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Coronavirus: Situation in Japan

Aktueller Überblick und Info-Updates

Stand: 25.11.2022


Aktuell & Wichtig 

Visafreie Einreise wieder möglich!

Seit 11. Oktober 2022 dürfen österreichische Staatsbürger sowie die weiterer 67 Staaten wiederum ohne Visum Japan besuchen. Die zweieinhalbjährige Einreisesperre für fast alle ausländischen Passinhaber ist damit beendet, es gilt der Status quo ante (Feber 2020).

Für die Einreise ist lediglich weiterhin ein dreifacher Impfnachweis (Grüner Pass auf Englisch reicht), alternativ ein PCR-Test vor der Abreise (dzt. sind dafür umständliche Formvorschriften einzuhalten!) vorgeschrieben. Die elektronische Vorabregistrierung „Fast Track – Visit Japan“ ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, aber de facto für eine rasche und reibungslose Einreise für alle ankommenden Reisenden unerlässlich.


Einreise und Reisebestimmungen

Visafreie Einreise gilt für österreichische und viele andere Staatsbürger bis zu 90 Tagen Aufenthalt, allerdings nur für Passagiere, die eine dreifache COVID-Impfung oder ein negatives PCR-Testergebnis (max. 72 Stunden vor Abreise) vorweisen können.

Achtung: Dieser PCR-Test muss wirklich alle von Japan benötigten Angaben und genauso wie gefordert enthalten (das Labor hat z.B. „negativ“ als Resultat festzustellen, „not detectable“ gilt nicht ...). Es wird daher dringend empfohlen, sich das Testergebnis auf dem japanischen Muster japanischen Muster bestätigen zu lassen.

Die japanische Botschaft in Wien empfiehlt eine Reihe privater Testeinrichtungen in Österreich, die solche PCR-Testzertifikate genau nach dem japanischen Muster jedenfalls ausstellen. 

Fast Track – Visit Japan

Die japanischen Behörden empfehlen eine Vorabregistrierung (Web-Interface oder App) zur Beschleunigung des Abfertigungsprozesses bei der Einreise. Ein kurzer Fragebogen (Gesundheits-Selbstauskunft, Flug- und Sitzplatznummer etc.) können bereits nach dem Check-in oder nach Ankunft in Japan auf dem eigenen Smartphone ausgefüllt werden. Auch die Impfzertifikate (alternativ das PCR-Testzertifikat) können bereits vorab upgeloadet werden, ebenso lassen sich die Zollformalitäten bereits online erledigen.

Falls das Impfzertifikat auf der gleichen Seite nicht alle geforderten Angaben aufweist (Name, Impfstoff, Datum, Unterschrift des Arztes, etc.) – wie es etwa beim WHO-Impfnachweis („Gelbes Bücherl“) und dem Screenshot der „Grüner Pass“-App der Fall ist, wird der Einreisestatus in der Fast Track-App nie „grün“. Das ist kein Problem, Sie können diese durchaus ausreichenden Zertifikate dann persönlich bei der Einreise dem Beamten vorzeigen.)


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben 

Seit Mitte März 2022 sind im ganzen Land von staatlicher Seite keine Einschränkungen des Geschäftslebens mehr vorgeschrieben. Auch die 7. Infektionswelle vom Sommer 2022, die Japan an die weltweite Spitzenposition der Infektionszahlen katapultiert hat, hat keine neuerlichen Beschränkungen der Wirtschaft gebracht, Japan richtet sich auf ein „Leben mit COVID“ ein. Die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen, darunter jedenfalls alle Verkehrsbetriebe, setzen trotzdem eine selbständig private auferlegte Maskenpflicht (einfacher Mund-Nasen-Schutz – FFP2-Masken sind in Japan so gut wie unbekannt) rigoros um, viele gewähren Kunden auch nur Zugang nach Messung der Körpertemperatur.

Der Mund-Nasen-Schutz ist noch immer fast allgegenwärtig, Japaner verwenden ihn von sich aus in den meisten Umgebungen und Situationen.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Japan hat schon sehr früh eine breite Palette an Hilfsmaßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft der Bevölkerung wie auch zur direkten Unterstützung der durch die COVID-Krise geschädigten Wirtschaftstreibenden angeboten; viele dieser Maßnahmen sind wieder ausgelaufen. Sie umfassten Direktzahlungen an alle Personen ohne Rücksicht auf soziale Verhältnisse, Mietkostenzuschüsse und höheres Arbeitslosengeld-für die Bürger, aber auch eine ganze Reihe möglicher Ausgleichszahlungen, Steuerstundungen und Steuererlässe für gewerbliche Betriebe mit erheblichen Umsatzrückgängen. Durch die Krise wurden auch ein staatlich gestütztes Kurzarbeitsmodell und großzügige Zuschüsse für technische Ausrüstung zur Einrichtung von Home Office-Möglichkeiten eingeführt. Mehrere Sonderbudgets wurden dafür verabschiedet. 

Die Gastronomie Japans stand 2021 und 2022 im Zentrum der Anti-COVID-19-Maßnahmen und musste die meisten „freiwilligen“ Einschränkungen über sich ergehen lassen. Die Betriebe erhielten fixe Umsatz-Ersatzzahlungen, wenn sie sich an die „Empfehlungen“ der Lokalregierungen zum Alkohol-Ausschankverbot, zu früheren Sperrstunden oder zum gänzlichen Schließen der Lokale hielten.


Weitere Information und FAQ

Leisten Sie keine unbesicherten Zahlungen, beim Import bestehen Sie mindestens auf Dokumenteninkasso CAD. Das AußenwirtschaftsCenter unterstützt Sie auch dabei gerne beim (lokalen und japanischsprachigen) Kontakt mit Ihrem japanischen Geschäftspartner und vermittelt, um Missverständnisse zu vermeiden.

Das Außenministerium empfiehlt Auslandsreisenden wie auch Auslandsösterreichern, sich auf deren Website bmeia.gv.at zu registrieren, um wichtige Informationen von der zuständigen österreichischen Botschaft (im Regelfall per E-Mail) zu erhalten.