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Die armenische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Moskau hat die wichtigsten Informationen zur armenischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Nach einem Wachstum von 5,2 % im Jahr 2018 überholte das Wirtschaftswachstum 2019 mit 7,6 % das Niveau von 2017 und übertraf damit die Prognosen. Die Hauptfaktoren für das solide Wachstum waren der steigende private Konsum und  Investitionen in Industrie,  Energie  und Dienstleistungen. Für das Jahr 2020 wird aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft mit einem starken Rückgang des Wachstums weltweit gerechnet. Für Armenien wird ein Einbruch auf -1,1 % prognostiziert. 2021 soll das Wirtschaftswachstum wieder auf +4,0 % ansteigen. 

Die Korruptionsbekämpfung durch die neue Regierung trug ebenfalls zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Aufgrund der Offenlegung von Korruptionssystemen stiegen die Steuereinnahmen gegenüber 2017 um +43,6 % und gegenüber 2018 um +20 %. Die neue Steuergesetzgebung führte auch zu positiven Erwartungen im Geschäftsumfeld.

Besondere Entwicklungen

Trotz der sehr starken Anlehnung der armenischen Wirtschaft an Russland und der Mitgliedschaft bei der Eurasischen Wirtschaftsunion strebt Armenien eine enge Kooperation mit der EU an. Armenien ist ein Partnerland der EU im Rahmen der östlichen Partnerschaft. Diese dient der Intensivierung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehung zwischen der EU und den Partnerländern. Ein weiteres Ziel ist die Harmonisierung von Gesetzen mit den EU-Standards. Die Visafreiheit für EU-Bürger wurde bereits 2013 von Armenien eingeführt. Gleichzeitig ist Armenien seit 2015  Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion (Russland, Belarus, Kasachstan, Armenien und Kirgistan).

Russland ist nicht nur Armeniens wichtigster Handelspartner und Hauptinvestor, sondern auch Gastland für viele Armenier. Die armenische Diaspora in Russland umfasst ca. 2 Mio. Menschen.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Im Jahr 2019 sind die österreichischen Warenexporte nach Armenien mit +28,9 % wieder stark gestiegen und erreichten EUR 27,3 Mio. im Vergleich zu 2018 mit EUR 21,2 Mio (+20.7 %). Die bedeutendsten österreichischen Exportwaren sind Medikamente, Maschinen und Anlagen, Papier und Pappe, synthetische Fasern und Edelmetalle. 

Die bilateralen Beziehungen zwischen Armenien und Österreich sind sehr gut und freundschaftlich. Zwischen den beiden Ländern besteht seit 2014 ein Abkommen über Entwicklungszusammenarbeit. Seit vielen Jahren tagt die Armenisch-Österreichische Gemischte Kommission zur Verständigung über die gegenseitigen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Der geplante Termin für die 8. Tagung im April 2020 musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. 

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Armenien

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Moskau für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Armenien der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit

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