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Dänemark: Branchenprofil Gesundheit und Medizintechnik

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Dänemark hat ein zu ca. 84 % über staatliche Steuern finanziertes Gesundheitswesen. Seit der Kommunalreform 2007 ist Dänemark in fünf Regionen unterteilt, die u.a. für die Schaffung einer effizienten öffentlichen Krankenhausstruktur verantwortlich sind. Seit Anfang 2016 sind für Ausschreibungen Schwellenwerte ausschlaggebend, die bestimmen, ob Staat, Gemeinden oder andere öffentlich-rechtliche Körperschaften Aufträge öffentlich ausschreiben müssen. Im Sektor der Life-Science liegt Dänemark mit der globalen Biotechnologieforschung im Spitzenfeld. Im Medizintechnikbereich sind in Dänemark ca. 1.000 Akteure tätig.

Konkurrenzsituation

Der öffentliche Gesundheitsmarkt ist streng reguliert. Alle Einkäufe der dänischen Regionen (jährlich rund EUR 5 Mrd. ) werden über Einkaufsgesellschaften geregelt – im Falle von Medizin über „Amgros“. Bis 2020 sollen insgesamt ca. EUR 134 Mio. im öffentlichen Einkaufssektor gespart werden. Um dieses Ziel zu erreichen, streben die Regionen eine effizientere Logistik, einen systematischeren Dialog mit den einzelnen Lieferanten, eine vollständige Digitalisierung des Einkaufsprozesses sowie eine engere Zusammenarbeit untereinander im Bereich Ausschreibungen an.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Medizinische Hilfsmittel müssen nicht nach den gleichen Regeln wie Arzneimittel genehmigt werden. Der Verkauf, die Vermarktung und der Verbrauch von medizinischen Hilfsmitteln in der EU setzen voraus, dass das Produkt mit der CE-Kennzeichnung in dänischer Sprache versehen wurde. Die Gesetzgebung für medizinische Hilfsmittel ist in der gesamten EU gleich. In Dänemark erfolgt die Überwachung über diesen Bereich über die Arzneimittelbehörde.

Bis 2020 ist die Erneuerung von insgesamt fünf „Superkrankenhäusern“ und elf weiteren Krankenhausbauten geplant. Themen rund um E-Health und Telemedizin sind von steigender Bedeutung. Einer der neusten Zugänge im Bereich E-Health ist die gemeinsame Medizinkarte, auf welcher verschriebene Medikamente und Impfstoffe gesammelt werden. Die Sparte Hilfsmittel und Rehabilitationstechnik gewinnt durch das u.a. stetig steigende Lebensalter an Bedeutung.

Chancen für österreichische Unternehmen

Dank der umfassenden Neuausrichtung des öffentlichen Krankenhauswesens ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten wie etwa die Entwicklung und der Vertrieb von medizintechnischen Geräten und Technologien. Auch im Bereich Erarbeitung von Know-how-Lösungen und Innovationen ist der dänische Markt für österreichische Firmen durchaus interessant. Gute Chancen für österreichische Unternehmen bieten sich auch als Zulieferer für größere Unternehmen und/oder (Forschungs-)Kooperationen und Partnerschaften mit kleineren Firmen, um beispielsweise Gesamtlösungen anzubieten.

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Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Kopenhagen.


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