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Coronavirus: Situation in Kroatien

Aktueller Überblick und Info-Updates

Stand: 27.08.2020 

Aktuelle Maßnahmen Kroatiens zur Eindämmung des Coronavirus 

Das Team des AußenwirtschaftsCenters Zagreb ist laufend mit kroatischen Behörden, Grenzstellen und Zollstellen in Kontakt um die vorliegende Information möglichst aktuell zu halten.


Aktuell & Wichtig

  • Ab 22.08.2020 Registrierung für die Ein- und Durchreise nach Österreich erforderlich
  • Seit 22.08.2020 neue Ausnahme für Pendlerinnen und Pendler, die in Österreich arbeiten (gilt jedoch nicht für 24h-Pflegekräfte)
  • Kroatien gilt seit Montag 17. August 00.00 Uhr als Staat in welchem ein erhöhtes Risiko hinsichtlich COVID-19 besteht. Personen, die aus Kroatien nach Österreich einreisen müssen einen negativen Test auf SARS-CoV2 vorlegen oder sich in eine selbstüberwachte 10-tätgige Heimquarantäne begeben. Der Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. ACHTUNG: Es gibt keine Ausnahmen für den gewerblichen Verkehr! Details siehe weiter unten.
  • Neues Kurzarbeitsmodell und Verlängerung von Lohnsubventionen für ausgewählte Branchen
  • seit 12. Juli 00.00 Uhr gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht für Einreisen aus Drittstaaten. Achtung: EU/EWR/Schengen-Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte der EU/EWR/Schengen-Länder sind von dieser Regelung ausgenommen und können auch aus Drittstaaten ohne Quarantäne nach Kroatien einreisen. Transit durch Kroatien innerhalb von 12 Stunden ist weiterhin ohne Quarantäne möglich. 
  • Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und allen Geschäften bzw. Geschäftsräumlichkeiten mit Kundenkontakt (insb. Banken, Post etc.) sowie für Personal in der Gastronomie
  • Kroatiens Grenzen für Reisende aus Österreich sind offen. Die Einreise für Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte aus allen EU-Ländern ist ohne besondere Begründung und ohne Quarantäne möglich.
  • Der Link für die Beschleunigung der Grenzformalitäten für Touristen ist seit 28.5.2020 online, auch auf Deutsch.
  • Internationale und nationale Flüge sowie Bus- und Bahnverkehr 

Einreise und Reisebestimmungen

Reise nach Kroatien

EU/EWR/Schengen Staatsbürger und Aufenthaltsberechtigte der EU/EWR/Schengen-Länder können ohne Angabe eines Grundes, d.h. genauso wie vor den Covid-19 bedingten Einschränkungen, nach Kroatien einreisen, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen. Sie müssen sich darüber hinaus an die epidemiologischen Empfehlungen halten, die sie beim Grenzübertritt erhalten.

Auch für kroatische Staatsbürger und deren Familien, EU/EWR/Schengen Bürger mit Wohnsitz in Kroatien sowie Personen mit langfristigem Aufenthaltstitel in Kroatien, ist die Einreise ohne Selbstquarantäne und Angabe besonderer Gründe möglich. 

Für die die Beschleunigung der Grenzformalitäten hat Kroatien einen Registrierungslink (auch in deutscher Sprache) online gestellt über welchen Reisende ihre Reisedaten vorab übermitteln können, um die Grenzformalitäten zu beschleunigen. Die Daten der Reisenden scheinen dann beim Scan der Reisedokumente auf und müssen nicht von den Grenzbeamten aufgenommen werden. Die Vorabregistrierung über den Link ist nicht zwingend. Die Daten können auch an der Grenze von den Grenzbeamten aufgenommen werden.

Zum Transit durch Slowenien und Ungarn verweisen wir auf die jeweiligen Covid-19 Informationen der

Seit 12.07. 00:00 Uhr müssen sich alle Nicht-EU/EWR/Schengen-Staatsbürger, die aus Drittstaaten nach Kroatien einreisen wollen, nach dem Grenzübertritt in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Quarantäne kann auf 7 Tage verkürzt werden, falls der Einreisende 7 Tage nach der Einreise nach Kroatien auf eigene Kosten einen PCR-Test auf SARS-CoV-2 macht und dessen negatives Ergebnis der zuständigen Behörde vorlegt.  

Alle Einreisenden aus Drittstaaten können generell bei Vorliegen geschäftlicher Gründe (Termine, Konfernzen etc.), wirtschaftlicher Interessen (gebuchte Urlaubsreise) oder dringender persönlicher Gründe (Immobilien-/Bootsbesitz, Begräbnis, Hochzeit o.ä.) unter Vorlage eines negativen Tests auf SARS-CoV-2 (nicht älter als 48 Stunden) ohne 14-tägige Selbstquarantäne nach Kroatien einreisen.

Der Transit über Kroatien nach Österreich ist weiterhin ohne Zwischenstopp möglich, solange die Ausreise innerhalb von 12 Stunden gesichert ist und das Zielland eine Einreise erlaubt. Alle Personen im Transit sind verpflichtet, für die Durchreise kroatische Autobahnen zu nutzen.

Auf dieser Webseite des kroatischen Innenministeriums sind die Einreisebestimmungen auch in deutscher Sprache zu finden

Alle Einreisenden müssen folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen auf das notwendige Minimum reduzieren und während des Aufenthalts in Kroatien regelmäßig die Körpertemperatur messen sowie den Gesundheitszustand beobachten
  • bei Verdacht auf COVID 19 den zuständigen Epidemiologen kontaktieren (für Kontakte siehe unten epidemiologische Maßnahmen)
  • sich an die vorgegebenen epidemiologischen Maßnahmen des kroatischen öffentlichen Gesundheitsamts halten, wie unter folgendem Link (in englischer Sprache) ausgeführt 

Reise von Kroatien nach Österreich

Kroatien ist seit 17. August 2020, 00:00 Uhr, als Staat „in welchem ein erhöhtes Risiko hinsichtlich COVID-19 besteht“ eingestuft (Anlage A2 der Einreiseverordnung). 

Ab 22. August 2020 müssen Einreisende nach Österreich (ausgenommen Berufspendler, s. unten) als auch Transitreisende an der Grenze ein Formular zur Ein- und Durchreise vorweisen:

Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir, das Formular bereits vor der Einreise auszufüllen.

Nach Österreich einreisende Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Österreichs, eines EU-/EWR-Staates und der Schweiz sowie die jeweils im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen, und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich, Fremde mit einem österr. Visum D oder einem Lichtbildausweis gem. § 95 FPG (Lichtbildausweis für Träger von Privilegien und Immunitäten), und Personen mit einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem NAG 8Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz) oder dem AsylG müssen: 

  • ein ärztliches Zeugnis in deutscher (Anlage B) oder englischer (Anlage C) Sprache über einen negativen COVID-PCR-Test vorweisen können (der durchgeführte Test darf bei Einreise max. 72 Stunden alt sein).
  • alternativ: kann das ärztliche Zeugnis nicht vorgelegt werden, ist eine 10-tägige, eigenhändig schriftlich bestätigte, selbstüberwachte und für diesen Zeitraum nicht zu verlassende Heimquarantäne oder Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft (Vorlagepflicht über Bestätigung deren Verfügbarkeit) anzutreten. Die Kosten sind selbst zu tragen. Während der Quarantäne besteht die Möglichkeit der Freitestung.
  • Klarstellung des BMSGPK (Stand vom 25.7.): der Test muss innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise während der 10-tägigen Quarantäne auf eigene Kosten veranlasst werden. Sobald ein negatives Ergebnis vorliegt, kann die Quarantäne verlassen werden.
  • Klarstellung des BMSGPK (Stand 27.7.): Die verpflichtende Einleitung eines PCR Tests innerhalb von 48 Stunden nach Einreise aus Risikogebieten (Anhang A2) ist relevant, wenn die Einreise auf direktem Weg erfolgt – also mittels Direktflug. Wenn die Einreise nicht direkt aus einem in der Liste A2 genannten Staaten (also zB über Slowenien) erfolgt, ist § 2 Abs. 2 Z 1 anzuwenden: entweder Gesundheitszeugnis oder 10-tägige Quarantäne mit Möglichkeit der Freitestung innerhalb dieses Zeitraumes.  

Es gibt folgende Ausnahmetatbestände (d.h. kein PCR-Test, keine Quarantäne): 

  • Einreise zur Aufrechterhaltung des Güter- sowie Personenverkehrs,
  • Einreise zur Arbeitsleistung in Österreich im Rahmen des regelmäßigen Pendelverkehrs mit Bestätigung des Arbeitgebers (seit 22.08.2020). Diese Personen sind nicht zur Unterfertigung der Formulare zur Ein- und Durchreise verpflichtet, da keine Durchreise vorliegt und auch keine Quarantäne angetreten werden muss.

    ACHTUNG: Die Berufspendlerausnahme gelangt laut BMSGPK nur für unselbstständige Pendler zur Anwendung, da nur diese eine Bestätigung des Arbeitgebers vorlegen können. Selbstständig Tätige (z.B. 24h-Pflegekräfte) müssen weiterhin ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen („gewerblicher Verkehr“). 

  • Einreise zur Durchführung einer Repatriierungsfahrt/eines Repatriierungfluges,
  • Einreise aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis im Einzelfall
    Lt. BMSGPK ist diese Ausnahme wie folgt definiert: Zu den „besonderen familiären Gründen“ zählen z.B. Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder eigener Kinder im Rahmen von Obsorgepflichten, ein Besuch der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners. Zudem besondere Anlässe wie z.B. Taufe, Geburtstag, Begräbnis oder Hochzeit. Als LebenspartnerInnen zählen für das BMSGPK alle Menschen, die sich in einer fixen Beziehung befinden, unabhängig davon, ob sie den gleichen Wohnsitz teilen oder wie lange die Beziehung bereits dauert.
    Der besonders berücksichtigungswürdige Grund im familiären Kreis muss bei der Kontrolle nachgewiesen werden, beispielsweise durch Vorweisen eines der folgenden Dokumente:

    - Geburtsurkunde (des in Österreich befindlichen Familienmitglieds)

    - Heiratsurkunde/Partnerschaftsurkunde

    - Passkopie des Familienmitgliedes

    - Meldebestätigung bzw. Dokumente über gemeinsame Wohnsitze

    - geeignete Lichtbilder

    - schriftliche Belege, die eine Lebenspartnerschaft dokumentieren (z.B. Mailkorrespondenzen)

    - Zulassungsscheine für dasselbe Kraftfahrzeug

    Diese Definition des BMSGPK kann als Pdf-Dokument heruntergeladen werden. Um Diskussionen an der Grenze vorzubeugen, wäre zu empfehlen, einen Ausdruck dieser Definition mitzuführen und falls notwendig, bei Fragen auf Basis dieser Definition zu argumentieren.

  • Einreise aus zwingenden Gründen der Tierversorgung im Einzelfall,
  • Einreise im Rahmen der Durchführung einer Überstellungsfahrt/eines Überstellungsfluges,
  • Einreise im zwingenden Interesse der Republik
  • Transit ohne Zwischenstopp (seit 22.08.2020 ist dafür eine schriftliche Durchreiseerklärung abzugeben, s. oben)
  • Österreichische Staatsbürger sowie Personen, die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung in Österreich unterliegen oder die über eine aus besonders berücksichtigungswürdigen medizinischen Gründen ausgestellte Behandlungszusage einer österreichischen Krankenanstalt verfügen, können nach Österreich einzureisen, wenn dies zur Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in Österreich erfolgt. Bei der Einreise ist eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung (Anlage D und Anlage E) vorzuweisen. Die Mitnahme einer Begleitperson ist zulässig. 
  • Für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich ist die Wiedereinreise nach Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen im Ausland zulässig. Bei der Wiedereinreise ist eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung (Anlage D und Anlage E) vorzuweisen. Die Mitnahme einer Begleitperson ist zulässig. 

ACHTUNG: In der seit 27. Juli gültigen Verordnung besteht bisher keine Ausnahme für den gewerblichen (d.h. geschäftlich bedingten) Verkehr. Diese Ausnahme war in der früheren Einreiseverordnung enthalten und umfasste jeglichen beruflich bedingten Verkehr, z.B. Dienstreisen zu Geschäftsterminen, Montagen, Instandhaltungen etc. Diese Ausnahme besteht derzeit nicht.

Eine Testung von Kindern im Rahmen der Einreise ist bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr nicht erforderlich. 

Wo kann ich mich in Kroatien testen lassen? In unserer Übersicht finden Sie Testlabors in Kroatien, welche Tests für Privatpersonen durchführen.

Zum Transit durch Slowenien und Ungarn verweisen wir auf die jeweiligen Covid-19 Informationen der

Details zu den Covid-19 bedingten Regelungen zur Einreise nach Österreich finden Sie auf dem Corona-Infopoint der WKÖ und direkt in der Einreiseverordnung, Kroatien wird ab 17.8. wie Länder aus der Anlage A2 behandelt.

Transit durch Kroatien 

Ein Transit im Personenverkehr durch Kroatien ist innerhalb von 12 h auf dem Landweg unter der Angabe der Uhrzeit der Ausreise und des für die Ausreise in Aussicht genommenen Grenzübergangs möglich, solange die Grenzen in das betreffende Nachbarland offen sind.

Aktuelle Informationen über die Einreisebedingungen in die Nachbarländer:


Regelungen für den Güterverkehr

Auch im Bereich Güterverkehr/kommerzieller Verkehr ist es am 11.5.2020 zur Lockerung der Covid-19 bedingten Maßnahmen gekommen:

Die Selbstisolation, Quarantänestationen der Gespanschaften und firmeneigene Isolationsstationen, sowohl für heimische als auch ausländische LKW-Fahrer, wurden aufgehoben. Bei der Einreise nach Kroatien müssen die üblichen Dokumente (CMR, Lieferschein, Frachtbrief, Rechnung, etc.) vorgelegt werden aus welchen ersichtlich ist, dass Waren in Kroatien abgeholt bzw. nach Kroatien geliefert werden.

Am Grenzübergang erhalten die Fahrer Anweisungen darüber, wie sie soziale Kontakte während dem Aufenthalt in Kroatien bzw. innerhalb der kommenden 14 Tage vermeiden oder auf ein Minimum zurücksetzen müssen sowie eine Liste der zuständigen Epidemiologen, die sie im Fall von Krankheitssymptomen kontaktieren müssen. 

Transit Güterverkehr durch Kroatien 

In Kroatien wurden am 19.5.2020 die Bestimmung über die eingeschränkte Nutzung von bestimmten Autobahnrouten und Grenzübergänge für LKWs - die sich im Transit durch Kroatien befinden - aufgehoben.

D.h. LKW, die durch Kroatien transitieren, können nunmehr

  • alle Routen befahren (die auch vor der Corona-Krise) für den LKW Verkehr zugelassen waren;
  • uneingeschränkt alle Tankstellen nutzen;
  • an allen, für den internationalen Güterverkehr vorgesehenen Grenzübergängen abgefertigt werden.
  • Wichtig: überprüfen Sie vor der Fahrt, ob die Einreise über den Grenzübergang des betreffenden kroatischen Nachbarstaates gewährleistet ist. 

Lenk- und Ruhezeiten 

Die am 17.4.2020 hat der kroatische Krisenstab die teilweise Außerkraftsetzung der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 in Bezug auf die Lenk-und Ruhezeiten von LKW-Fahrern ist am 31.5.2020 ausgelaufen und wurde NICHT verlängert.

Bahnfrachtverkehr

Laut Informationen des kroatischen Autofahrerklubs dürfen Lokführer und begleitendes Eisenbahnpersonal die Grenze zu Slowenien, Serbien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina in Güterzügen uneingeschränkt überqueren.

Nach Ankunft in Kroatien muss sich diese Gruppe von Personen an die Anweisungen der Epidemiologen halten und während 14 Tagen die sozialen Kontakte auf ein Minimum zurücksetzen.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Fahrer und dem erforderlichen Zugpersonal die gesamte Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen, die sie zur Durchführung des Geschäftsprozesses benötigt. 


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Ab 13.07.2020 gilt eine Maskenpflicht in allen kroatischen Geschäften sowie in Geschäftsräumlichkeiten mit Kundenkontakt (insb. Banken, Post etc.). 

Einzelhandel

Der Einzelhandel ist unter etwas veränderten Geschäftszeiten und gewissen Auflagen geöffnet. Die üblichen Arbeitszeiten der Geschäfte sind von 8.00 bis 21.00 Uhr. Außerdem müssen alle Geschäfte den Kunden Desinfektionsmittel bereitstellen.

Besondere Regelung für Bekleidungsgeschäfte: kaufen ohne Anproben, zu Hause anprobieren und behalten oder zurückbringen. Der Händler muss die Ware dann drei Tage in extra dafür vorgesehenen Räumlichkeiten halten, bevor sie wieder in den Verkaufsraum gebracht werden darf. Alternativ kann die Ware mit Dampf gebügelt werden und sofort wieder in den Verkaufsraum gebracht werden.

Sicherheitsmaßnahmen für Verkaufspersonal: zu Verfügung Stellung von Desinfektionsmittel, Masken, Handschuhen, Plexiglas-Barrieren.

Sonstige Sektoren/Dienstleistungen

Schwimmbäder, Fremdsprachenschulen, Fitness- und Sport-Centren, Friseure, Massagesalons, Schlüsseldienste, usw. dürfen unter Einhaltung der allgemeinen vorgeschriebenen epidemiologischen Hygienevorschriften (Masken, Desinfektionsmittel, Desinfektion der Räumlichkeiten, Durchsichtige Barrieren, usw.) wieder ihre Arbeit aufnehmen. 

In einzelnen – von COVID-19 besonders stark betroffenen Regionen (Dalmatien, Slawonien) – wurden im August 2020 weitere restriktive Maßnahmen, z.B. in Clubs und Cafes, Fitnesszentren, für Hochzeiten und Bestattungen, Veranstaltungen etc., eingeführt, welche lokal/regional angewandt werden, um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen.

Museen, Kinos, Theater, Bibliotheken

Dürfen unter Einhaltung der allgemeinen vorgeschriebenen epidemiologischen Hygienevorschriften (Masken, Desinfektionsmittel, Desinfektion der Räumlichkeiten, Durchsichtige Barrieren, usw.) wieder ihre Arbeit aufnehmen. Auch hier gelten epidemiologische Vorgaben über begrenzte Besucherzahlen abhängig von der zur Verfügung stehenden Fläche.

Aufführungen sollten, wenn möglich draußen stattfinden. Bei Aufführungen in geschlossenen Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Besuchern sichergestellt werden.

Kinos dürfen unter Einhaltung der vorgegebenen epidemiologischen Hygienemaßnahmen arbeiten. 

Gastronomie/Hotellerie

Ab 13.07.2020 Maskenpflicht für Personal in der Gastronomie!

Der Hotelbetrieb in Kroatien war im Laufe der Covid-19 Krise nicht untersagt, aber fast alle Hotels waren vorübergehend geschlossen, weil es durch die Reiserestriktionen keine Gäste gab.

Das kroatische Gesundheitsamt hat folgende Empfehlungen für Hotels und Gastronomiebetriebe erlassen:

Hotels sollen eine physische Distanz von mind. 1,5 m unter den Gästen sicherstellen (ausgenommen es handelt sich um Mitglieder eine Familie). Auch hier gelten die allgemeinen epidemiologischen Hygienevorschriften (Masken, Desinfektionsmittel, Desinfektion der Räumlichkeiten, Durchsichtige Barrieren, usw.).

Mitarbeiter sollen in Schichten arbeiten, die nicht gemischt werden sollen. Tägliches Temperaturmessen bei den Mitarbeitern ist Pflicht. Zwischen den Schichten soll eine ausführliche Desinfektion der Räumlichkeiten durchgeführt werden.

Die Aufstellung der Tische in den Restaurants und Terrassen sollte eine Mindestentfernung von 1,5 m zwischen den Gästen sicherstellen.

Bei der Buffet-Verpflegung sollte der Mindestabstand beachtet werden, die angebotenen Speisen und Getränke müssen abgeschirmt werden und das Personal serviert die Speisen nach Wahl des Gastes.

Ein Aufenthalt an der Bar ist nicht gestattet. Die bestellten Speisen und Getränke holen die Gäste an der Bar ab (mit Beachtung des Mindestabstands).

Die Räumlichkeiten wie Lobby, Rezeption, Veranstaltungsräume, Zimmer, Spielzimmer, usw. sollen so oft wie möglich gelüftet (unabhängig vom Wetter) und nach jeder Gästegruppe desinfiziert werden.

Den Gästen sollen auf Anfrage auch Thermometer sowie Gesichtsmasken und Handschuhe zur Verfügung gestellt werden.

Pools und Strandbesuch: auch hier muss die physische Distanz zwischen den Gästen sichergestellt werden. Liegen müssen nach Benutzung mehrmals täglich (vor der Nutzung durch einen neuen Gast) desinfiziert werden.

Wellness und Saunas: Empfehlung ist die Dampfsauna einzustellen. Die finnische Sauna kann genutzt werden. die Wellness- und Saunaräumlichkeiten müssen öfters gelüftet und alle Flächen müssen desinfiziert werden.

Externe Handwerker, Service-Leute, Lieferanten, unangemeldete Gäste müssen sich telefonisch anmelden und vor dem Besuch Temperatur messen.

Viele Städte haben der Gastronomie zusätzliche Freiluftfläche zur Verfügung gestellt, damit die Auflagen für die physische Mindestentfernung zwischen den Gästen erfüllt werden können.

Die Anzahl der Gäste in Gastronomiebetrieben soll begrenzt sein, sodass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Gästen sichergestellt werden kann.

Die Tische bleiben leer, die Menüs und Preislisten werden plastifiziert und ausgehängt. Das Service Personal kann mündliche Essensempfehlungen erteilen. Das Service-Personal hat fest vorgeschriebene Zonen und Tische damit die Vermischung der Gäste und des Personals vermindert wird.

Am Eingang in den Gastronomiebetrieb sollen Desinfektionsmittel für die Gäste zur Verfügung gestellt werden.

Es dürfen weder Snacks noch Salz-/Pfefferstreuer an den Tischen offen stehen.

Alle Gegenstände (Tische, Stühle, sonst. Flächen) müssen nach dem Besuch der Gäste desinfiziert werden.

Mehr Infos: Reinigungsanweisungen (pdf)

Öffentliche Personenbeförderung 

Das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln ist seit 25.6.2020 Pflicht. Der Kontakt des Fahrers mit Reisenden muss auf das Mindeste beschränkt werden. Die Anzahl der Reisenden in einem Verkehrsmittel wurde eingeschränkt um die geforderte Mindestentfernung zwischen den Reisenden zu gewährleisten. Die Verkehrsmittel müssen regelmäßig desinfiziert werden.

Der nationale und internationale Flugverkehr wurde eingeschränkt wiederaufgenommen.

Touristische Busreisen

Organisierte Busreisen sind unter Einhaltung der epidemiologischen Empfehlungen des kroatischen Gesundheitsamts (HZJZ) möglich, welche u.a. folgende Maßnahmen beinhalten:

  • Abstand zw. Fahrer und Passagieren von mind. 1-2 m
  • Abstand zw. Passagieren von mind. 1 m
  • in jeder Sitzreihe soll nur 1 Person sitzen, so dass die Passagiere abwechselnd ganz links und ganz rechts sitzen
  • Seit 25.06.2020 gilt eine Maskenpflicht für Fahrer und Passagiere
  • wenn möglich physische Abtrennung der Fahrerkabine oder Leerhalten der ersten Sitzreihe hinter dem Fahrer
  • regelmäßige Lüftung und Desinfizierung des Fahrgastraums
  • die Verwendung von Klimaanlagen oder Heizung sollte vermieden werden

Laut Information der kroatischen Grenzpolizei sind diese Empfehlungen auch bei Transitreisen durch Kroatien ohne Zwischenstopp zu beachten.

Online-Formular für die Anmeldung der Reise nach Kroatien

Auf der offiziellen Corona Webseite der kroatischen Regierung finden Sie FAQ zur Anreise nach Kroatien und für eventuelle Fragen in deutscher Sprache und das Online-Formular für die Anmeldung der Reise nach Kroatien.

Veranstaltungen

Ab 13.07.2020 sind Organisatoren von Versammlungen mit mehr als 100 Teilnehmern verpflichtet, die Veranstaltung spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Beginn beim Zivilschutzdienst 112 anzukündigen.

Die Veranstalter müssen eine schriftliche Evidenz der Teilnehmer erfassen, damit im Falle, dass festgestellt wird, dass einer der Teilnehmer mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert war, die Ausbreitung der Krankheit wirksamer verhindert werden kann. Darin sollen folgende Daten erfasst werden: Name, Nachname, Telefonnummer und Unterschrift des Teilnehmers. Diese Evidenz ist an den territorial zuständigen Zivilschutzdienst zu übermitteln und für 14 Tage nach der Veranstaltung aufzubewahren.

Die Kontrolle der Einhaltung der Anweisungen des kroatischen Gesundheitsamts wird von Inspektionen des Zivilschutzdienstes und der Polizei kontrolliert.

Die Organisatoren sind außerdem verpflichtet, die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Abstandsmaßen gemäß den Empfehlungen des kroatischen Gesundheitsamts sicherzustellen, u.a.:

  • physische Distanz von mind. 1,5 m zwischen den Teilnehmenden, bzw. Sitzplätzen
  • Maskenpflicht für Personal
  • Fiebermessung vor der Veranstaltung
  • Desinfektion von Händen beim Eintritt
  • Essensausgabe soll durch das Personal erfolgen
  • Regelmäßige Desinfektion und Lüftung von Veranstaltungsräumen

Arbeitgeber haben folgende Verpflichtungen

  • wichtige Sicherheitsbestimmungen, Hygiene- und Gesundheitsanweisungen in den Büroräumlichkeiten aushängen
  • genügend Schutzausrüstung wie Handschuhe, Masken, Schutzanzüge, Helme usw. sicherstellen
  • Aufstellung von physischen Barrieren (Plexiglas und ähnliche Barrieren um den Kontakt der Mitarbeiter mit Kunden zu mindern)
  • einen Ort für die Desinfektion der Hände (durch Waschen oder Desinfektion) sicher zu stellen
  • durch bessere Raum- und Arbeitszeitenaufteilung sicherstellen, dass der Mindestabstand zwischen den Angestellten sichergestellt ist
  • Meetings nur mit weniger als 5 Personen (wenn möglich Meeting online, per E-Mail oder telefonisch)
  • in den Pausenzeiten darauf achten, dass die Mitarbeiter nicht in Gruppen zusammensitzen
  • Desinfektion und Reinigung der Arbeitsräumlichkeiten (mind. 2 Mal täglich alle Berührungsflächen wie Telefone, Tische, POS Geräte, Tastaturen, Konsolen, usw. desinfizieren)
  • Regelmäßiges Lüften der Räume
  • Besonderer Schutz von chronisch- und krebskranken Mitarbeitern (Arbeit aus dem Home-Office), usw.

Für das Bauwesen gelten noch zusätzliche Vorschriften:

  • alle Baubesprechungen in geschlossenen Räumen auf das mindeste beschränken (Online, telefonisch, draußen abhalten, usw.)
  • Bauarbeiter in mehrere Gruppen aufteilen, die Gruppen physisch trennen (beim Transport zur Baustelle, in den Pausen, bei einzelnen Gewerken, usw.)
  • die Aufgaben der Bauaufsicht auch Gruppen bilden, Besprechungen Online oder draußen abhalten
  • Evakuierungspläne ausarbeiten
  • alle Personen die nicht bei der Bauausführung notwendig sind, auf Home-Office umstellen, usw. 

Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Die kroatische Regierung hat am 26. März 63 Unterstützungsmaßnahmen verabschiedet, um Arbeitsplätze zu erhalten und Lohnzahlungen sicher zu stellen, darunter auch Möglichkeiten der Ko-Finanzierung von Lohnkosten. Ein zweites Paket mit Erweiterungen und teilweise Änderungen der Maßnahmen aus dem Paket 1 wurde am 6.4.2020 verabschiedet.

Anfang Juni gab es eine weitere Änderung hinsichtlich gewisser Anspruchskriterien beim Instrument der Ko-finanzierung von Löhnen, sowie der Weiterführung dieser Maßnahme nur mehr für gewisse besonders betroffene Branchen. Die Weiterführung der Unterstützungsmaßnahmen wird jeweils Monat für Monat beschlossen.

Für den Zeitraum Juni bis Dezember 2020 gibt es ein neues Kurzarbeitsmodell für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern. Für Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern gibt es ebenfalls ein Modell, dessen Anwendung bzw. Fortführung allerdings Monat für Monat beschlossen wird.

Einen Überblick über die aktuellen Unterstützungsmaßnahmen mit Links für Anträge etc. finden Sie unter „Downloads“.


Weitere Informationen und Notfallnummern