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Die nordmazedonische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Belgrad hat die wichtigsten Informationen zur mazedonischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Seit zwei Jahren weist Nordmazedonien wieder solide Wachstumsraten auf: 2019 ist die Wirtschaft um 3,3% gewachsen, wobei sowohl der private Konsum als auch öffentliche Investitionen eine Rolle spielen. Auch der Export wächst, aber nicht in dem Ausmaß wie die Importe. Mindestlohn- und Lohnerhöhungen des öffentlichen Sektors sowie steigende Staatsausgaben für Sozialtransfers haben zu einem Anstieg des privaten Verbrauchs geführt.

Die Brutto-Investitionen verzeichneten ein Zuwachs von 6,6%, die Netto-Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen betrugen ca. 326 Mio. Euro. Die Industrieproduktion erholt sich nach ihrem Einbruch in den politisch turbulenten Zeiten 2015-2017 wieder langsam und konnte 2019 um 3,7% wachsen. 

Besondere Entwicklungen 

Die Beendigung des Namensstreites mit Griechenland resultierte in einer Umbenennung des Landes in Republic of North Macedonia. Nordmazedonien bemühte sich daraufhin sofort um Aufnahme in die NATO und wurde im März das 30. Mitglied des Verteidigungsbündnisses. Mit der Beilegung des Namensstreits war natürlich auch auf mazedonischer Seite die Hoffnung auf einen baldigen Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen sehr groß. Man erwartet sich dadurch eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung und steigende Investitionen.

Der Widerstand Frankreichs und anderer EU-Länder gegen Beitrittsverhandlungen führte zu einem Rücktritt der Regierung und der Ernennung einer Übergangsregierung bis zu den vorgezogenen Wahlen im April. Wegen der Krise rund um Covid-19 wurden die vorgezogenen Parlamentswahlen (12.04.2020) verschoben und ein neuer Wahltermin wird festgelegt, sobald die Bedingungen es zu lassen. Ende März 2020 fiel in Brüssel der Beschluss, die Beitrittsgespräche zu beginnen.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich 

2019 konnte der Aufschwung im österreichisch-mazedonischen Außenhandel fortgesetzt werden: Die österreichischen Lieferungen wuchsen um robuste 11,1% auf 124,6 Mio. Euro, während die mazedonischen Importe um 9,2% auf 72,7 Mio. Euro stiegen. Österreich exportiert vor allem Rindfleisch, Kunststoffprofile, Gewebe, Pharmazeutika und Papier nach Mazedonien. Umgekehrt bezieht Österreich in erster Linie Bekleidung. Österreich ist auf Grund seiner starken Präsenz in der Energieversorgung der zweitgrößte ausländische Investor in Nordmazedonien.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Nordmazedonien.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Belgrad für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Mazedonien der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Nordmazedonien problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Belgrad anfordern können. 

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Nordmazedonien

Das AußenwirtschaftsCenter Belgrad berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Nordmazedonien haben.

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