th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Die griechische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Athen hat die wichtigsten Informationen zur griechischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Die griechische Wirtschaft vermochte trotz Pandemie im 1. Halbjahr 2021 eine beachtliche Performance aufzuweisen. Laut Angaben der nationalen statistischen Behörde ELSTAT stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2. Quartal gegenüber den ersten 3 Monaten um +3,4 % und gegenüber der Vergleichsperiode 2020 um +16,2 %. Dies bedeutete für das 1. Halbjahr eine Wachstumsrate von +7 %. Das Gesamtjahr 2020 verzeichnete einen – verhältnismäßig geringen - Einbruch von 8,2 %.

Nach der Einschätzung von Fitch Solutions ist für das Gesamtjahr 2021 mit einem 40-Jahres-Rekord zu rechnen. Die Analysten kalkulieren mit einer Steigerung der Wirtschaft von +6,3 %. Auch im Jahr 2022 soll sich die Expansion mit einem Plus von 4,3 % in einem beachtlichen Tempo fortsetzen.

Der IHS Markit Purchasing Managers‘ Index (PMI) für den Produktionssektor in Griechenland sprang dabei im August 2021 von 57,4 im Vormonat auf 59,3. Damit wurde die stärkste Verbesserung der Betriebsbedingungen seit über 21 Jahren (April 2000) erzielt.

Auch das Flagschiff Tourismus setzte trotz Covid erfolgreich Segel. Nach Angaben der Bank von Griechenland stiegen die Reiseeinnahmen im Zeitraum Januar bis Juli 2021 um 139,7 % (gegenüber Januar-Juli 2020) auf 3,38 Milliarden Euro (entspricht in etwa 37 % der Vergleichsperiode Januar-Juli 2019), während die Zahl der Einreisenden um 51,4 % auf 4,55 Millionen (30 % von Januar-Juli 2019) stieg.

Besondere Entwicklungen

Griechenland hat in den nächsten sieben Jahren Anspruch auf insgesamt mehr als 70 Milliarden Euro an EU-Mitteln. Etwa die Hälfte dieser Mittel (30,9 Milliarden Euro) steht im Zusammenhang mit dem EU-Konjunkturprogramm (NGEU). „Greece 2.0“ heißt das Reform- und Investitionsprogramm, das die griechische Regierung mit den Recovery Geldern aus Brüssel umsetzen will. Am 13. Juli billigten die Euro-Finanzminister den griechischen Plan. Der Rest sind Strukturfondsmittel aus dem EU-Haushalt 2021-2027.

Parallel nimmt auch das Privatisierungsprogramm Fahrt auf. Die Umsetzung des überarbeiteten Vermögensentwicklungsplans des Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF) ist der Eckpfeiler der griechischen Privatisierungsstrategie. Er umfasst 23 laufende Projekte, von denen sich einige in einem fortgeschrittenen Stadium befinden (u.a.  DEPA Infrastructure, DEPA Commercial, Hellinikon, Egnatia Odos und die Häfen von Alexandroupolis, Igoumenitsa und Kavala).

Emblematische private Großinvestitionen werden ebenfalls von der Regierung vorangetrieben. So gab diese u.a. im Juli 2021 ihre Zustimmung zu einem als strategischer Investition angesehenen Immobilienprojekt im Wert von 135,9 Millionen Euro. Es umfasst den Bau von 250 bis 350 luxuriösen Wohneinheiten mit Gemeinschaftseinrichtungen, privaten Gärten, Pools, Tiefgaragenplätzen und Sicherheitsvorkehrungen auf einem 71.000 Quadratmeter großen Grundstück im südlichen Athener Vorort Voula. Weiters genehmigte der interministerielle Ausschuss für strategische Investitionen (DESE) kürzlich die Entwicklung eines 700-MW-Photovoltaikparks in den Gebieten von Skopia und Kallithea in Farsala mit einem Budget von 350 Millionen Euro; der Entwicklung, den Bau und die Verwaltung von 56 Photovoltaikanlagen in Kilkis und Larissa (180 Millionen Euro) sowie eine strategische Tourismusinvestition der Elivi Hotels in Höhe von 52 Mio. Euro auf der Insel Skiathos.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Im Zeitraum Jänner-Juni 2021 stiegen die österreichischen Warenausfuhren nach Griechenland gemäß vorläufiger Daten der Statistik Austria um +16,7 % und erzielten damit ein Wertvolumen von 274,6 Millionen Euro. Sollte dieser Trend anhalten, könnte im Gesamtjahr das 10-Jahreshoch von 2019 (534,5 Millionen Euro) sogar noch übertroffen werden. Die österreichischen Einfuhren griechischer Waren stiegen im 1. Halbjahr 2021 weiter an, konkret um +22,0 %. Das Wertvolumen belief sich auf 198,9 Millionen Euro.

Nach den zuletzt veröffentlichten Daten für das 1. Quartal 2021 zeichnete sich bei den Dienstleistungen beiderseits eine negative Tendenz ab. Die österreichischen Dienstleistungsexporte nach Griechenland kamen bei 37,0 Millionen Euro (-27,5 % gegenüber dem 1. Quartal 2020), die Dienstleistungsimporte aus Griechenland bei lediglich 29,0 Millionen (-37,0 %) zu liegen. Die Rekordtouristenströme vergangener Jahre brachen Covid-bedingt ein. Im zuletzt veröffentlichtem 1. Quartal 2021 kalkuliert die Bank of Greece mit 3.125 Einreisenden aus Österreich (-84,3 % gegenüber dem 1. Quartal 2020). Umgekehrt erfasste die Statistik Austria zuletzt im Zeitraum Jänner-Juli 2021 2.274 griechische Touristinnen und Touristen in Österreich (-90,8 %).

Gemäß zuletzt verfügbarer, provisorischer Daten der OeNB beliefen sich die aktiven Bestände österreichischer Direktinvestitionen in Griechenland Ende 2020 auf 157 Millionen Euro (+24,6 % zu den revidierten Daten von 2019). Aktuell gibt es in Griechenland 53 registrierte Tochterunternehmen bzw. Niederlassungen österreichischer Unternehmen. Umgekehrt sind in Österreich weniger als vier griechische Beteiligungen niedergelassen. Gemäß der griechischen Unternehmensdatenbank von ICAP sind zudem 423 Vertretungsunternehmen österreichischer Firmen, 1.848 Importunternehmen (aus Österreich) und 937 Exportunternehmen (nach Österreich) registriert.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Griechenland.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Athen für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Griechenland der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Schwerpunktbranchen des AußenwirtschaftsCenters & Geschäftschancen für österreichische Unternehmen

Agrarwirtschaft und Fischzucht 

Die griechische Agrarwirtschaft und Fischzucht gehören zu den am wenigsten von der COVID-19 Pandemie betroffenen Sektoren. Zuletzt trugen sie mit einer Bruttowertschöpfung von insgesamt 6,8 Milliarden Euro, 4,1 % zum griechischen BIP bei. Aufgrund der großen Verflechtung mit der wichtigsten Industrie  des Landes - der Nahrungsmittelindustrie – zählen sie zu den Wachstumsmotoren der griechischen Wirtschaft.  

Griechenland importiert Agrarprodukte aus der ganzen Welt (2020 ca. 4,2 Milliarden Euro), hauptsächlich jedoch von seinen EU-Partnern. Marktführer sind die Niederlande gefolgt von Deutschland, Bulgarien und Frankreich. Österreich hat einen Anteil von rund 1,3 %. Die nationale Marktkonzentration ist weiterhin sehr groß. Auf die zehn umsatzstärksten Unternehmen entfällt fast 53 % des Gesamtumsatzes, der bei rund 1,2 Milliarden Euro liegt. Der Exportanteil beträgt in etwa 15 %, der Importanteil 6 %. 

Ein wesentlicher gesellschaftlicher Trend ist, dass es die junge Bevölkerung Griechenlands zunehmend zurück in ihre angestammten Dörfer zieht. Somit entsteht eine neue Generation gut ausgebildeter junger Landwirtinnen und Landwirte mit ausgeprägtem Geschäftssinn, die es gut versteht das Alte mit dem Neuen harmonisch zu verbinden und auch bereit ist, in Produktionskapazitäten zu investieren.     

Chancen für österreichische Unternehmen 

Griechenland weist nicht zuletzt aufgrund seiner geografischen Lage und den idealen klimatischen Bedingungen ein großes Produktions-Potential auf. Infolge der aktuellen sozioökonomischen Verhältnisse entstehen zudem für österreichische Unternehmen objektive Marktchancen im griechischen Agrarsektor. Die derzeitige Marktstruktur – viele kleine Betriebe mit geringer Produktivität, primitiver Produktstandardisierung und kaum existierendem Branding – ist international begrenzt wettbewerbsfähig. Investitionen in die Aufstockung der Produktionskapazität zur Erzielung von Skaleneffekten sind nun dringend gefragt. Als instrumental könnte sich in dieser Hinsicht der Wiederaufbaufonds der EU erweisen. Im Rahmen des Konjunkturprogramms „Next Generation EU“, erhält Griechenland insgesamt 32 Milliarden Euro an Finanzmitteln –  d.s. 17 % des BIP. Die verfügbaren Förderungen setzen sich aus 19,4 Milliarden Euro an Zuschüssen und 12,7 Milliarden Euro an zinsgünstigen Krediten zusammen und könnten durch privates Kapital auf bis zu 57,4 Milliarden Euro gehebelt werden. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Agrarwirtschaft? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Athen. 

Nahrungsmittel/Softdrinks 

Die griechische Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist wertmäßig nach der Mineralölverarbeitung der zweitgrößte Industriezweig des Landes. Der konsolidierte Gesamtumsatz belief sich 2019 auf 13,1 Milliarden Euro (-2,8 % im Vgl. zu 2018). Mehr als 87 % der verkauften Produktionsmenge entfällt auf Nahrungsmittel (11,4 Milliarden Euro, -2,9 %). Die Getränkeherstellung kam bei 1,6 Milliarden Euro (-2,4 %) zu liegen. Die wertmäßig wichtigsten Erzeugnisse der griechischen Nahrungsmittelindustrie sind: Käse – vor allem Fetakäse - Oliven, Milch und Joghurt, Brot, Fruchtzubereitungen und Weizenmehl. Die dominierenden Getränkeerzeugnisse sind: Bier, Erfrischungsgetränke - hauptsächlich Typ Cola, Mineralwasser, Wein und Liköre/andere Spirituosen – mit Ouzo als wichtigste Unterposition. Das gesamte vorhandene Absatzpotential des griechischen Nahrungsmittel- und Getränkesektors wird auf jährlich rund 15 Milliarden Euro geschätzt.  

Der Sektor umfasst 1.375 Unternehmen mit veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2019. Auf die 10 umsatzstärksten Unternehmen entfällt ein Anteil von 22,1 % des Gesamtumsatzes. Die Marktkonzentration nahm im Vergleich zu 2018 (20,8 %) erneut zu. Marktführer sind Coca-Cola (Jahresumsatz: 475 Millionen Euro) und der griechische Geflügelhersteller Nitsiakos (357,9 Millionen Euro). Es folgen Nestle (347,5 Millionen Euro), Hellenic Dairies (303,4 Millionen Euro) und Soya Hellas (279,9 Millionen Euro) auf den weiteren Top-Positionen.   

Nahezu alle internationalen Food-Trends finden Eingang in die griechische Gesellschaft. Biologische Nahrungsmittel werden jedoch eher als „gesund“ und weniger als „öko“ empfunden. Besonders große Hoffnungen werden auf den globalen Gesundheitstrend der „Mediterranen Ernährung“ gesetzt, wo griechische Lebensmittel eine führende Rolle spielen.  Eine zunehmende Marktkonzentration, angetrieben von Fusionen und Übernahmen, wird im Nahrungsmittel-und Getränkesektor erwartet. Durch Zusammenschlüsse einzelner Firmen unter gemeinsamen Markennamen könnten Skaleneffekte in der Produktion, Kostenreduzierungen und gezieltere Marketingstrategien gewährleistet werden. In den nächsten fünf Jahren ist demnach mit Wachstumsraten zu rechnen. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Die griechische Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist traditionell ein guter Zielmarkt für Lieferungen österreichischer Maschinen, Geräte und Know-how-Transfers. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage entstehen für österreichische Unternehmen objektive Chancen, direkt in die griechische Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zu investieren. Aufstockungen der Produktionskapazität zur Erzielung von Skaleneffekten sind nun dringend gefragt. Es bieten sich daher der Ankauf und Ausbau bzw. Modernisierung bestehender Standardisierungsanlagen an, wo österreichische Unternehmen über ein enormes Know-How verfügen. Ein weiterer ausbaufähiger Aspekt ist die Verpackung. Hier entstehen Chancen für die österreichische Verpackungs- und Designindustrie. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Nahrungsmittel/Softdrinks? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Athen. 

Software & ΙΤ/Telekommunikation (IKT) 

Trotz aller Schwierigkeiten in der jüngsten Vergangenheit konnte die griechische IT/Software- bzw. Startup-Szene einige internationale Erfolgsgeschichten aufweisen (z.B. Taxibeat, Workable, e-food). Diese haben nicht zuletzt das Interesse großer internationaler IT-Konzerne hervorgerufen. Tesla beispielsweise hat ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Griechenland eröffnet. Microsoft verkündete die Errichtung von drei neuen Datazentren. Unter allen bisherigen Standorten in Europa der globalen Cloud-Computing-Plattform Azure ist Griechenland der erste in Südosteuropa. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf eine Millarde US Dollar. Der griechische IKT-Sektor hat sich insgesamt als ziemlich krisenresistent erwiesen und trägt konstant rund  3 % zum griechischen BIP bei (2020 ca. 5,3 Mrd. Euro). Aufgrund der engen Verflechtung mit nahezu allen Facetten des gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens, sowie angesichts des objektiven Nachholbedarfs, der im Vergleich zum EU-Durchschnitt zweifelsohne besteht, wird der IKT-Sektor als ein naheliegender, realistischer "Wachstumspool" für die griechische Wirtschaft angesehen. Demzufolge wird er auch als wichtiger Treiber für die notwendige Reformierung des Landes behandelt. 

Der Digitalisierungsprozess des öffentlichen, aber auch des privaten Sektors, beschleunigte sich unerwartet dank Covid-19. Digitale Tools, die bereits seit Jahren zur Verfügung standen jedoch einfach nicht benutzt wurden, trugen zur schnellen und unkomplizierten Umstellung der Business Community bei. Reformen im öffentlichen Sektor, die für Jahrzehnte als undenkbar galten, wurden über Nacht – als internationale Best Practice Beispiele - umgesetzt. Die Digital Business Readiness steigt beachtlich. Die individuelle Nutzung nimmt zu. Die dafür notwendigen Kompetenzen sind vorhanden. 

Griechenland importierte 2020 IKT-Equipment im Wert von 2,6 Mrd. Εuro global aus insgesamt 109 Ländern, hauptsächlich jedoch aus China, seinen EU-Partnern Niederlande und Deutschland sowie Vietnam. Österreich belegte hier den 17. Platz mit einem Anteil von rund 1,1 %. Die nationale Konkurrenzsituation spitzt sich im IT-Dienstleistungssektor zu. Nach zuletzt veröffentlichten und konsolidierten Geschäftszahlen von 2019 erwirtschafteten 655 Unternehmen einen Gesamtumsatz von 1,5 Mrd. Euro. Auf die 10 umsatzstärksten Unternehmen entfällt ein Anteil von 36,6 % des Gesamtumsatzes. 

Die wichtigsten Trends sind: 5G-Telekommunikationsnetzwerke, Remote Working (VPN), Mobilität (Digital Nomads), Social Media (durch die rasant steigende Marktpenetration von sozialen Netzwerken - besonders bei der Generation Y), Cloud Computing und die Nutzung von Open Data (für die Entwicklung neuer Geschäftsideen). Weitere globale Trends wie Applied AI, Cyber Security, Big Data, 3D-Printing und IoT treten ebenfalls sukzessive ein. Nicht zuletzt wäre da noch E-Commerce zu nennen. Der Gesamtumsatz durch E-Commerce B2C-Verkäufe verzeichnete 2020 ein Plus von bis zu 35 % und erreichte die 11 Mrd. Euro. Derselbe positive Trend wird auch für das laufende Jahr erwartet. Das kurz- und mittelfristige Potential des griechischen E-Marktes wird auf über 15 Mrd. Euro geschätzt. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Als Hauptargument für Griechenland gilt das exzellent ausgebildete Humankapital an IT-Spezialisten. Aufgrund des flächendeckenden Mangels an qualifiziertem IT-Fachpersonal in Österreich - bietet sich in erster Linie die Chance der Mitarbeiterakquirierung in Griechenland an.   

Im Verhältnis zu den lokalen Arbeitsbedingungen besteht im Land ein Überschuss an auszubildenden IT-Expertinnen und Experten sowie ein Pool an exzellent ausgebildetem Humankapital, mit ausgeprägtem mathematischen Grundverständnis und grundliegendem Out-of-the-box-thinking, welches außerordentlich kreativ und affin für neue Technologien ist. Die junge Generation griechischer MINT-Fachkräfte ist darauf eingestellt schnell, flexibel und effektiv sowohl selbstständig als auch in kleinen Teams zu arbeiten – auch unter intensiveren Bedingungen, wenn zur Zielerreichung benötigt. Durch die verinnerlichte EU-Kultur ist sie sehr anpassungsfähig und verfügt standardgemäß über sehr gute Englischkenntnisse. Die Bereitschaft langfristig in Österreich zu arbeiten und die deutsche Sprache, falls noch keine Kenntnisse vorliegen, zu erlernen ist sehr hoch.  

In Kombination mit den vorliegenden - sehr attraktiven - Kostenstrukturen und den verfügbaren Förderungen im Rahmen des Konjunkturprogramms „Next Generation EU“ enstehen auch direkt im griechischen Markt Chancen für österreichische Unternehmen. Aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage ergibt sich für österreichische Unternehmen evtl. genau der richtige Zeitpunkt für eine Akquisition oder ein Joint Venture mit einem etablierten KMU oder einem der vielversprechenden griechischen Startups aus der IKT-Branche. Griechenland ist nicht nur als Produktionsstandort, sondern auch als Forschungs-/Entwicklungs-Hub und aufgrund der geostrategisch günstigen Lage für die Erschließung benachbarter Märkte in der Region zunehmend interessant geworden.  

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Software & IT? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Athen.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Griechenland problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Athen anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Griechenland.

Das AußenwirtschaftsCenter Athen berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Griechenland haben.

Stand: