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Die bolivianische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Santiago de Chile hat die wichtigsten Informationen zur bolivianischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 4,1 % im Jahr 2018 setzt Boliviens Volkswirtschaft seinen stabilen Wachstumskurs der letzten Jahre fort. Auch für die nächsten Jahre wird erwartet, dass die Wirtschaft durchschnittlich 4 % pro Jahr zulegen wird. Dies ist zwar weniger als zu Zeiten des bis etwa 2014 bestehenden „Commodity-Booms“ mit Wachstumsraten von durchschnittlich 5,5 %. Trotzdem ist Bolivien eine der wenigen Volkswirtschaften des Kontinents, die nun seit Jahren hinweg ein substanzielles Wirtschaftswwachstum und einen einigermaßen ausgeglichenen Staatshaushalt vorweisen können. Die Wirtschaft ist allerdings wenig diversifiziert und hängt zu mehr als 80 % von Rohstoffausfuhren ab: neben Erdgas sind dies insbesondere Erze, Mineralien sowie landwirtschaftliche Produkte. Industrielle Produktion spielt eine untergeordnete Rolle.  

Besondere Entwicklungen

Der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr konnte im Mai 2018 die nun insgesamt siebente Linie in Betrieb nehmen. Das weltweit größte Stadtseilbahnnetz transportierte per Jahresende 2017 mehr als 100 Millionen Passagiere. Bis 2019 ist eine Erweiterung auf 11 Linien mit über 30 km Streckenlänge geplant.  

Im September 2017 unterzeichneten Bolivien und Peru die Deklaration von Lima, mit der die Hauptpunkte der zukünftigen verstärkten bilateralen Kooperation festgelegt wurden. Fokuspunkt des Abkommens ist die geplante Errichtung des Jahrhundertprojekts  eines „tren bioceánico“, also einer Bahnverbindung welche den Atlantikhafen von Santos in Brasilien mit dem Pazifikhafen Ilo im Süden Perus verbinden soll. Bolivien erhofft sich dadurch die Erschließung weiterer Märkte und erleichterten Zugang zu den Exporthäfen der beiden Länder. Im Zusammenhang mit diesem Projekt wurde Ende 2017  auch ein „Memorandum of Understanding“ zwischen dem bolivianischen Infrastrukturministerium und der Technischen Universität Graz unterzeichnet, das es bolivianischen Fachkräften ermöglichen soll, sich österreichisches Eisenbahn-Know-how anzueignen. 

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Die österreichischen Einfuhren aus Bolivien erreichten im 1. Halbjahr 2018 einen Wert von rund 6,97 Mio. EUR und bestanden fast ausschließlich aus Rohstoffen: dabei v. a. aus Erzen (Wolfram, Zinn, Antimon), gefolgt von Getreide (Quinoa) und Früchten (Paranüsse). Im Jahr 2017 wurden Waren im Wert von 12,01 Mio. EUR aus Bolivien importiert. 

Durch das verbesserte Ranking in der OECD-Länderkategorie sind für Bolivien seitens der OeKB auch Soft Loans erhältlich.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Bolivien.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Santiago de Chile für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Bolivien der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Ausführliche Informationen 

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Bolivien

Das AußenwirtschaftsCenter Santiago de Chile berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Bolivien haben.