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Coronavirus: Situation in Griechenland

Aktuelle Lage und Info-Updates

Das AußenwirtschaftsCenter Athen informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Griechenland.

Stand: 27.04.2021

Aufgrund einer Reihe von Maßnahmen zur Eingrenzung der zweiten und evtl. dritten COVID-19-Welle kommt das öffentliche Leben in Griechenland teilweise wieder zum Erliegen.

Das AußenwirtschaftsCenter Athen beobachtet die Situation und aktualisiert die Informationen nach wie vor laufend.

Inhalt


Aktuell & Wichtig

  • Griechenland hebt 7-tägige Quarantänepflicht für getestete oder geimpfte Einreisende u.a. aus Österreich auf
  • Anzahl an Neuinfektionen und Belegung von Intensivbetten erreichte im April einen neuen Rekordwert. Eine signifikante Abflachung der dritten und bisher verheerendsten Pandemiewelle wird in den Wochen nach dem orthodoxen Osterfest (ab KW19) erhofft.
  • Die Kapazitäten des öffentlichen Gesundheitssystems sind vollständig ausgeschöpft. Das griechische Gesundheitsministerium kündigte aus diesem Grund eine vorübergehende Zwangsübernahme privater Kliniken und Ärzte an.
  • Gleichzeitig brachte die zunehmende psychische Ermüdung der Bevölkerung folgende graduelle „epidimiologisch tragbare“ Lockerungsmaßnahmen mit sich:
    • Ab 10.5.2021: alle Schulstufen nehmen nach den orthodoxen Osterferien griechenlandweit wieder Präsenzunterricht auf (Selbsttestpflicht). Schuljahr wird bis 25.6.2021 verlängert.
    • Ab 3.5.2021: Gastronomiebetriebe dürfen in Außenbereichen wieder für sitzende Gäste öffnen. Die nächtliche Ausgangssperre wird auf 23:00 bis 05:00 Uhr verkürzt. Die SMS-Ausgangsgenehmigungspflicht an die 13033 wird voraussichtlich aufgehoben.
    • Ab 26.4.2021 wird die nächtliche Ausgangssperre auf 22:00 bis 05:00 Uhr verkürzt. Angesichts der örthodoxen Karwoche werden Öffnungszeiten von Geschäften für die notwendigen Beschaffungen erweitert. Kirchenmessen wie etwa die Auferstehungsmesse (gr. Anastasi) werden zeitlich vorverschoben. Es dürfen bis zu max. 100 Personen (1 Person je 25 m2) in der Kirche und bis zu 1 Person je 10 m2 in den Außenbereichen anwesend sein. Für Ostersonntag sind „social bubble“ Versammlungen von max. 9 Personen indoor und bis zu 12 Personen outdoor gestattet.
    • „Click-Away“ bzw. „Click-in-a-Shop“ ist seit 24.4.2021 auch für große Kaufhäuser, Shop-in-Shops, Malls, Shopping-Center und Outlet-Parks wieder gestattet. Schönheitssalons dürfen mit Selbsttest und Terminpflicht ebenfalls wieder öffnen.
    • Wiedereröffnung von Fahrschulen ab 19.4.2021. Es besteht Selbsttestpflicht für Prüfungsanwärter, Ausbilder und Prüfer.
    • Ab 19.4.2021 ist die Durcfhührung von wöchentlichen Selbsttests und Meldung der Ergebnisse auf der Plattform self-testing.gov.gr für eine Reihe von berusfstätigen Personen in Sektoren wie z.B. Einzelhandel, Transporte, Gastronomie, Reinigung, Friseur- und Schönheitssalons, öffentliche Verwaltung, Bürgerservice und Justiz verpflichtend.
    • Die Oberstufe (Lyzeum) nahm ab 12.4.2021 den Präsenzunterricht wieder auf. Es besteht Selbsttestpflicht für Schüler und Personal. 
    • Lotto- und Sportwettenannahmestellen (OPAP) öffneten wieder ab 12.4.2021, ausgenommen Spielhallen (OPAP Play)
    • Non-Food Einzelhandel öffnete wieder ab 5.4.2021 (in Thessaloniki und Achaia ab 12.4.2021, Kozani ab 19.4.2021) mit Click-Away“ (d.h. Abholung online bestellter Waren am Point of Sales nach SMS-Terminvereinbarung) bzw. Click-in-a-Shop“ (d.h. im Geschäft nur nach vorheriger online Anmeldung und SMS-Terminvereinbarung). Grundregel: 1 Person je 25 m2, bis max. 20 Personen. Für die Bewegungsgenehmigung ist Vor- und Nachname an die für den Einzelhelhandel speziell eingerichteten SMS-Nummer 13032 zu senden. Die automatisch generierte Ausgangsgenehmigung gilt ein mal am Tag für max. 3 Stunden. In großen Einzelhandesketten ist die erlaubte Aufenthaltsdauer im Geschäft auf max. 30 Minuten begrenzt. 
    • Ab 2.4.2021 sind an Wochenenden Transfers mit dem Auto außerhalb der Gemeinde - jedoch innerhalb der Region - für sportliche Aktivitäten im Freien gestattet. Diese waren bisher und sind noch immer für die „dunkelroten“ Regionen unter der Woche verboten, bzw. nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad gestattet. Für die gemeindeübergreifenden Bewegungen gilt SMS Code 6 an die No 13033.  
    • Wiedereröffnung von Friseursalons (mit vorheriger Terminvereinbarung), öffentlichen Parks und archäologischen Stätten ab 22.3.2021. Das Amateurfischen ist wieder gestattet.
  • Der grosse Schritt wird aber für den 15.5.2021 erwartet: Vollständige Öffnung des Tourismus sowie Wiederherstellung der überregionalen Bewegungsfreiheit. Bestimmte kulturelle Aktivitäten dürfen voraussichtlich auch wieder öffnen.
  • Per 4.3.2021 gelten zwei Risikostufen: rot=erhöhte Gefahr und dunkelrot=sehr hohe Gefahr. Die Regionen in den entsprechenden Risikostufen werden auf wöchentlicher Basis aktualisiert.
  • Die wichtigsten Ballungszentren des Landes – Attika (ausgenommen Kythira, Angistri und Hydra) und Thessaloniki– sind derzeit als „dunkelrot“ eingestuft. Auf dieser Risikostufe befinden sich ebenfalls die Regionen: Chalkidiki, Kilkis, Pella, Kozani, Achaia, Böotien, Evrytania, Arkadien, Korinthia, Lesbos, Zakynthos, Kos, Thasos, Kavala, Rethymno, Argolis sowie die Gemeinden: Leros, Kalymnos, Astypalea, Amphipolis, Serres, Sintiki, Kastoria, Orestidos, Grevena, Kythnos, Galatini, Voio, Faistos, Karditsa, Anogeia, Kissamos, Chania, Ilida, Chalkida, Dirfys-Messapia, Didymoteicho, Pydna-Kolindros, Volos, Maronia-Sapes. Hier gelten bis auf weiteres folgende Sondermaßnahmen:
    • Home-Office ist zum größtmöglichen Anteil, im Privatsektor mindestens zu 50% verpflichtend. Gestaffelter Arbeitsbeginn (Flexibilität bis zu 2 Stunden) im öffentlichen und privaten Sektor.
    • Bewegungen für die Beschaffung von Grundnahrungsmitteln (SMS Code 2) sowie Banken- und Behördenbesuche (SMS Code 3) sind nur innerhalb der jeweiligen Gemeinde oder in einem Umkreis von bis zu max. 2 Kilometern vom Wohnort gestattet.
    • Bewegungen für sportliche Betätigung (SMS Code 6) sind unter der Woche nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erlaubt.
    • Offen sind: Industrie, Verarbeitung, Großhandel, Gesundheitseinrichtungen, Baugewerbe, Transportdienstleister, Courierdienste, Hotels, Supermärkte, Minimärkte, Kioske, Lebensmittelfachgeschäfte, Wochenmärkte für frisches Obst und Gemüse, Apotheken, Pet Shops, Telekommunikationsfachhandel (nur für Reparaturen und der Zahlung von Rechnungen), Optiker und Hörgerätefachhändler (nur mit Termin), Perückenfachhandel, Agrarbedarf, Reinigungsdienste, Tankstellen, Kfz-Werkstätten und –Prüfstellen, Gastronomie (nur Delivery, Take Away und Drivethrough bis 2 km), E-Shops, Friseur- und Schönheitssalons, Non Food - Einzelhandelsgeschäfte (nur mit „Click-Away“ und „Click-in-a-Shop“), Lotto- und Sportwettenannahmestellen, Fahrschulen. Grundregeln: 1 Person je 25 m2, 2 Meter Abstand. Empfohlene Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 07:00-20:30 Uhr. Sonntags geschlossen, ausgenommen für die Bearbeitung von Online-Bestellungen.
  • Alle Sportveranstaltungen (ausgenommen der Fußball Super League 1 und 2, der Basketball League 1 und der Volleyball League 1, sowie internationale Wettbewerbe, ohne Zuschauer) eingestellt. Trainingseinheiten zur Vorbereitung einer Teilnahme an den olympischen Sommerspielen 2021 sind gestattet.
  • Griechenlandweit sind nach wie vor folgende einheitliche Maßnahmen in Kraft:
    • Maskenpflicht gilt überall, im Innen- und Außenbereich.
    • Für Transfers von und zum Arbeitsplatz (Bescheinigung Typ A1, einmalig vom Arbeitgeber auszufüllen). Im öffentlichen und privaten Sektor ist der Betrieb mit geringstmöglichem Personal physisch am Arbeitsplatz anwesend vorgesehen. Wo technisch möglich ist zu mindestens 50% Homeoffice bis 30.4.2021 verpflichtend.
    • Für sonstige erlaubte Ausgangszwecke (B1-B6) gilt eine SMS-Pflicht (1-6, Vorname, Nachname, Adresse, PLZ, Ort von griechischer Handynummer an kostenlose 5-stellige Nummer 13033):
      • B1 Apotheken- und Arztbesuche, wenn nach vorheriger Kommunikation empfohlen
      • B2 Lebensmitteleinkäufe und sonstige notwendige Beschaffungen, wenn diese nicht online getätigt werden können (jeweils gültig für max. zwei Stunden)
      • B3 Behördenbesuche oder Banktransaktionen, wenn diese nicht online getätigt werden können
      • B4 Hilfeleistung für bedürftigte Personen oder Begleitung des Ehepartners/Kindes zur Arbeit/Schule (mit PKW)
      • B5 Beerdigungen oder zur Gewährleistung des elterlichen Sorgerechts
      • B6 Sportaktivität oder Ausführung von Haustieren bzw. Fütterung von Streutieren, Hobbyfischen, Besuch eines Friseur- oder Schönheitssalons (mit Termin), eines öffentlichen Parks oder einer archäologischen Stätte, zu Fuß oder mit dem Fahrrad in der Nähe des Wohnorts (Mo.-Fr.) oder gemeindeübergreifend mit PKW (Sa.-So.).
    • Falls man über keine griechische Handynummer verfügt ist die Mitführung eines Formulars bzw. einer handgeschriebenen Notiz mit folgenden Informationen verpflichtend: Name laut Reisepass, Adresse, Datum und Uhrzeit des Verlassens der Aufenthaltswohnung bzw. des Hotels, Grund der Bewegung (laut Code-System, siehe oben), Ziel der Bewegung, Unterschrift. Bei längerem Griechenland-Aufenthalt wird der Ankauf einer griechischen Prepaid-Sim-Karte empfohlen.
    • Überregionale Tranfers sind, ausgenommen aufgrund nachweislich unverschiebbaren gesundheitlichen oder beruflichen Verpflichtungen, untersagt. Die acht Regionalbezirke Attikas werden dabei als eine Region betrachtet. Einmaliger Transfer zum permanenten Wohnsitz ist gestattet (AADE-Steuernachweis erforderlich).
    • Im PKW/Taxi dürfen neben dem Fahrer noch höchstens 2 weitere Personen mitgenommen werden (ausgenommen minderjährige Kinder und Begleiter einer hilfsbedürftigen Person).
    • Für den Weg von und zum Flughafen/Hafen ist der Vorweis eines Flug-/Fährtickets und ein handschriftliches Schreiben mit der entsprechenden Begründung und Unterschrift ausreichend.
    • Personalausweis oder Reisepass ist immer mitzuführen.
    • Versammlungen sind grundsätzlich verboten. Demonstrationen bis max. 100 Personen unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gestattet.
    • Für alle Bildungseinrichtungen ausgenommen Lyzeen und Sonderschulen gilt griechenlandweit Fernunterricht. Eltern von Kindern bis zur 9. Schulklasse erhalten Sonderurlaub. Kindergärten und -Krippen bleiben geschlossen.
    • Gerichsverfahren werden nur begrenzt – größtenteils ohne physischer Anwesenheit von Zeugen – durchgeführt.
    • Jagen ist in keinem Gebiet Griechenlands erlaubt.
  • Alle „non-essential“ Flüge bleiben auf nationaler Ebene bis vorerst 10.5.2021 eingestellt. Der nationale Flugverkehr ist nur für unbedingt notwendige Reisen gestattet (Rückkehr zum festen Wohnsitz, Familienzusammenführungen, berufliche Gründe, gesundheitliche Gründe). 
  • Der internationale Flugverkehr bleibt aufrecht. Die tatsächliche Durchführung von Flugverbindungen hängt jedoch von der Entscheidung der jeweiligen Fluggesellschaft ab.
  • Hotels dürfen weiterhin öffnen.
  • Alle Einreisende (Land-, See- und Luftweg) müssen einen negativen PCR-Test vorlegen (Voraussetzungen: Test nicht älter als 72 Stunden, ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer). LKW-Lenker im internationalen Güterverkehr sind von der PCR-Testpflicht ausgenommen.
  • Die Registrierung über das PLF-Formular für Einreisende bleibt weiterhin für alle aufrecht. Für griechische Staatsbürger und permanent in Griechenland lebende Personen ist ab dem 10.11.2020  die Passenger Locator Form auch für Ausreisen aus Griechenland erforderlich.
  • Personen, die in jeglicher Weise (Land/Luft/See) bis 3.5.2021 nach Griechenland einreisen, müssen grundsätzlich in eine 7-tägige Quarantäne an dem im PLF angegebenem Aufenthaltsort (zu Hause, Hotel etc.). Davon ausgenommen sind allerdings per 19.4.2021 einreisende Personen, die ihren permanenten Wohnsitz in einem EU- oder Schengen Land, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten von Amerika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Serbien oder Israel und per 26.4.2021 in Australien, Neuseeland, Südkorea, Thailand, Ruanda, Russland oder Singapur haben und einen negativen PCR-Test vorlegen (Voraussetzungen: Test nicht älter als 72 Stunden, ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname, Adresse und Pass/Personalausweisnummer) oder 14 Tage vor der Abreise beide Teilimpfungen erhalten haben (Voraussetzungen: nationales Impfzertifikat in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname, Typ des erhaltenen Impfstoffs und Anzahl der erhaltenen Teilimpfungen). Zudem wird bei der Ankunft stichprobenartig ein COVID-19 Schnelltest durchgeführt. Bei einem positiven Ergebnis gilt eine 14-tägige Quarantäne. Bei Verstößen gegen die Quarantänebestimmungen ist in der griechischen Verordnung eine Geldstrafe von 5.000 Euro vorgesehen. Nebenbei kann es auch strafrechtliche Konsequenzen haben.
  • Ab dem 11.3.2021 ist für die Einreise von Griechenland nach Österreich eine verpflichtende zehntägigen Heimquarantäne vorgesehen. Ein Freitesten ist ab dem fünften Tag der Quarantäne möglich. Von dieser Maßnahme sind u.a. Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (gemäß Abs. 2, §4, lit. 3.2. der Einreiseverordnung) explizit ausgenommen. Individuelles Firmenschreiben über beruflichen Zweck ist als Nachweis mitzuführen. Zudem ist ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test (ärztliches Zeugnis oder schriftliches Testergebnis in Deutsch oder Englisch) oder ein 48 Stunden alter Schnelltest (inkl. Angaben zu Vor-und Nachname, Geburtsdatum, Datum und Uhrzeit der Probenahme) notwendig. Können Geschäftsreisende kein gültiges ärztliches Zeugnis oder Testergebnis vorzeigen, gilt auch für sie eine zehntägige Quarantäne, aus welcher jedoch – speziell für Geschäftsreisende – eine Freitestung jederzeit möglich ist. Vor der Einreise nach Österreich ist ebenfalls - nach wie vor - eine elektronische Vorregistrierung (Pre Travel Clearance, kurz PTC) - spätestens 24 Stunden vor der Abreise - verpflichtend. Das elektronische PTC-Registrierungsformular finden Sie hier auf Deutsch und Englisch.

  • Für die Einreise von Griechenland nach Bulgarien ist ab 29.1.2021 ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) erforderlich. Davon ausgenommen sind: Transitreisende, Busfahrer im interenationalen Personenverkehr, LKW-Fahrer im internationalen Fracht- und Güterverkehr, Schiffs- und Flugbesatzungsmitglieder einschließlich Personen für die technische Wartung und Grenzgänger.
  • Seit dem 1.3.2021 gelten verschärfte Maßnahmen für Einreisende über die Grenzübergänge Kakavia (Albanien) und Evzoni (Nordmazedonien): nur noch zwischen 07:00 und 19:00 Uhr geöffnet, maximal 400 Personen dürfen pro Tag einreisen, alle Einreisenden müssen sich zusätzlich einem Rapid-Test unterziehen, positiv Getesteten wird die Einreise verweigert, 14 Tage Quarantäne vorgesehen (anstatt den sonst üblichen 7 Tagen).
  • Wirtschaftsaussichten: Im kürzlich veröffentlichtem Flash Estimate der griechischen Statistikbehörde ELSTAT wird der Rückgang des BIP im Gesamtjahr 2020 auf -8,2% geschätzt (deutlich besser als die bisherigen Regierungsprognosen von -10,5%). Die Rezession 2020 spiegelt sich erwartungsgemäß besonders im Rückgang des Tourismussektors (20% des BIP) wider. Für 2021 wird ein Wachstum von +3% bis zu +5% erwartet, abhängig von der Entwicklung des Tourismus und dem weiteren Verlauf der Pandemie. Der Aufschwung sollte neben dem Tourismus auch auf branchenübergreifendem Privatkonsum und Unternehmensinvestitionen basieren. Die Arbeitslosigkeit dürfte sich, aufgrund der Voraussetzung, dass alle Unterstützungsmaßnahmen nur bei Erhalt der Arbeitsplätze gewährleistet sind, ohne substantiellem Anstieg auf einem Niveau zwischen 18% bzw. 17,5% bewegen.
    • Für die Unterstützung der Wirtschaft stehen im laufenden Jahr bisher angekündigte Maßnahmen von mehr als 14 Milliarden Euro zur Verfügung:
      • Bis 19.4.2021 lief die siebte Runde der „rückzahlbaren Vorauszahlung“ von insgesamt 1 Milliarde Euro, wobei wieder lediglich 50% der Soforthlife rückzahlbar waren, unter der Voraussetzung, dass bis 31.8.2021 kein Arbeitnehmer entlassen wird. Das Programm sah Unterstützungen für Selbstbeschäftigte und Unternehmen von mindestens 1.000 Euro vor. Berechtigte Empfänger mussten im Zeitraum Jänner-März 2021 einen Umsatzrückgang von mindestens 20% nachweisen können und in der Vergleichsperiode einen Mindestumsatz von 600 Euro gemeldet haben. Der Mindestförderbetrag staffelte sich von 1.000 Euro für Unternehmen ohne Mitarbeiter bis zu 8.000 Euro für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern.
        • bis einschließlich April 2021 gilt für per staatlicher Verordnung geschlossene Regionen und Wirtschaftsaktivitäten eine verpflichtende Mietreduktion von 100% (wovon 80% der Staat beisteuern soll). Für betroffene Regionen und NACE-Codes, Arbeitnehmer und Studenten gilt weiterhin eine Mietreduktion von 40%. 
        • geschlossene Unternehmen erhalten im April zudem eine unversteuerte und nicht-rückzahlbare Sonderentschädigung von 1.000 bis 4.000 Euro.
        • für die Wiedereröffnung der Gastronomie steht betroffenen Betrieben Startkapital in Höhe von bis zu 100.000 Euro zur Verfügung.
        • der ermäßigte Mehrwertsteuersatz 13% wird für Passagiertransporte, Kaffee und Softdrinks sowie Kinotickets bis 30.9.2021 verlängert. Für Tourismuspakete wird die Gewichtung der verrechneten Mehrwertsteuer 13%/24% von jeweils 80/20 auf 90/10 bis 31.12.2021 verlängert.
        • Mitarbeiter solcher Unternehmen, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen müssen, erhalten weiterhin einen jeweils analogen Betrag von monatlich 534 Euro als Entschädigung
        • Ausgelaufene Arbeitslosengelder werden um jeweils 2 Monate verlängert
        • Sozialversicherungs-, Steuer- und sonstige Verpflichtungen werden bis Ende April 2021 verschoben

  • Trotz ausbezahlter Soforthilfen von bislang 7,2 Mrd. Euro ist derzeit jeder vierte Gastronomiebetrieb und jedes zweite Einzelhandelsunternehmen gefährdet.
  • 1 Monat Lockdown kostet dem griechischen Staat umgerechnet 3 Mrd. Euro.
  • Der Güterverkehr und alle unvermeidbaren beruflichen Aktivitäten zum Erhalt der Lieferketten sind von den Beschränkungen nicht betroffen.
  • Impfprogramm „Eleftheria“ (gr. Freiheit) läuft derzeit erfolgreich mit rund 55.000 Impfungen pro Tag. Aktuell sind die Altersgruppen 50+ (Pfizer/Moderna) an der Reihe. Zudem wurden eine „Fastlane“ für die Altersgruppe 30-39 (Astra Zeneca) eingerichtet. Mehr als 2,8 Millionen Impfdosen wurden bislang verabreicht. Ziel ist es, bis September 80% der 18+ durchgeimpft zu haben. Terminvereinbarungen erfolgen reibungslos über SMS oder E-Mail. Die hierfür notwendigen Kontaktdaten stammen aus einem System zur elektronischen Ausstellung von Rezepten (gr. „ayli syntagografisi“), welches schon zu Beginn der Pandemie eingeführt wurde, oder über Online-Anmeldung auf der Plattform emvolio.gov.gr.
  • Die griechische Regierung fährt parallel auch mit stichprobenartigen Massentests an der Gesamtbevölkerung fort. Bis zu 12.000 Tests pro Tag werden landesweit an den 386 eingerichteten Testzentren an symptomlose Personen durchgeführt. Anmeldungen erfolgen online unter testing.gov.gr

Einreise und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaNeinJa
wenn 14 Tage vor der Abreise, je nach Impfstoff alle vorgesehenen Teilimpfungen erhalten (Voraussetzungen: nationales Impfzertifikat in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname)negativer PCR-Test (Voraussetzungen: Test nicht älter als 72 Stunden, ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname, Adresse und Pass-/Personalausweisnummer)
  • Bitte informieren Sie sich vor und während Ihres Griechenland-Aufenthaltes über die aktuellen Reisehinweise.
  • Griechenland hat per 19.4.2021 die 7-tägige Quarantänepflicht für getestete oder geimpfte Einreisende u.a. aus Österreich aufgehoben.
  • gemäß Artikel 6 der relevanten griechischen Einreiseverordnung, werden mittlerweile Einreisende Personen, die ihren permanenten Wohnsitz in einem EU- oder Schengen Land, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten von Amerika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Serbien, Israel, Australien, Neuseeland, Südkorea, Thailand, Ruanda, Russland oder Singapur haben und
    • einen negativen PCR-Test vorlegen (Voraussetzungen: Test nicht älter als 72 Stunden, ausgestellt von einem anerkannten Testlabor des Abreiselandes mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname, Adresse und Pass/Personalausweisnummer) oder
    • 14 Tage vor der Abreise beide Teilimpfungen erhalten haben (Voraussetzungen: nationales Impfzertifikat in englischer Sprache unter Nennung von Vor- und Nachname, Typ des erhaltenen Impfstoffs und Anzahl der erhaltenen Teilimpfungen)
      • von der 7-tägigen Quarantänepflicht ausgenommen
      • unterliegen evtl. einer zusätzlichen stichprobenartigen Testung bei der Einreise auf Basis der Angaben im PLF (bitte mit Chrome öffnen, ist spätestens 24 Stunden vor der Abreise auszufüllen)
      • während des Aufenthalts sind die allgemein gültigen Covid-19 Restriktionen weiterhin einzuhalten.
  • Die aktuellen Einreisebestimmungen treten ab 26.4.2021 in Kraft und gelten bis vorerst 3.5.2021.
  • Die vollständige Öffnung des Reiseverkehrs ist ab dem 15.5.2021 angekündigt.
  • Ab dem 11.11.2020 ist die Einreise nach Griechenland nur mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test gestattet, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Alternativ gilt für Einreisende aus Israel ab 5.4.2021, EU, Schengen, UK, USA, VAE und Serbien ab 19.4.2021 sowie für Australien, Neuseeland, Südkorea, Thailand, Ruanda, Russland und Singapur ab 26.4.2021 auch ein mindestens 14 Tage gültiges Impzertifikat über beide Teilumpfungen.

  • Zusätzliche Schnelltests können bei der Ankunft durchgeführt werden.
  • Kinder unter 5 Jahren müssen kein Gesundheitszeugnis vorlegen.
  • Alle anderen Personen, die bis zum 3.5.2021 nach Griechenland einreisen, müssen sich in eine siebentägige Quarantäne begeben, die im Passagierlokalisierungsformular (PLF) angegebenen Aufenthaltsort (z.B. Hotel) angetreten werden kann. Strafandrohung: 5.000 Euro. Falls der Aufenthalt in Griechenland kürzer als sieben Trage ist, gilt die Selbstisolierungspflicht entsprechend bis zum Zeitpunkt der Abreise.
  • Derzeit ist die Einreise für Staatsangehörige aller EU Länder, der Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island sowie aus folgenden Drittländern gestattet: Vereinigtes Königreich, Australien, Neuseeland, Südkorea, Thailand, Ruanda, Singapur den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Russland, Serbien, den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und Israel.
  • Für Flugreisende aus Russland gilt eine Obergrenze von insgesamt 4.000 Flugreisenden an den Flughäfen von Athen, Thessaloniki und Heraklion sowie Korfu, Kos, Rhodos, Mykonos, Santorini und Chania pro Woche. 
  • Über das tatsächliche Flugangebot entscheiden die Fluggesellschaften.
  • Bei der Einreise nach Griechenland am Land-, See- oder Luftweg ist nach wie vor mindestens 24 Stunden vorher ein Passenger Locator Formular (PLF) auszufüllen. Für griechische Staatsbürger und dauerhaft in Griechenland ansässige Personen ist das PLF auch bei der Ausreise verpflichtend.
  • Das PLF ist in der App Visit Greece und unter travel.gov.gr (mit Chrome öffnen) zu finden. 
  • Eine Registrierung für die gesamte Familie ist unter „Reisebegleiter“ möglich, allerdings wird dringend empfohlen eine eigene Registrierung für jede Person, die nicht zum selben Haushalt gehört, durchzuführen. 
  • Es wird auch angeraten, die Registrierung gewissenhaft vorzunehmen, da Fluglinien gegebenenfalls bei fehlerhaften Registrierungen (fehlerhafte Flugnummern, Passnummern, Namen etc.) einen Check-In verweigern.
  • Achtung: Es kommt bei der Registrierung vermehrt zu Problemen, weil die Eingabe der Passnummer teils unvollständig ist: Die Passnummer muss auch den vorangestellten Buchstaben enthalten.
  • Die österreichischen Vertretungen in Griechenland haben keinen Einfluss auf das Registrierungsverfahren. Reisende richten ihre Fragen bitte direkt an die zuständigen griechischen Behörden. Die griechischen Behörden haben dafür folgende Servicerufnummern Mo bis Fr (9:00 Uhr bis 21:00 Uhr eingerichtet: +30 215 5605151, +30 2131510932).
  • Der QR-Code, der bei der Registrierung ausgestellt und in automatisierter Form per E-Mail zugesandt wird, ist bei der Ein- bzw. Ausreise vorzuzeigen. Einige Flug- und Fährgesellschaften verlangen die Vorlage des QR-Codes teilweise beim Check-In/Boarding.  
  • Ein Verstoß wird mit einer Geldstrafe von 500 Euro bzw. Abweisung geahndet.
  • Auf Basis der Angaben errechnet ein Algorithmus, ob bei der jeweiligen Person ein zusätzlicher stichprobenartiger Test bei der Einreise durchgeführt wird oder nicht. Der Test ist gegebenenfalls kostenlos. Eigene mitgebrachte Schnelltests werden nicht akzeptiert.
  • Die Anzahl der durchgeführten PCR-Tests pro Tag wurde zuletzt auf bis zu 25.000 pro Tag aufgestockt. Zudem werden bis zu 50.000 Schnelltests pro Tag durchgeführt. Es ist daher grundsätzlich mit einer erhöhten Test-Wahrscheinlichkeit auch für Einreisende aus Österreich zu rechnen, wobei die zuletzt beobachtete Fluktuation der getesteten Passagiere am Flughafen Athen signifikant ist.
  • Stichprobenartig getesteten Passagieren ist eine Weiterreise zum im PLF angegebenen Bestimmungsort erlaubt. 
  • Benachrichtigt wird man nur falls der Test positiv ist. In diesem Fall wird empfohlen, sich bei der Rezeption des Hotels, der Reiseagentur, Reiseleitung zu melden, um die weitere Vorgangsweise zu besprechen. In der Regel wird man dann geortet und für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Enge Kontakte des bestätigten Infektionsfalls werden ebenfalls in eine separate Qurantäneunterkunft verlegt. Es wurden hierfür „Quarantänehotels“ in allen Regionen des Landes bestimmt. Die Kosten übernimmt der griechische Staat.
  • Eine Verletzung der Quarantäne wird mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro geahndet. Darüber hinaus sind weitere strafrechtliche Konsequenzen nicht ausgeschlossen.
  • Die Einreise über den Landweg ist nur über die Grenzübergänge Promachonas und Nymfea (Bulgarien) ungehindert zwischen 07:00 und 23:00 Uhr möglich. Voraussetzungen: PLF, negativer PCR-Test oder Impfzertifikat und zusätzlicher Schnelltest bei der Einreise.
  • Die Einreise über Albanien (Kakavia), Normazedonien (Evzoni) und Türkei (Kipi) ist nur für „essential travel“ (unbedingt erforderliche berufliche und medizinische Reisen, welche durch entsprechenden Dokumente belegt sind) gestattet. Der Grenzübergang Krystallopigi an der Grenze zu Albanien ist nur für Ausreisende geöffnet.
  • Speziell für die Grenzübergänge Kakavia und Evzoni gelten bis vorerst 3.5.2021 strengere Bestimmungen: eigeschränkte Öffnungszeiten zwischen 07:00 und 19:00 Uhr, maximal 400 Personen dürfen pro Tag einreisen, alle Einreisenden müssen sich zusätzlich einem Rapid-Test unterziehen, positiv Getesteten wird die Einreise verweigert, 14 Tage Quarantäne verpflichtend.
  • Unter „essential travel“ wird in Bezug zur Einreise über den Landweg u.a. die Durchreise von LKW zum Zwecke des Warentransports sowie die Einreise von Personen für absolut notwendige Geschäftsreisen (muss dokumentiert und von der griechischen Grenzpolizei vorab genehmigt werden) verstanden. Dem AußenwirtschaftsCenter Athen steht es nicht zu „essential travel“ nachzuweisen.

  • Personen die aus dringenden geschäftlichen Zwecken (essential travel) über den Landweg ins Land einreisen und anschließend ausreisen, dürfen das griechische Hoheitsgebiet bis vorerst 3.5.2021 nicht wieder betreten.
  • Für Ausreisende sind alle genannten Grenzübergänge ohne weiteren Auflagen offen, unabhängig davon ob „essential travel“ vorliegt oder nicht.
  • Für die Einreise von Griechenland nach Bulgarien gilt seit 29.1.2021 eine PCR-Testpflicht. Transitreisende sind davon nicht betroffen.
  • Für die Rückreise von Griechenland nach Österreich ist ab 11.3.2021 eine zehntägige Heimquarantäne vorgesehen. Freitesten ab dem 5. Tag möglich. Ausgenommen davon sind u.a. Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen. Voraussetzungen: Negativer PCR-Test (72h) oder Antigen-Schnelltest (48h) und elektronische PTC-Vorregistrierung spätestens 24 Stunden vor der Abreise. 
  • Weitere Informationen erhalten Sie auf den Reisehinweisen des BMEIA für die jeweiligen Transitländer:
  • Ankünfte auf dem Seeweg sind an den Häfen von Patras und Igoumenitsa erlaubt. Über das tatsächliche Angebot entscheiden die Fährgesellschaften. Der Passagierfährverkehr mit Italien ist möglich. Erkundigen Sie sich bitte vor Reiseantritt auf den Webseiten der österr. Vertretungsbehörden in Italien über die Einreisebestimmungen nach Italien.
  • Erfolgt die Rückreise aus Griechenland über Italien nach Österreich, so ist zu beachten, dass seitens der italienischen Behörden ebenfalls ein negatives Testergebnis verlangt wird. Der Test muss entweder bei der Einreise vorgelegt werden oder ist binnen 48 Stunden danach durchzuführen sowie die Einreise der lokalen Gesundheitsbehörde zu melden. Laut italienischem Außenministerium besteht jedoch eine Ausnahme für Durchreisende mit Privat-KFZ, welche sich maximal 36 Stunden in Italien aufhalten (siehe FAQ ital. Außenministerium).
  • Mit Albanien und der Türkei ist der Passagierfährverkehr bis auf weiteres ausgesetzt. Eventuell verkehrende Fähren dienen dort ausschließlich dem Warentransport (LKW). 
  • Die nationalen Fährverbindungen sind derzeit nur eingeschränkt aufrecht: Arbeitsweg, gesundheitliche Gründe, Hilfeleistungen für Menschen in Not, Beerdigungen, Fahrt zum Wohnsitz oder zu einer öffentlichen Behörde. Es gelten: maximale Kapazitätsauslastung von 50% bis max. 55%, Temperaturmessung, Ausfüllen eines Gesundheitsbogens, Einhaltung Distanzregeln, Benutzung der Kabine bis max. 1 Person (ausgenommen Familien), Maskenpflicht und bestimmte Betriebsregeln fürs Bordrestaurant. 
  • Das Ein- und Auslaufen von Privatbooten und Berufs- bzw. Touristenschiffen (unabhängig deren Flagge) ist bis auf weiteres verboten.
  • Kreuzfahrtschiffe dürfen griechische Häfen derzeit nicht anlaufen.


Regelungen für den Güterverkehr

  • Für den Güterverkehr sind die Grenzkontrollstellen Promachonas, Nymfaia, Ormeni, Kipi und Exochi 24/7 offen. Kakavia und Evzones nur tagsüber mit negativem Schnelltest, zwischen 07:00 und 19:00 Uhr bzw. zwischen 07:00 und 23:00 Uhr.
  • Der Grenzübergang Krystallopigi (Albanien) ist derzeit auch für den Güterverkehr nur für Ausreisen geöffnet.
  • Αuch für Mitarbeiter internationaler Transportunternehmen gilt –unabhängig der Staatsangehörigkeit- bis vorerst 3.5.2021 eine 7-tägige Quarantäne am Bestimmungsort. Insofern innerhalb der einwöchigen Frist ein internationaler Folgeauftrag vorliegt, wird die Quarantänepflicht jedoch aufgehoben.
  • Speziell für die Grenzübergänge Exochi und Ormeni (Bulgarien) dürfen nur Fahrzeuge mit einem Passagier einreisen.
  • LKW-Lenker sind von der Verpflichtung, bei der Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorzeigen zu müssen, ausgenommen.
  • Lenker, die nach Griechenland einreisen, müssen aber ebenfalls das PLF-Formular (mit Chrome öffnen) ordnungsgemäß ausfüllen, um einen QR-Code zu erhalten. Es besteht jedoch die Ausnahme, dies jederzeit vor dem Ankunftsdatum erledigen zu können.
  • Am 1.7.2020 erließ der griechische Zoll vorübergehende Maßnahmen zur Erleichterung des internationalen Gütertransports während der COVID-19-Pandemie, einschließlich einiger Bestimmungen über die Gültigkeit der Fahrzeugzulassungsbescheinigung für TIR-Vorgänge.
  • Konkret können die Zollbehörden am Eingang, Ausgang oder Bestimmungsort die Fortsetzung des TIR-Transports gestatten, auch wenn die Gültigkeitsdauer abgelaufen ist.
  • In diesem Fall muss der Inhaber nachweisen können, dass er bei der zuständigen Behörde seines Landes einen Antrag auf Erneuerung der Bescheinigung gestellt hat (z.B. per E-Mail, Brief, mit Bezug auf die Bescheinigung oder TIR-Karte).
  • Am 28.5.2020 gab die griechische Regierung bekannt, dass die Lockerung der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen nach dem 31.5.2020 nicht mehr verlängert wird. Daher trat ab 1.6.2020 die Verordnung (EG) 561/2006 wieder in Kraft.
  • Griechenland hat die multilateralen ADR-Abkommen M324 bezüglich Schulungsbescheinigungen und M325 bezüglich Wiederkehrende Prüfung von Tanks und Gefahrgutfahrzeugen unterzeichnet.
  • Zur Erleichterung des Handels führte die Generalzolldirektion ab 20.3.2020 eine Reihe von Beschleunigungsmaßnahmen für die Zollabfertigung ein.
  • Es bestehen keine expliziten Exportverbote.

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Das AußenwirtschaftsCenter Athen hat eine Übersicht aller geltenden Schutzmaßnahmen im Geschäftsleben und Alltag zusammengestellt:

zum Schutzmaßnahmen-Katalog (PDF) 

Nach Angaben des griechischen Bürgerschutzministeriums wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 52 Millionen Euro an Geldstrafen verhängt. Bei Nichteinhaltung der jeweils geltenden Maßnahmen kommt grundsätzlich folgender Strafenkatalog zum Einsatz:

Vergehen Strafe
Bescheinigung/SMS
  • 300 Euro natürliche Personen, Mitarbeiter
  • 500 Euro juristische Personen, Arbeitgeber
Maskenpflicht
  • 150 Euro
Versammlungen
  • 3.000 bis 5.000 Euro
Krankenhäuser/Testlabors
  • 300 Euro
Altersheime
  • juristische Personen: 3.000 bis 10.000 Euro und Betriebseinstellung für 60 Tage
  • Personal: 500 Euro
  • Besucher: 150 Euro
Religiöse Stätte
  • bis 1.500 Euro
Proben und Dreharbeiten (Film, TV)
  • juristische Personen: 1.000 bis 5.000 Euro und
  • Betriebseinstellung für 15 bis 30 Tage
Nichteinhaltung der betrieblichen Schutzmaßnahmen
  • 2.000 Euro bis 50.000 Euro
  • Betriebseinstellung für 15 bis 90 Tage
Verkehr/ Öffentliche Verkehrsmittel
  • juristische Personen: 1.000 bis 5.000 Euro und Betriebseinstellung für 15 Tage
  • natürliche Personen: 150 bis 300 Euro
Sportanlagen/Training/Spiele
  • 150 bis 3.000 Euro
Wochenmärkte/Straßenmärkte
  • juristische Personen: 1.500 bis 10.000 Euro und Betriebseinstellung für 7 bis 30 Tage
Terminpflicht
  • 1.000 bis 2.000 Euro
Fahrschulen/KFZ-Prüfstellen
  • 1.000 bis 2.000 Euro
Rolltreppen und Aufzüge
  • 1.000 bis 2.000 Euro
Kindergärten/Kinderkrippen
  • 150 bis 3.000 Euro
Betriebsschließungen per staatlicher Verordnung
  • 3.000 Euro bis 5.000 Euro

Einschränkungen im und Auswirkungen auf den Tourismussektor:

  • Der Tourismussektor trägt jährlich ca. 20 % zum griechischen BIP bei. Mehr als 360.000 Dienstnehmer sind unmittelbar in diesem Bereich beschäftigt. 2019 besuchten Griechenland noch 34 Millionen Touristen. Die Einnahmen beliefen sich auf 18,2 Milliarden Euro.
  • Als Griechenland am 1.7.2020 ankündigte, wieder für den Tourismus zu öffnen, hatte man sich für das Gesamtjahr 8 Millionen Touristen zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel wurde für 2020 mit insgesamt 7,4 Millionen Ankünften nicht erreicht. Die Einnahmen beliefen sich dabei auf lediglich 4,3 Milliarden Euro.
  • Die Monate Juli, August und September machen in etwa 80 % des Gesamtumsatzes aus.
  • Der Anstieg der Fallzahlen lässt sich nur zu einem kleinen Teil auf die Öffnung für den Tourismus zurückführen.
  • Von rund 725.386 getesteten Personen ist man auf lediglich 2.427 positive Fälle gestoßen.
  • Urlaubsförderprogramme für sozialversicherte Dienstnehmer und Arbeitslosengeldberechtigte sowie Vouchers für Bedienstete im Privatsektor im Gesamtwert von 127 Millionen Euro wurden zur Stärkung des Inlandstourismus der Saison 2020 und 2021 bereitgestellt. 
  • Per Ministererlass 1881/2020, veröffentlicht im Amtsblatt FEK B 2084 vom 30.5.2020, hat die griechische Regierung die genauen Sicherheits- und Hygieneprotokolle im Tourismusbereich definiert. Per Ministererlass 6632/2021, veröffentlicht im Amtsblatt FEK B 1632 vom 21.4.2021 wurden diese nun für die Sommersaison 2021 aktualisiert.
  • u.a. wurde die Zertifizierung „Health First“ für Tourismusbetriebe verpflichtend eingeführt.
  • Bei Nichteinhaltung der Protokolle belaufen sich die Strafandrohungen auf bis zu 5.000 Euro inkl. Betriebsaussetzung für bis zu 15 Tage.
  • Über die Visit Greece App werden Touristen entsprechend zu allen relevanten Hygieneprotokollen informiert.
  • Für das Jahr 2021 rechnet der griechische Tourismusverband SETE mit 50 % des Touristenaufkommens von 2019
  • Das Land konnte sich als erfolgreiche Sommerdestination positionieren. TUI erwartet, dass Griechenland 2021 erneut beliebtestes Reiseziel der Österreicher wird, AUA intensiviert Sommerflugplan.
  • Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat bei der EU Kommission einen Vorschlag für eine einheitliche digitalisierte Impfbescheinigung nach dem Vorbild der griechischen Bestätigung, die über das Regierungsportal gov.gr, geimpften Personen elektronisch ausgestellt wird, durchgebracht.
  • Die vollständige Wiedereröffnung des Tourimus ist für den 15.5.2021 angekündigt.

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

  • Premierminister Kyriakos Mitsotakis versprach am 22.4.2021 fünf neue Unterstützungsmaßnahmen im Gesamtwert von umgerechnet 2,7 Milliarden Euro:
    • die jährliche Steuervorauszahlung für Selbststständige wird ab 2021 von 100% auf 55% gesenkt
    • die jährliche Steuervorauszahlung für Unternehmen wird ab 2022 von 100% auf 80% gesenkt
    • die Körperschaftssteuer wird ab 2022 von 24% auf 22% gesenkt
    • die Sozialversicherungsbeiträge für Dienstnehmer im Privatsektor werden 2022 um weitere 3% gesenkt
    • die Solidaritätssteuer wird im Privatsektor auch für 2022 abgeschafft
  • Die Unterstützungsmaßnahmen der griechischen Regierung belaufen sich für die Gesamtperiode 2020-2021 auf mittlerweile 36,1 Milliarden Euro. Im Budget waren insgesamt 29,6 Milliarden Euro vorgesehen.
  • Die bisher angekündigten Maßnahmen für 2021 betragen mehr als 14 Milliarden Euro, fast doppelt soviel als die ursprünglich vorgesehenen 7,5 Milliarden Euro.
  • Finanzminister Staikouras kündigte am 5.4.2021 weitere Sonderentschädigungen für Unternehmen an, die per staatlicher Verordnung im Monat April weiterhin geschlossen bleiben müssen: 1.000 Euro für Unternehmen bis zu 5 Mitarbeiter, 2.000 Euro von 6 bis 20 Mitarbeiter und 4.000 Euro von 21 bis 50 Mitarbeiter. Rund 100.000 Empfangsberechtigte erhalten bis zu 130 Millionen Euro.
  • Am 1.4.2021 wurde ein 330 Millionen Euro Unterstützungspaket für die Wiedereröffnung der Gastronomie geschnürt. Empfangsberechtigt sind Betriebe mit einem Umsatzrückgang 2020 von mindestens 30% gegenüber 2019. Diese erhalten einen Zuschuss von 7% ihres gemeldeten Umsatzes 2019. Der maximale Förderbetrag beläuft sich auf 100.000 Euro.   
  • Premierminister Kyriakos Mitsotakis kündigte erst im März neue Maßnahmen im Wert von 2,5 Milliarden Euro an:
    • Rückwirkend gilt auch für die ersten drei Runden des Soforthilfekredits „rückzahlbare Vorauszahlung“, dass nur 50% rückzahlbar sein wird. 570 Millionen Euro.
    • In der siebten Runde der „rückzahlbaren Vorauszahlung“, welche bis 19.4.2021 lief,  stand Unternehmen, die im Jänner-März 2021 einen Umsatzverlust gegenüber Jänner-März 2020 erleiden mussten, 1 Milliarde Euro zur Verfügung, wobei wieder lediglich 50% der Soforthilfe rückzahlbar war.
    • Rückzahlungen von Staatskrediten von bisher 40 auf 60 Raten erhöht und Gewährung eines 15% Discounts bei sofortiger Tilgung.  
    • Einführung eines neuen Fixkosten-Subventionsprogramms für 2020. Zuschüsse voraussichtlich in Form von Vouchers für zukünftige Steuerverpflichtungen zur Gegenrechnung von u.a. erbrachten Sozialversicherungsbeiträgen, Energie- Wasser-Telekommunikationskosten, Mieten, Betriebskosten, Kapitalkosten. 500 Millionen Euro.
    • Einführung eines „Gefyra II“ Kreditzinszuschussprogramms für Unternehmenskredite, vor allem für KMUs und Selbstständige. Das Programm sieht die Subventionierung der monatlichen Raten von Unternehmenskrediten für acht Monate vor. Deckt sowohl Kapital, als auch Zinsen ab. Keine Obergrenze bezüglich Kredithöhe vorgesehen. 300 Millionen Euro.
    • Weitere Aufschiebung von Steuerverpflichtungen. 60 Millionen Euro.
  • Im Budget der griechischen Regierung sind für 2020 und 2021 insgesamt 59 Maßnahmen im Gesamtwert von 29,6 Milliarden Euro vorgesehen:
    • Rückzahlbare Vorauszahlung, nicht rückzahlbare Zuschüsse und sonstige gedeckte Sofortkredite (8,3 Mrd. Euro):
      • Rückzahlbare Vorauszahlung (bislang 6 Runden ausbezahlt, 7,2 Mrd. Euro). Soforthilfskredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren, wobei im ersten Jahr keine Kreditverpflichtungen entstehen. Ab der dritten Runde (September 2020) sind auch Tourismusbetriebe inkludiert. Ab der vierten Runde (Dezember 2020) ist nur 50% rückzahlbar. Auch Selbstständige sind ab der vierten Runde qualifiziert.
      • Nicht rückzahlbare Zuschüsse an kleine und sehr kleine Betriebe durch Organisationen der Kommunalen Selbstverwaltung (gr. OTA). Für 2021 sind 800 Mio. EUR budgetiert.
      • Gründungskapitalförderungsprogramm „TEPIX II“ wurde verlängert und umfasste 2020 768 Mio. EUR. Das Programm, welches sich hauptsächlich an KMUs richtete, bot bis zu 500.000 Euro mit einer 0%-Zins-Finanzierung für die ersten beiden Jahre und für 40% des geförderten Kapitalanteils für die Restlaufzeit des Kredits.
    • Öffentliche Investitionen (Investitionsprogramm, Gesundheitssystem, Einstellungen, ÖPNV, Werbekampagne Tourismus) inkl. Leverage (6,6 Mrd. Euro):
      • Erzielter Mehrwert von Finanzierungsinstrumenten, welche 2020 vom nationalen Investitionsprogramm mitfinanziert wurden (5,7 Mrd. Euro)
      • Außerordentliche Kostendeckungen (367 Mio. Euro) für die Unterstützung des nationalen Gesundheitssystems 2020 (Infrastruktur, Ausrüstung, Consumables).
      • Außerordentliche Kostendeckungen (292 Mio. Euro) des öffentlichen Sektors 2020 aufgrund Covid-19.
      • Außerordentliche Einstellungen von Gesundheitspersonal (2020, 85 Mio. Euro und 2021, 131 Mio. Euro).
      • Personalneueinstellungen und Flottenerweiterung (Leasing) im ÖPNV aufgrund 65% Kapazitätsauslastung (2020, 4 Mio. Euro und 2021, 50 Mio. Euro).
      • Kostendeckung der Werbekampagne 2020 der Greek National Tourism Organization (23 Mio. Euro).
    • Sozialversicherungs-/Steuererleichterungen (Ermäßigungen, Deckungen, Stundungen im Gesamtwert von 6,6 Mrd. Euro):
      • Betroffene Selbstbeschäftige erhalten 2020 einen Discount auf die 100% Vorauszahlung ihrer Einkommenssteuer. Die genaue Höhe dieses Discounts wird anhand des tatsächlichen Umsatzverlustes berechnet (1,6 Mrd. Euro).
      • Staat übernimmt Sozialversicherungskosten betroffener Mitarbeiter für bis zu 45 Tage im Fall einer temporären Aussetzung ihrer Arbeitsverträge. Berechnet auf der Grundlage des Bruttogehalts, für den vorgesehenen Zeitraum der Einschränkungsmaßnahmen für die jeweils betroffenen NACE Codes (2020, 838 Mio. Euro und 2021, 246 Mio. Euro).
      • Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im privaten Sektor werden für das Jahr 2021 um 3% von 39,7% auf 36,7% gesenkt (816 Mio. Euro).
      • Die Solidaritätssteuer für Arbeitnehmer, Selbständige und Landwirte im privaten Sektor wird für das Jahr 2021 abgeschafft (767 Mio. Euro).
      • Aufschiebung von Mehrwertsteuerverpflichtungen für Unternehmen, Selbstbeschäftigte und Freiberufler bis 30.4.2021 (Nettoeffekt: 570 Mio. Euro).
      • Förderprogramm für 100.000 neue Arbeitsplätze. Der Staat übernimmt für 6 Monate alle Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Unabhängig vom Gehalt und der Fachrichtung. Voraussetzung ist nur, dass keine Arbeitsplätze im Unternehmen abgebaut werden. Wenn ein Langzeitarbeitsloser eingestellt wird, wird seine Position mit weiteren 200 Euro pro Monat subventioniert (2020, 26 Mio. Euro und 2021, 322 Mio. Euro).
      • Aufschiebung laufender Sozialversicherungszahlungen für Unternehmen, Selbstbeschäftigte und Freiberufler (Nettoeffekt: 269 Mio. Euro).
      • Aufschiebung geregelter Ratenzahlungen 2020 für bestätigte Steuerverpflichtungen von Unternehmen, Selbstbeschäftigten, Dienstnehmern und Freiberuflern (251 Mio. Euro).
      • Aufschiebung geregelter Ratenzahlungen 2020 für bestätigte Sozialversicherungsverpflichtungen von Unternehmen, Selbstbeschäftigten und Freiberuflern (247 Mio. Euro).
      • Staat übernimmt 2020 Sozialversicherungskosten betroffener saisonal beschäftigter Mitarbeiter (240 Mio. Euro).
      • Aussetzung von Gemeindesteuerzahlungen 2020 für durch staatlicher Verordnung geschlossene Betriebe (160 Mio. Euro).
      • Gegenrechnung 25% mit zukünftigen Steuerverpflichtungen für fristgerecht erfolgte Zahlungen von Mehrwertsteuerverpflichtungen in den Monaten März und April 2020 (154 Mio. Euro).
      • Betroffene Unternehmen und Mitarbeiter erhielten bei fristgerechter Zahlung von Steuer-, Sozialversicherungs- und sonstigen vereinbarten Ratenzahlungen an den Staat für die Monate März 2020 (fristgerecht bis 10.4.2020) und April 2020 (bis 30.4.2020) einen Discount von 25%. Diese Maßnahme wurde ab Mai 2020 nicht mehr fortgesetzt (101 Mio. Euro).
      • Staat übernimmt Sozialversicherungsbeiträge und Urlaubsgeld 2020 für Dienstgeber ganzjährig operativer Hotelbetriebe (23 Mio. Euro).
    • Maßnahmenpaket für Gehalts-/Einkommenseinbußen (monatliche Entschädigungen und Zuschüsse im Gesamtwert von 3,6 Mrd. Euro):
      • Mitarbeiter von Unternehmen, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen müssen, erhalten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses (2020, 1,6 Mrd. Euro und 2021, 439 Mio. Euro).
      • Mitarbeiter von Unternehmen, die ihren Betrieb vorübergehend einstellen müssen, erhielten für den Monat November 2020 eine einmalige Entschädigung von 800 Euro, in welcher neben den sonst üblichen 534 Euro, auch eine Kostendeckung für den analogen Beitrag zum Weihnachtsgeld 2020 für den jeweiligen Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses, mitberechnet ist (215 Mio. Euro). Das griechische Finanzministerium hat einen entsprechenden Betrag von 301 Mio. Euro, voraussichtlich hinsichtlich des Ostergeldes 2021 budgetiert.
      • Selbstständige, Kleinunternehmer (bis 20 Mitarbeiter) und Freiberufler erhalten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Einstellung ihrer Wirtschaftsaktivität im Jahr 2020 (495 Mio. Euro).
      • Saisonal Beschäftigte im Tourismusbereich erhielten eine monatliche Entschädigung von 534 Euro, bzw. einen jeweils analogen Betrag (18 Euro pro Tag) für den Zeitraum der temporären Aussetzung ihres Dienstverhältnisses im Jahr 2020 (208 Mio. Euro).
      • Staat übernahm, für den jeweiligen Zeitraum der temporären Aussetzung des Dienstverhältnisses für Mitarbeiter betroffener Betriebe, den analogen Anteil für die Auszahlung des Ostergeldes 2020 (130 Mio. Euro).
      • Ärzten, Rechtsanwälten, Ingenieuren, Steuerberatern, Forschern und sonstigen selbstständigen Akademikern wurde für April 2020 ein separater Zuschuss von 600 Euro pro Person im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms zugesagt. Am 22.4.2020 wurde das Online-Weiterbildungsprogramm, aufgrund technischer Probleme, eingestellt. Akademiker, die ihren Tätigkeiten selbstständig nachgehen, erhielten dennoch bedingungslos diesen einmaligen 600-Euro-Zuschuss (103 Mio. Euro).
      • Bedienstete im öffentlichen Gesundheitssektor und dem Zivilschutz erhielten einen zusätzlichen Osterbonus 2020 in Höhe von etwa einem ½ Monatsgehalt (90 Mio. Euro).
    • Staatliche Garantien der griechischen Entwicklungsbank im Gesamtwert von 1,78 Mrd. Euro:
      • Der Garantiemechanismus des Entrepreneurial Funds der griechischen Entwicklungsbank generierte 2020 in zwei Runden insgesamt 6 Mrd. Euro an Kapital-Darlehen. Davon 1,78 Mrd. Euro. Garantien der griechischen Entwicklungsbank. Verteilung: 85% KMU, 15% Großunternehmen.
    • Arbeitslosenhilfen im Gesamtwert von 1 Milliarde Euro:
      • Ausgelaufene Arbeitslosen- und Langzeitarbeitslosengelder werden um jeweils 2 Monate verlängert (2020, 770 Mio. Euro und 2021, 78 Mio. Euro).
      • Langzeitarbeitslose erhielten im Monat November 2020 einen einmaligen Zuschuss von 400 Euro (117 Mio. Euro).
      • Arbeitslosengelder saisonal beschäftigter Dienstnehmer 2020 wurden verlängert (28 Mio. Euro).
    • Kreditzinszuschüsse (Immobilien- und Unternehmenskredite) im Gesamtwert von 567 Mio. Euro:
      • Immobilienkreditzinszuschussprogramm "Gefyra" für Hauptwohnungen Covid-19 betroffener Wohnkreditnehmer (2020, 108 Mio. Euro und 2021, 280 Mio. Euro).
      • Kreditzinszuschüsse für Covid-19 betroffene Unternehmenskreditnehmer, unter der Voraussetzung, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben (179 Mio. Euro).
    • Reduzierte Mehrwertsteuer und sonstige Sonderabgaben im Gesamtwert von 291,7 Mio. Euro:
      • Seit dem 1.6.2020 gelten abgesenkte Mehrwertsteuersätze:
        • für Passagiertransporte von 24% auf 13% (148 Mio. Euro, bis 30.9.2021 verlängert)
        • für Kaffee und Softdrinks von 24% auf 13% (105 Mio. Euro, bis 30.9.2021 verlängert)
        • für Kinotickets von 24% auf 13% (17 Mio. Euro, bis 30.9.2021 verlängert)
        • für Tourismuspakete wird die Gewichtung der verrechneten Mehrwertsteuer 13%/24% von jeweils 80/20 auf 90/10 erhöht (2 Mio. Euro, bis 30.12.2021 verlängert)
        • für Hygieneprodukte (Masken, Handschuhe, Antiseptika, etc.) von 24% auf 6% (0,7 Mio. Euro, bis 30.4.2021 verlängert)
      • Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos wird bis 30.6.2021 verlängert.
      • Aussetzung der Sonderabgabe auf Pay-TV Abonnements (2020, 5 Mio. Euro und 2021, 14 Mio. Euro).
    • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen im Primärsektor und Kulturbereich im Gesamtwert 200 Mio. Euro:
      • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen des griechischen Landwirtschaftsministeriums 2020 (150 Mio. Euro).
      • Zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen des griechischen Kulturministeriums 2020 (25 Mio. Euro).
      • Außerordentliche Unterstützungsmaßnahmen für Kinos, Theater und Live-Veranstalter (2020, 19 Mio. Euro und 2021, 6 Mio. Euro).
    • Mietreduktionen (40%/100%) inkl. entgangene Steuereinnahmen (181 Mio. Euro):
      • Für die Monate März und April 2020 bezahlten aufgrund von COVID-19 zwangsläufig geschlossene Betriebe nur 60% der Miete für ihre gewerblichen Immobilien. Diese Maßnahme wurde ab April 2020 auf alle betroffenen Unternehmen und ihre Mitarbeiter ausgedehnt, unabhängig davon, ob sie per staatlicher Verordnung schließen mussten oder nicht. Ebenfalls dazu berechtigt wurden Studenten, die außerhalb ihres permanenten Wohnorts studieren. Der Staat übernahm 50% der entgangenen Mieteinnahmen für Immobilienbesitzer bzw. konnten diese mit Steuerschulden oder zukünftigen Immobiliensteuerzahlungen gegengerechnet werden.
      • Im 2. Lockdown ab November 2020 wurde diese Maßnahme für die als COVID-19 betroffenen NACE-Codes reaktiviert. Für die Monate Jänner, Feber und März 2021 wurde die verpflichtende Mietreduktion für geschlossene Betriebe auf 100% erhöht und wird den Immobilienbesitzern bis zu 80% rückerstattet.
      • Steuerentlastungen 2020 für Immobilienbesitzer, die verringerte Mieteinnahmen erhalten haben, bzw. Gegenrechnung mit zukünftigen Immobiliensteuerzahlungen (69 Mio. Euro).
      • Entgangene Steuereinnahmen 2021 aufgrund 40%/100% Miet-Discount für geschlossene Unternehmen (gewerbliche Immobilien), temporär ausgesetzte Dienstnehmer (Hauptwohnung) und Studenten (63 Mio. Euro).
      • 50% Rückerstattung an Immobilienbesitzer mit 40% verringerten Mieteinnahmen 2020 aufgrund Covid-19 (29 Mio. Euro).
      • Entgangene Mieteinnahmen der Public Properties Company (gr. ETAD) sowie von Organisationen der Kommunalen Selbstverwaltung (gr. OTA) durch 40%/100% Discount für Covid-19 betroffene Unternehmen (14 Mio. Euro).
      • Aufschiebung von Steuerverpflichtungen für Immobilieneigentümer, die reduzierte Mieteinnahmen erhalten haben (Nettoeffekt: 6 Mio. Euro).
    • Entschädigungen im Gesamtwert von 120 Mio. Euro:
      • an Passagierfährgesellschaften für verringerte Kapazitätsauslastung 50% bzw. 55% mit Kabinen (53 Mio. Euro).
      • an überregionale Reisebus- (KTEL) und Bahngesellschaften (TRAINOSE) für verringerte Kapazitätsauslastung 65% (49 Mio. Euro).
      • an Amateursportvereine (12 Mio. Euro).
      • an Fluggesellschaften (6 Mio. Euro).
    • Kurzarbeit-Programm "Syn-ergasia" (118 Mio. Euro):
      • Finanziert durch den EU-Fund SURE (100 Mio. Euro).
      • Berechtigt sind alle Unternehmen unabhängig ihres NACE-Codes, die einen Umsatzverlust von mehr als 20% nachweisen können.
      • Betrifft sowohl fest angestellte Vollzeitmitarbeiter als auch saisonal beschäftigte Vollzeitmitarbeiter.
      • Der Arbeitgeber hat das Recht die Beschäftigungszeit auf bis zu 50% der Vollzeit zu reduzieren.
      • Die vollständige Deckung der Sozialversicherungskosten berechnet auf der Grundlage des vollen Bruttogehalts wird gewährleistet.
      • Der Staat steuert mindestens 60% des Restgehalts bei und jedenfalls so viel bis der Mindestlohn von derzeit 758,33 Euro erreicht wird.
      • Unter der strengen Voraussetzung des unveränderten Erhalts des bestehenden Arbeitsverhältnisses und verschärfte Kontrollen des Arbeitsinspektorats.
      • Kostendeckung für die Auszahlung des Urlaubs- und Weihnachtsgelds (18 Mio. Euro).
    • Urlaubsförderprogramme/Vouchers im Gesamtwert von 127 Mio. Euro:
      • für sozialversicherte Dienstnehmer und Bedienstete im Privatsektor (2020, 20 Mio. Euro und 2021, 80 Mio. Euro).
      • für Arbeitslosengeldberechtigte (2020, 17 Mio. Euro und 2021, 10 Mio. Euro).
    • Gewährung von „Sonderurlaub“ im Gesamtwert von 20 Mio. Euro:
      • für alle Berechtigten gilt, dass für jeden vierten „Sonderurlaubstag“ ein normaler Urlaubstag verrechnet wird
        • berufstätige Eltern mit Kindern bis 15 Jahre (parallel zu Schulschließungen, mindestens ein Elternteil oder abwechselnd)
        • Berufstätige, die als „Risikogruppe“ gelten (Lungen-, Herz-, Krebs-, Zucker-erkrankte, Schwangere sowie Personen mit einer Organtransplantation)
        • Berufstätige, die eine verpflichtende Quarantäne eingehen müssen

  • Der EU Recovery Fund stellt dem Land 19,4 Milliarden Euro an Direktzuschüssen und weitere 12,6 Milliarden Euro an Darlehen zur Verfügung:
    • Dies entspricht in etwa einem zweiten NSRF-Rahmenprogramm – allerdings ohne den strengen Auflagen und Memoranden der Gläubiger.
    • Für die gezielte Verteilung wurde – wie auch bei der Bekämpfung der ersten Pandemiephase - eine Expertenkommission eingerichtet.
    • Für die 12,6 Milliarden Euro an EU-Darlehen aus dem Aufbaufonds plant die Regierung keine zusätzlichen Staatsausgaben, sondern will die Mittel weiterreichen zur Finanzierung unternehmerischer Investitionen. Diese müssen mindestens zu 50% von Bankkrediten getragen werden, womit insgesamt ein Investitionsvolumen von 25 Milliarden Euro erreicht werden soll. 
    • Die Zuschüsse will die Regierung dagegen selbst ausgeben. Ziel ist, die Wachstumskraft der Unternehmen durch Projekte zur Digitalisierung kleiner Unternehmen und Forschungscluster mit Universitäten zu stärken. Daneben werden Förderprogramme für Umschulungen und Berufsausbildung angekündigt. Der an den Klimaschutz gebundene Teil soll etwa für die Anbindung der Inseln an das Stromnetz, digitale Verbrauchsmessung, die Erneuerung von Städten sowie den Schutz vor Überschwemmungen verwendet werden. Zudem sind Digitalisierungsprojekte für die öffentliche Verwaltung und die Justiz geplant.
    • Man möchte in innovative Technologien und neue Sektoren mit erhöhtem Mehrwert investieren, R&D fördern, international wettbewerbsfähige Ökosysteme aufbauen, eine zirkulare net-zero-carbon Wirtschaft anstreben und Extroversion stäken, um erstmals auch einen Handelsbilanzüberschuss zu erzielen.
    • Den Motor für die Erholung der Wirtschaft sollen 103 Infrastrukturprojekte mit Fokus auf PPP im Gesamtwert von 26 Mrd. Euro ermöglichen. Darunter befindet sich auch das 8 Mrd. Euro Tourismus-und Stadtentwicklungs- und Flagshipprojekt Hellenikon.
    • Start der Programme wird Mitte 2021 erwartet. Ein Großteil der Unterstützungen (rund 70%) soll in den ersten beiden Jahren erfolgen, die restlichen 30% bis Ende 2023.
  • Zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen: 
    • EIB garantierte Anleihen von 500 Mio. Euro in den nächsten 4 Jahren
    • „Save for Tourism“ Programm in Höhe von 600 Mio. Euro für Tourismussektor und Grüne Hotels
    • Der Anteil Griechenlands am EU MFR 2021-2027 liegt bei ca. 38 Mrd. Euro. Prioritäten: Digitalisierung, Energie, zirkulare Wirtschaft, Breitband Netzwerke, Bildung, Gesundheit und regionale Entwicklung.
  • Hinzu kommen weitere Mittel aus dem Next Generation EU Fund (insgesamt >1 Billion Euro) gemeinsam mit MFR 2021-2027 (750 Mrd. Euro) das größte Konjunkturpaket, das jemals aus dem EU-Haushalt finanziert wurde. Auch hier liege die Prioritäten in einer grüneren, digitalisierten, widerstandsfähigeren, und fitteren EU für zukünftige Herausforderungen in die Post-Covid Ära.
  • Für den großen Erfolg der Unterstütungsmaßmahmen spricht die Tatsache, dass die Anzahl der Unternehmensschließungen 2020 im Vergleich zum Wachstumsjahr 2019 um -22,7% zurückgingen!
  • Jegliche Unternehmenshilfe ist bislang an die Voraussetzung gekoppelt, keinen Arbeitnehmer zu entlassen. Darauf ist der Erfolg zurückzuführen, dass bisher kein substantieller Anstieg der Arbeitslosigkeit registriert wurde.
  • Im Jahr 2020 konnte sich Griechenland von den internationalen Märkten rund 10 Milliarden Euro zu verhältnismäßig günstigen Konditionen ausleihen. Im Jänner 2021 kamen weitere 3,5 Mrd. Euro zu einer historisch niedrigen Rendite (0,79%) hinzu - die niedrigste seit Einführung des Euro in Griechenland!
  • Erstmals seit Beginn der Finanzkrise 2008 hat Griechenland am 17.3.2021 zudem erfolgreich eine 30-jährige Anleihe am Markt platziert. Die staatliche Schuldenagentur PDMA nahm 2,5 Milliarden Euro auf. Mit Angeboten von über 26 Milliarden Euro war die Emission mehr als zehnfach überzeichnet.
  • Die Staatsverschuldung wird somit voraussichtlich mit 208,9% des BIP einen neuen Rekordwert erreichen. Dennoch besteht keine Sorge vor einem Ausfall, da 80% der Schulden bei öffentlichen Gläubigern mit einer Laufzeit bis 2070 und niedrigen Zinsen liegt. Hinzu kommt ein „Finanzpolster“ der griechischen Regierung, welches derzeit mit rund 33 Milliarden Euro beziffert wird.

Weitere Information und Notfallnummern 

  • Die griechische Regierung plant kostenlose Massentests für die Gesamtbevölkerung einzuführen. Ziel ist es, dass sozialversicherte Bürgerinnen und Bürger von der Hausapotheke unter Angabe der Sozialversicherungsnummer (gr. AMKA) einen Selbsttest pro Woche erhalten. Somit könnten die bisher wöchentlich 300.000 durchgeführten Tests auf potenziell bis zu 10 Millionen pro Woche erhöht werden. Sollte dies gelingen, wäre Griechenland das erste Land überhaupt, das eine solche Maßnahme umsetzt.
  • Auslaufende Schecks werden um 75 Tage verlängert.
  • Anhebung des Limits für kontaktlose Transaktionen mit Zahlungskarten ohne PIN-Eingabe auf 50 Euro bis zum 30.6.2021 verlängert.
  • Besuche Aussenstehender in der Mönchsrepublik Athos sind bis vorerst 10.5.2021 nicht gestattet.
  • Die griechische Regierung hat eine Preisobergrenze für PCR-Tests (60 Euro) und Rapid-Tests (20 Euro) eingeführt.
  • Die Testkapazitäten Griechenlands haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als verdreißigfacht und liegen derzeit bei rund 75.000 pro Tag (davon ca. 25.000 PCR Tests und 50.000 Schnelltests). 
  • Großer Beitrag des Privatsektors: Mehr als 500 Intensivbetten, 900 Beatmungsgeräte, Millionen von Masken und Schutzkleidung wurden bereits durch Firmen, Stiftungen und Privatpersonen gespendet.
  • Die österreichische Regierung hat auf Ansuchen Athens, Griechenland 181 Container für die Unterbringung von Migranten und Flüchtlingen sowie als mobile Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt.
  • 28 Flüchtlingslager wurden verstaatlicht.
  • Überführungen von COVID-19- Toten ins Ausland sind seit 7.5.2020 unter strenger Einhaltung der entsprechenden Hygieneprotokolle gestattet.
  • Die COVID-19-Referenzkrankenhäuser sind:
    • Krankenhaus „Sotiria“ in Athen, vertretungsweise Krankenhaus „Evangelismos“ in Athen
    • Militärkrankenhaus N.I.M.I.T.S. in Athen
    • Krankenhaus „Attikon“ in Athen, vertretungsweise Krankenhaus „Thriasion“ in Elefsina 
    • Universitätsklinik „Achepa“ in Thessaloniki, vertretungsweise Universitätsklinik Alexandroupoli und Krankenhaus „Mpodosakio“ in Ptolemaida 
    • Universitätsklinik Larisa, vertretungsweise Krankenhaus Lamia
    • Universitätsklinik „Panagia i voithia“ in Patras, vertretungsweise Universitätsklinik Ioannina“
    • Universitätsklinik Heraklion, vertretungsweise Krankenhaus „Aghios Georgios“ in Chania
  • PCR-Tests können gebührenpflichtig in nahezu allen Privatlabors durchgeführt werden.
  • Die nationale Gesundheitsbehörde EODY hat folgende Notrufnummern eingerichtet:
    • 1135 und 1110 (24h-Hotlines; nur innerhalb Griechenlands anwählbar)
    • +30 210 521 2054
    • +30 210 521 2000
  • Das Tourismusministerium hat eine Hotline für Touristen, Geschäftsleute und Saisonarbeitskräfte unter der Rufnummer 1572 (nur innerhalb Griechenlands anwählbar) eingerichtet. 
  • Weiterführende Informationen und Internetlinks: