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Ein Unternehmen in Belize gründen

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Belize

Auslandsinvestitionen werden von der Regierung von Belize gefördert. Prinzipiell ist auch ein hundertprozentiger Auslandsbesitz gestattet, Auslandsinvestitionen mit lokaler Beteiligung werden jedoch bevorzugt. Der Gewinntransfer ist unbeschränkt möglich. 

Das Gesellschaftsrecht von Belize unterscheidet zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften. Zusätzlich zur OHG (General Partnerships), der KG (Limited Partnerships) und der GmbH (Private Limited Companies) gibt es auch Personengesellschaften ohne persönliche Haftung (LLCs). Die wichtigsten Gesellschaftsformen für ausländische Investorinnen und Investoren sind jedoch - aufgrund der gewährten Steuerbefreiung - die International Business Company und Trusts. Belizische Firmen dürfen allgemein nicht mehr als 20 Gesellschafter (zehn im Bankensektor) aufweisen.

Wir empfehlen Ihnen, eine lokal ansässige Rechtsberatung einzuschalten, welche den Gründungsvertrag aufsetzt. Diesen müssen Sie dann an das Handelsregister (Companies Registry) senden. International Business Companies müssen ihre Firma im International Business Companies Registry mit Sitz in Belize City anmelden. Die für Treuhandfonds zuständige Registrierungsstelle (International Trust Registry) ist in der International Services Commission in Belmopan angesiedelt.

Ausländische Investorinnen und Investoren müssen alle Investitionen bei der Zentralbank (Central Bank of Belize) registrieren lassen, um Gewinn- und Dividendentransfers vornehmen zu können. Bei Investitionen in folgenden Bereichen müssen Sie einen Sonderantrag an das zuständige Ministerium richten: Fischerei, Zuckerproduktion, Transportwesen, Restaurants, Bars, Souvenirfertigung für den lokalen Markt, Bienenzucht, Kreuzfahrtschiffe, Reisebüros, Anwaltskanzleien, Immobilien- und Versicherungswesen, Unterhaltungsbereich und Friseursalons.

Das AußenwirtschaftsCenter Mexiko steht Ihnen für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Mexiko.

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.