soforthilfekredits „rückzahlbare Vorauszahlung“, dass nur 50% rückzahlbar sein wird. 570 Millionen Euro
    • In der siebten und bisher letzten Runde der „rückzahlbaren Vorauszahlung“, welche bis 12.5.2021 verlängert wurde, stand Unternehmen, die im Jänner-März 2021 einen Umsatzverlust gegenüber Jänner-März 2020 erleiden mussten, bis zu 1 Milliarde Euro zur Verfügung, wobei wieder lediglich 50% der Soforthilfe rückzahlbar war
    • Rückzahlungen von Staatskrediten von bisher 40 auf 60 Raten erhöht und Gewährung eines 15% Discounts bei sofortiger Tilgung  
    • Einführung eines neuen Fixkosten-Subventionsprogramms für 2020. Zuschüsse voraussichtlich in Form von Vouchers für zukünftige Steuerverpflichtungen zur Gegenrechnung von u.a. erbrachten Sozialversicherungsbeiträgen, Energie- Wasser-Telekommunikationskosten, Mieten, Betriebskosten, Kapitalkosten. 500 Millionen Euro
    • Einführung eines „Gefyra II“ Kreditzinszuschussprogramms für Unternehmenskredite, vor allem für KMUs und Selbstständige. Das Programm sieht die Subventionierung der monatlichen Raten von Unternehmenskrediten für acht Monate vor. Deckt sowohl Kapital, als auch Zinsen ab. Keine Obergrenze bezüglich Kredithöhe vorgesehen. 300 Millionen Euro
  • Im ursprünglichen Budget der griechischen Regierung sind für 2020 und 2021 insgesamt 59 Maßnahmen im Gesamtwert von 29,6 Milliarden Euro vorgesehen:
    • Rückzahlbare Vorauszahlung, nicht rückzahlbare Zuschüsse und sonstige gedeckte Sofortkredite (8,3 Mrd. Euro):
      • Rückzahlbare Vorauszahlung (bislang 7 Runden ausbezahlt, 8,1 Mrd. Euro). Soforthilfskredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren, wobei im ersten Jahr keine Kreditverpflichtungen entstehen. Ab der dritten Runde (September 2020) sind auch Tourismusbetriebe inkludiert. Ab der vierten Runde (Dezember 2020) ist nur 50% rückzahlbar. Auch Selbstständige sind ab der vierten Runde qualifiziert
      • Nicht rückzahlbare Zuschüsse an kleine und sehr kleine Betriebe durch Organisationen der Kommunalen Selbstverwaltung (gr. OTA). Für 2021 sind 800 Mio. EUR budgetiert
      • Gründungskapitalförderungsprogramm „TEPIX II“ wurde verlängert und umfasste 2020 768 Mio. EUR. Das Programm, welches sich hauptsächlich an KMUs richtete, bot bis zu 500.000 Euro mit einer 0%-Zins-Finanzierung für die ersten beiden Jahre und für 40% des geförderten Kapitalanteils für die Restlaufzeit des Kredits
    • Öffentliche Investitionen (Investitionsprogramm, Gesundheitssystem, Einstellungen, ÖPNV, Werbekampagne Tourismus) inkl. Leverage (6,6 Mrd. Euro):
      • Erzielter Mehrwert von Finanzierungsinstrumenten, welche 2020 vom nationalen Investitionsprogramm mitfinanziert wurden (5,7 Mrd. Euro)
      • Außerordentliche Kostendeckungen (367 Mio. Euro) für die Unterstützung des nationalen Gesundheitssystems 2020 (Infrastruktur, Ausrüstung, Consumables)
      • Außerordentliche Kostendeckungen (292 Mio. Euro) des öffentlichen Sektors 2020 aufgrund Covid-19
      • Außerordentliche Einstellungen von Gesundheitspersonal (2020, 85 Mio. Euro und 2021, 131 Mio. Euro)
      • Personalneueinstellungen und Flottenerweiterung (Leasing) im ÖPNV aufgrund 65% Kapazitätsauslastung (2020, 4 Mio. Euro und 2021, 50 Mio. Euro)
      • Kostendeckung der Werbekampagne 2020 der Greek National Tourism Organization (23 Mio. Euro)
    • Sozialversicherungs-/Steuererleichterungen (Ermäßigungen, Deckungen, Stundungen im Gesamtwert von 6,6 Mrd. Euro):
      • Betroffene Selbstbeschäftige erhalten 2020 einen Discount auf die 100% Vorauszahlung ihrer Einkommenssteuer. Die genaue Höhe dieses Discounts wird anhand des tatsächlichen Umsatzverlustes berechnet (1,6 Mrd. Euro)
      • Staat übernimmt Sozialversicherungskosten betroffener Mitarbeiter für bis zu 45 Tage im Fall einer temporären Aussetzung ihrer Arbeitsverträge. Berechnet auf der Grundlage des Bruttogehalts, für den vorgesehenen Zeitraum der Einschränkungsmaßnahmen für die jeweils betroffenen NACE Codes (2020, 838 Mio. Euro und 2021, 246 Mio. Euro)
      • Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im privaten Sektor werden für das Jahr 2021 um 3% von 39,7% auf 36,7% gesenkt (816 Mio. Euro)
      • Die Solidaritätssteuer für Arbeitnehmer, Selbständige und Landwirte im privaten Sektor wird für das Jahr 2021 abgeschafft (767 Mio. Euro)
      • Aufschiebung von Mehrwertsteuerverpflichtungen für Unternehmen, Selbstbeschäftigte und Freiberufler bis 30.4.2021 (Nettoeffekt: 570 Mio. Euro)
      • Förderprogramm für 100.000 neue Arbeitsplätze. Der Staat übernimmt für 6 Monate alle Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Unabhängig vom Gehalt und der Fachrichtung. Voraussetzung ist nur, dass keine Arbeitsplätze im Unternehmen abgebaut werden. Wenn ein Langzeitarbeitsloser eingestellt wird, wird seine Position mit weiteren 200 Euro pro Monat subventioniert (2020, 26 Mio. Euro und 2021, 322 Mio. Euro)
      • Aufschiebung laufender Sozialversicherungszahlungen für Unternehmen, Selbstbeschäftigte und Freiberufler (Nettoeffekt: 269 Mio. Euro)
      • Aufschiebung geregelter Ratenzahlungen 2020 für bestätigte Steuerverpflichtungen von Unternehmen, Selbstbeschäftigten, Dienstnehmern und Freiberuflern (251 Mio. Euro)
      • Aufschiebung geregelter Ratenzahlungen 2020 für bestätigte Sozialversicherungsverpflichtungen von Unternehmen, Selbstbeschäftigten und Freiberuflern (247 Mio. Euro)
      • Staat übernimmt 2020 Sozialversicherungskosten betroffener saisonal beschäftigter Mitarbeiter (240 Mio. Euro)
      • Aussetzung von Gemeindesteuerzahlungen 2020 für durch staatlicher Verordnung geschlossene Betriebe (160 Mio. Euro)
      • Gegenrechnung 25% mit zukünftigen Steuerverpflichtungen für fristgerecht erfolgte Zahlungen von Mehrwertsteuerverpflichtungen in den Monaten März und April 2020 (154 Mio. Euro)
      • Betroffene Unternehmen und Mitarbeiter erhielten bei fristgerechter Zahlung von Steuer-, Sozialversicherungs- und sonstigen vereinbarten Ratenzahlungen an den Staat für die Monate März 2020 (fristgerecht bis 10.4.2020) und April 2020 (bis 30.4.2020) einen Discount von 25%. Diese Maßnahme wurde ab Mai 2020 nicht mehr fortgesetzt (101 Mio. Euro)
      • Staat übernimmt Sozialversicherungsbeiträge und Urlaubsgeld 2020 für Dienstgeber ganzjährig operativer Hotelbetriebe (23 Mio. Euro)
    • Maßnahmenpaket für Gehalts-/Einkommenseinbußen (monatliche Entschädigungen und Zuschüsse im Gesamtwert von 3,6 Mrd. Euro):
      • Mitarbeiter von Unternehmen, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen müssen, erhalten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses (2020, 1,6 Mrd. Euro und 2021, 439 Mio. Euro)
      • Mitarbeiter von Unternehmen, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen müssen, erhielten für den Monat November 2020 eine einmalige Entschädigung von 800 Euro, in welcher neben den sonst üblichen 534 Euro, auch eine Kostendeckung für den analogen Beitrag zum Weihnachtsgeld 2020 für den jeweiligen Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses, mitberechnet ist (215 Mio. Euro). Das griechische Finanzministerium hat einen entsprechenden Betrag von 301 Mio. Euro, voraussichtlich hinsichtlich des Ostergeldes 2021 budgetiert
      • Selbstständige, Kleinunternehmer (bis 20 Mitarbeiter) und Freiberufler erhalten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Einstellung ihrer Wirtschaftsaktivität im Jahr 2020 (495 Mio. Euro)
      • Saisonal Beschäftigte im Tourismusbereich erhielten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses im Jahr 2020 (208 Mio. Euro)
      • Staat übernahm, für den jeweiligen Zeitraum der temporären Aussetzung des Dienstverhältnisses für Mitarbeiter betroffener Betriebe, den analogen Anteil für die Auszahlung des Ostergeldes 2020 (130 Mio. Euro)
      • Ärzten, Rechtsanwälten, Ingenieuren, Steuerberatern, Forschern und sonstigen selbstständigen Akademikern wurde für April 2020 ein separater Zuschuss von 600 Euro pro Person im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms zugesagt. Am 22.4.2020 wurde das Online-Weiterbildungsprogramm, aufgrund technischer Probleme, eingestellt. Akademiker, die ihren Tätigkeiten selbstständig nachgehen, erhielten dennoch bedingungslos diesen einmaligen 600-Euro-Zuschuss (103 Mio. Euro)
      • Bedienstete im öffentlichen Gesundheitssektor und dem Zivilschutz erhielten einen zusätzlichen Osterbonus 2020 in Höhe von etwa einem ½ Monatsgehalt (90 Mio. Euro)
    • Staatliche Garantien der griechischen Entwicklungsbank im Gesamtwert von 1,78 Mrd. Euro:
      • Der Garantiemechanismus des Entrepreneurial Funds der griechischen Entwicklungsbank generierte 2020 in zwei Runden insgesamt 6 Mrd. Euro an Kapital-Darlehen. Davon 1,78 Mrd. Euro. Garantien der griechischen Entwicklungsbank. Verteilung: 85% KMU, 15% Großunternehmen
    • Arbeitslosenhilfen im Gesamtwert von 1 Milliarde Euro:
      • Ausgelaufene Arbeitslosen- und Langzeitarbeitslosengelder werden um jeweils 2 Monate verlängert (2020, 770 Mio. Euro und 2021, 78 Mio. Euro)
      • Langzeitarbeitslose erhielten im Monat November 2020 einen einmaligen Zuschuss von 400 Euro (117 Mio. Euro)
      • Arbeitslosengelder saisonal beschäftigter Dienstnehmer 2020 wurden verlängert (28 Mio. Euro)
    • Kreditzinszuschüsse (Immobilien- und Unternehmenskredite) im Gesamtwert von 567 Mio. Euro:
      • Immobilienkreditzinszuschussprogramm "Gefyra" für Hauptwohnungen Covid-19 betroffener Wohnkreditnehmer (2020, 108 Mio. Euro und 2021, 280 Mio. Euro)
      • Kreditzinszuschüsse für Covid-19 betroffene Unternehmenskreditnehmer, unter der Voraussetzung, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben (179 Mio. Euro)
    • Reduzierte Mehrwertsteuer und sonstige Sonderabgaben im Gesamtwert von 291,7 Mio. Euro:
      • Seit dem 1.6.2020 gelten abgesenkte Mehrwertsteuersätze:
        • für Passagiertransporte von 24% auf 13% (148 Mio. Euro, bis 30.06.2022 verlängert)
        • für Kaffee und Softdrinks von 24% auf 13% (105 Mio. Euro, bis 30.06.2022 verlängert)
        • für Kinotickets von 24% auf 13% (17 Mio. Euro, bis 30.06.2022 verlängert)
        • für Tourismuspakete wird die Gewichtung der verrechneten Mehrwertsteuer 13%/24% von jeweils 80/20 auf 90/10 erhöht (2 Mio. Euro, bis 30.06.2022 verlängert)
        • für Hygieneprodukte (Masken, Handschuhe, Antiseptika, etc.) von 24% auf 6% (0,7 Mio. Euro, bis 31.12.2021 verlängert)
      • Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos wird bis auf weiteres verlängert
      • Aussetzung der Sonderabgabe auf Pay-TV Abonnements (2020, 5 Mio. Euro und 2021, 14 Mio. Euro)
    • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen im Primärsektor und Kulturbereich im Gesamtwert 200 Mio. Euro:
      • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen des griechischen Landwirtschaftsministeriums 2020 (150 Mio. Euro)
      • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen des griechischen Kulturministeriums 2020 (25 Mio. Euro)
      • Außerordentliche Unterstützungsmaßnahmen für Kinos, Theater und Live-Veranstalter (2020, 19 Mio. Euro und 2021, 6 Mio. Euro)
    • Mietreduktionen (40%/100%) inkl. entgangene Steuereinnahmen (181 Mio. Euro):
      • Für die Monate März und April 2020 bezahlten aufgrund von COVID-19 zwangsläufig geschlossene Betriebe nur 60% der Miete für ihre gewerblichen Immobilien. Diese Maßnahme wurde ab April 2020 auf alle betroffenen Unternehmen und ihre Mitarbeiter ausgedehnt, unabhängig davon, ob sie per staatlicher Verordnung schließen mussten oder nicht. Ebenfalls dazu berechtigt wurden Studenten, die außerhalb ihres permanenten Wohnorts studieren. Der Staat übernahm 50% der entgangenen Mieteinnahmen für Immobilienbesitzer bzw. konnten diese mit Steuerschulden oder zukünftigen Immobiliensteuerzahlungen gegengerechnet werden
      • Im 2. Lockdown ab November 2020 wurde diese Maßnahme für die als COVID-19 betroffenen NACE-Codes reaktiviert. Für die Monate Jänner, Feber und März 2021 wurde die verpflichtende Mietreduktion für geschlossene Betriebe auf 100% erhöht und wird den Immobilienbesitzern bis zu 80% rückerstattet
      • Steuerentlastungen 2020 für Immobilienbesitzer, die verringerte Mieteinnahmen erhalten haben, bzw. Gegenrechnung mit zukünftigen Immobiliensteuerzahlungen (69 Mio. Euro)
      • Entgangene Steuereinnahmen 2021 aufgrund 40%/100% Miet-Discount für geschlossene Unternehmen (gewerbliche Immobilien), temporär ausgesetzte Dienstnehmer (Hauptwohnung) und Studenten (63 Mio. Euro)
      • 50% Rückerstattung an Immobilienbesitzer mit 40% verringerten Mieteinnahmen 2020 aufgrund Covid-19 (29 Mio. Euro)
      • Entgangene Mieteinnahmen der Public Properties Company (gr. ETAD) sowie von Organisationen der Kommunalen Selbstverwaltung (gr. OTA) durch 40%/100% Discount für Covid-19 betroffene Unternehmen (14 Mio. Euro)
      • Aufschiebung von Steuerverpflichtungen für Immobilieneigentümer, die reduzierte Mieteinnahmen erhalten haben (Nettoeffekt: 6 Mio. Euro)
    • Entschädigungen im Gesamtwert von 120 Mio. Euro:
      • an Passagierfährgesellschaften für verringerte Kapazitätsauslastung 50% bzw. 55% mit Kabinen (53 Mio. Euro)
      • an überregionale Reisebus- (KTEL) und Bahngesellschaften (TRAINOSE) für verringerte Kapazitätsauslastung 65% (49 Mio. Euro)
      • an Amateursportvereine (12 Mio. Euro)
      • an Fluggesellschaften (6 Mio. Euro)
    • Kurzarbeit-Programm "Syn-ergasia" (118 Mio. Euro):
      • Finanziert durch den EU-Fund SURE (100 Mio. Euro)
      • Berechtigt sind alle Unternehmen unabhängig ihres NACE-Codes, die einen Umsatzverlust von mehr als 20% nachweisen können
      • Betrifft sowohl fest angestellte Vollzeitmitarbeiter als auch saisonal beschäftigte Vollzeitmitarbeiter
      • Der Arbeitgeber hat das Recht die Beschäftigungszeit auf bis zu 50% der Vollzeit zu reduzieren
      • Die vollständige Deckung der Sozialversicherungskosten berechnet auf der Grundlage des vollen Bruttogehalts wird gewährleistet
      • Der Staat steuert mindestens 60% des Restgehalts bei und jedenfalls so viel bis der Mindestlohn von derzeit 758,33 Euro erreicht wird
      • Unter der strengen Voraussetzung des unveränderten Erhalts des bestehenden Arbeitsverhältnisses und verschärfte Kontrollen des Arbeitsinspektorats
      • Kostendeckung für die Auszahlung des Urlaubs- und Weihnachtsgelds (18 Mio. Euro)
    • Urlaubsförderprogramme/Vouchers im Gesamtwert von 127 Mio. Euro:
      • für sozialversicherte Dienstnehmer und Bedienstete im Privatsektor (2020, 20 Mio. Euro und 2021, 80 Mio. Euro)
      • für Arbeitslosengeldberechtigte (2020, 17 Mio. Euro und 2021, 10 Mio. Euro).
    • Gewährung von „Sonderurlaub“ im Gesamtwert von 20 Mio. Euro:
      • für alle Berechtigten gilt, dass für jeden vierten „Sonderurlaubstag“ ein normaler Urlaubstag verrechnet wird
        • berufstätige Eltern mit Kindern bis 15 Jahre (parallel zu Schulschließungen, mindestens ein Elternteil oder abwechselnd)
        • Berufstätige, die als „Risikogruppe“ gelten (Lungen-, Herz-, Krebs-, Zucker-erkrankte, Schwangere sowie Personen mit einer Organtransplantation)
        • Berufstätige, die eine verpflichtende Quarantäne eingehen müssen

  • Der EU Recovery Fund stellt dem Land 19,4 Milliarden Euro an Direktzuschüssen und weitere 12,6 Milliarden Euro an Darlehen zur Verfügung:
    • Dies entspricht in etwa einem zweiten NSRF-Rahmenprogramm – allerdings ohne den strengen Auflagen und Memoranden der Gläubiger
    • Für die gezielte Verteilung wurde – wie auch bei der Bekämpfung der ersten Pandemiephase - eine Expertenkommission eingerichtet
    • Für die 12,6 Milliarden Euro an EU-Darlehen aus dem Aufbaufonds plant die Regierung keine zusätzlichen Staatsausgaben, sondern will die Mittel weiterreichen zur Finanzierung unternehmerischer Investitionen. Diese müssen mindestens zu 50% von Bankkrediten getragen werden, womit insgesamt ein Investitionsvolumen von 25 Milliarden Euro erreicht werden soll
    • Die Zuschüsse will die Regierung dagegen selbst ausgeben. Ziel ist, die Wachstumskraft der Unternehmen durch Projekte zur Digitalisierung kleiner Unternehmen und Forschungscluster mit Universitäten zu stärken. Daneben werden Förderprogramme für Umschulungen und Berufsausbildung angekündigt. Der an den Klimaschutz gebundene Teil soll etwa für die Anbindung der Inseln an das Stromnetz, digitale Verbrauchsmessung, die Erneuerung von Städten sowie den Schutz vor Überschwemmungen verwendet werden. Zudem sind Digitalisierungsprojekte für die öffentliche Verwaltung und die Justiz geplant
    • Man möchte in innovative Technologien und neue Sektoren mit erhöhtem Mehrwert investieren, R&D fördern, international wettbewerbsfähige Ökosysteme aufbauen, eine zirkulare net-zero-carbon Wirtschaft anstreben und Extroversion stäken, um erstmals auch einen Handelsbilanzüberschuss zu erzielen
    • Den Motor für die Erholung der Wirtschaft sollen 103 Infrastrukturprojekte mit Fokus auf PPP im Gesamtwert von 26 Mrd. Euro ermöglichen. Darunter befindet sich auch das 8 Mrd. Euro Tourismus-und Stadtentwicklungs- und Flagshipprojekt Hellenikon
    • Start der Programme wird Mitte 2021 erwartet. Ein Großteil der Unterstützungen (rund 70%) soll in den ersten beiden Jahren erfolgen, die restlichen 30% bis Ende 2023
  • Zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen: 
    • EIB garantierte Anleihen von 500 Mio. Euro in den nächsten 4 Jahren
    • „Save for Tourism“ Programm in Höhe von 600 Mio. Euro für Tourismussektor und Grüne Hotels
    • Der Anteil Griechenlands am EU MFR 2021-2027 liegt bei ca. 38 Mrd. Euro. Prioritäten: Digitalisierung, Energie, zirkulare Wirtschaft, Breitband Netzwerke, Bildung, Gesundheit und regionale Entwicklung
  • Hinzu kommen weitere Mittel aus dem Next Generation EU Fund (insgesamt >1 Billion Euro) gemeinsam mit MFR 2021-2027 (750 Mrd. Euro) das größte Konjunkturpaket, das jemals aus dem EU-Haushalt finanziert wurde. Auch hier liege die Prioritäten in einer grüneren, digitalisierten, widerstandsfähigeren, und fitteren EU für zukünftige Herausforderungen in die Post-Covid Ära
  • Für den großen Erfolg der Unterstützungsmaßnahmen spricht die Tatsache, dass die Anzahl der Unternehmensschließungen 2020 im Vergleich zum Wachstumsjahr 2019 um -22,7% zurückging
  • Jegliche Unternehmenshilfe ist bislang an die Voraussetzung gekoppelt, keinen Arbeitnehmer zu entlassen. Darauf ist der Erfolg zurückzuführen, dass bisher kein substantieller Anstieg der Arbeitslosigkeit registriert wurde

Weitere Information und Notfallnummern 

  • Die griechische Regierung hat eine Preisobergrenze für PCR-Tests (60 Euro) und Rapid-Tests (10 Euro) eingeführt
  • Großer Beitrag des Privatsektors: Mehr als 500 Intensivbetten, 900 Beatmungsgeräte, Millionen von Masken und Schutzkleidung wurden bereits durch Firmen, Stiftungen und Privatpersonen gespendet
  • Die österreichische Regierung hat auf Ansuchen Athens, Griechenland 181 Container für die Unterbringung von Migranten und Flüchtlingen sowie als mobile Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt
  • 28 Flüchtlingslager wurden verstaatlicht
  • Überführungen von COVID-19- Toten ins Ausland sind seit 7.5.2020 unter strenger Einhaltung der entsprechenden Hygieneprotokolle gestattet
  • Die COVID-19-Referenzkrankenhäuser sind:
    • Krankenhaus „Sotiria“ in Athen, vertretungsweise Krankenhaus „Evangelismos“ in Athen
    • Militärkrankenhaus N.I.M.I.T.S. in Athen
    • Krankenhaus „Attikon“ in Athen, vertretungsweise Krankenhaus „Thriasion“ in Elefsina 
    • Universitätsklinik „Achepa“ in Thessaloniki, vertretungsweise Universitätsklinik Alexandroupoli und Krankenhaus „Mpodosakio“ in Ptolemaida 
    • Universitätsklinik Larisa, vertretungsweise Krankenhaus Lamia
    • Universitätsklinik „Panagia i voithia“ in Patras, vertretungsweise Universitätsklinik Ioannina“
    • Universitätsklinik Heraklion, vertretungsweise Krankenhaus „Aghios Georgios“ in Chania
  • PCR-Tests können gebührenpflichtig in nahezu allen Privatlabors durchgeführt werden. 
  • Rapid-Tests auch in Apotheken möglich
  • Die nationale Gesundheitsbehörde EODY hat folgende Notrufnummern eingerichtet:
    • 1135 und 1110 (24h-Hotlines; nur innerhalb Griechenlands anwählbar)
    • +30 210 521 2054
    • +30 210 521 2000
  • Das Tourismusministerium hat eine Hotline für Touristen, Geschäftsleute und Saisonarbeitskräfte unter der Rufnummer 1572 (nur innerhalb Griechenlands anwählbar) eingerichtet
  • Weiterführende Informationen und Internetlinks: