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Die armenische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Moskau hat die wichtigsten Informationen zur armenischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

2020 schrumpfte die Wirtschaftsleistung Armeniens um -7,6 % auf das BIP-Niveau von USD 12,6 Mrd. Grund für den Rückgang waren einerseits die Auswirkungen der Corona-Pandemie und andererseits die militärische Eskalation im Berg-Karabach-Konflikt mit Aserbaidschan, welche zu einer Niederlage und Gebietsverlusten für Armenien führte. Nach Einschreiten der Russischen Föderation als Vermittler wurde ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, welches in Armenien innenpolitische Unruhen auslöste. Premierminister Nikol Pashinyan, der nach Massenprotesten im Jahr 2018 an die Macht kam, war nun selbst der Gefahr von Straßenunruhen und einer Regierungskrise ausgesetzt. 2021 erreichte das BIP 5,5%, was im Vergleich zum Minus von -7,6% des Jahres 2020 eine wesentliche Verbesserung darstellt.

Besondere Entwicklungen

Trotz der sehr starken Anlehnung der armenischen Wirtschaft an Russland und der Mitgliedschaft bei der Eurasischen Wirtschaftsunion strebt Armenien eine enge Kooperation mit der EU an. Armenien ist ein Partnerland der EU im Rahmen der östlichen Partnerschaft. Diese dient der Intensivierung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehung zwischen der EU und den Partnerländern. Ein weiteres Ziel ist die Harmonisierung von Gesetzen mit den EU Standards. Die Visafreiheit für EU-Bürger wurde bereits 2013 von Armenien eingeführt. Gleichzeitig ist Armenien seit 2015 Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion (Russland, Belarus, Kasachstan, Armenien und Kirgistan). 

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Das Handelsvolumen zwischen Österreich und Armenien ist in den letzten Jahren verhältnismäßig bescheiden. Im Jahr 2020 sind die österreichischen Warenexporte nach Armenien mit -18,0% relativ stark gefallen und erreichten EUR 22,4 Mio. nach einem starken Anstieg 2019 mit EUR 27,3 Mio. (+28,9 %). Die bedeutendsten österreichischen Exportwaren sind Medikamente, Maschinen und Anlagen, Papier und Pappe, synthetische Fasern und Edelmetalle. 2021 sanken die österreichischen Exporte nach Armenien im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter um -16,8 % auf EUR 18,6 Mio. Die österreichischen Warenimporte aus Armenien fielen im Jahr 2020 um -9,5 %, auf EUR 7,9 Mio. im Vergleich zu 2019 mit EUR 8,7 Mio. (+13,0 %). Die wichtigsten Importprodukte aus Armenien sind Buntmetalle, mechanische Geräte und Bekleidung. 2021 stiegen die österreichischen Importe aus Armenien im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter um 32,7 % auf EUR 10,4 Mio.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Armenien

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Moskau für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Armenien der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit

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