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Design: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA setzt sich auf allen Kontinenten für die Positionierung des österreichischen Designs ein

Struktur der Designbranche

Laut "Economic Review of Industrial Design in Europe“ hat die Designbranche 2013 in der Europäischen Union 13,4 Prozent oder rund 1,7 Trillionen Euro zum gemeinsamen Bruttoinlandsprodukt beigetragen. In der EU finden ca. 27 Millionen Menschen ihre Beschäftigung in diesem Bereich, das entspricht 12,2 Prozent der arbeitenden Bevölkerung Europas. Mit diesen beeindruckenden Zahlen überholte die Designbranche sogar traditionellere Sektoren wie die Energiebranche, den Maschinen- und Anlagenbau und die Tourismusindustrie, die jahrzehntelang unsere Wirtschaft dominierten.

Der positive Trend im Designbereich lässt sich auch auf anderen Kontinenten beobachten. In Asien ist China der größte Exporteur von Designgütern. Zu den Top-5 der Exporteure außerhalb Europas gehören außerdem Hongkong, Indien, die Türkei und Südkorea. Die größten Exporteure von Designprodukten und –Dienstleistungen in Europa sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz, die Niederlande und Belgien.

Internationale, etablierte Designfestivals und -Messen sind wichtige Plattformen, auf denen Designer ihre Produkte der breiten Öffentlichkeit präsentieren können. In Asien ist die „Business of Design Week“ in Hongkong das wichtigste Event, im Nahen Osten ist es die „Dubai Design Week“, in den USA die ICFF in New York und in Europa der „Salone del Mobile“ in Mailand und „Maison et Objet“ in Paris. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ist auf all diesen Leitveranstaltungen mit Showcases oder Messeständen vertreten.

Zukunft der Designbranche

Wie vor einem Jahrhundert gelingt es den österreichischen Designschaffenden auch heute, Österreich international als beispielhaftes Designland zu etablieren. Sie setzen abseits vom Mainstream neue Trends und sind mit Innovationen am Puls der Zeit. 

Trotz vieler beeindruckender, grenzüberschreitender Erfolgsgeschichten, mit denen Weltmarktführer aus Wirtschaft und Industrie klar unter Beweis stellen, wie wichtig der Faktor Design ist, stellt Design grundsätzlich noch keine Selbstverständlichkeit für unternehmerisches Handeln und Denken dar. Auch viele international tätige Firmen nehmen noch keine Designleistungen in Anspruch. Auch in Zukunft muss also das Bewusstsein für den Wert von Design sowie für das Potenzial von Design als Wettbewerbs- und Wertschöpfungsfaktor gestärkt werden.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

Gegenüber der Gestaltung in der industriellen Produktion gewinnt heute im Zuge der digitalen Innovationen das „invisible Design“ an Relevanz, also das an der Oberfläche nicht sichtbare, aber die User-Anwendung bestimmende Design. Die Rolle des Designs im digitalen Zeitalter hat sich insgesamt stark geändert. Die große Herausforderung besteht darin, an digitale Geräte mit derselben Disziplin heranzugehen, die Designerinnen und Designer früherer Generationen für Küchengeräte und Möbel aufgewendet haben.

Design für alle Lebensbereiche

Ein schön gestaltetes Produkt ist eine Augenweide. Bequeme Möbelstücke steigern die Lebensqualität. Doch Design beschränkt sich nicht auf die Lifestylebranchen; Ideen, Modelle und Konzepte der Designindustrie werden mittlerweile in nahezu allen Wirtschaftsbranchen eingesetzt. Industrie-, Social- und Informationsdesign werden immer wichtiger. Es zeichnet sich eine Verschiebung von klassischem Produktdesign zur strategischen Beratung und „Design Thinking“ ab. 

Wissenstransfer zwischen Design, Industrie und Forschung

Der Wissenstransfer zwischen Designern, Technologiefirmen, universitären Forschungslabors, Industrie und Think Tanks wird stetig optimiert. Designer spielen eine zentrale Rolle darin, Konzepte aus den Forschungslabors und Fabriken zu marktfähigen Produkten weiterzuentwickeln. Die Leistungen von Designbüros sind zunehmend der Schlüsselfaktor, mit dem sich ihre Kunden im Wettbewerb bessere Ergebnisse sichern. Die Zusammenarbeit mit Designern wird von Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie daher zunehmend als wertvolles Investment gesehen. 

Professionalisierung und Vernetzung

Zur Professionalisierung und Vernetzung von Designunternehmen werden laufend private und institutionelle Initiativen und Plattformen gegründet. Auch die Berufung international renommierter Gastprofessoren und die zunehmende Mobilität von Studierenden der Designlehrgänge tragen zu einer breiteren Orientierung und einer Erweiterung des Aktionsradius bei.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 160 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 45 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.
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