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Ein Unternehmen in Brasilien gründen  / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Brasilien

Ein Unternehmen in Brasilien zu gründen ist keine leichte Aufgabe. Die damit verbundene Bürokratie stellt nur die erste Hürde dar. Das komplexe Steuersystem ist für Neuankömmlinge schwer durchschaubar und es herrscht ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Gleichzeitig bietet die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt riesige Chancen, von hohen Margen und langfristigen Wachstumsaussichten zu profitieren.

Obwohl Brasilien in den letzten Jahren oft wirtschaftlich schwierige Zeiten durchmachen musste, bleibt das 200-Millionen-Einwohner-Land mit Abstand Österreichs wichtigster Absatzmarkt in Südamerika. Dies unterstreicht auch die – immer noch beeindruckende – Zahl von rund 250 vor Ort tätigen österreichischen Produktions- und Vertriebsniederlassungen.

Ausführliche Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern finden Sie im Fachreport Brasilien: Firmengründung und Steuern, den Sie beim AußenwirtschaftsCenter São Paulo anfordern können.

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Sao Paulo für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit fünf Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Sao Paulo

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungsvergabe

Wenn eine Firmengründung nicht in Betracht kommt, man aber dennoch auf dem 200-Millionen Einwohner-Markt Brasiliens vertreten sein möchte, bietet sich häufig die Einschaltung eines Handelsvertreters an.

In Brasilien ist es besonders wichtig sich im Vorfeld ausreichend über die existierenden Regelungen zu informieren und sich bei einer Vertragsgestaltung rechtliche Unterstützung zu holen, da es andernfalls Ihrer Firma Jahre später viel Geld kosten kann. Durch die Beachtung bestimmter Vorgehensweisen können jedenfalls bestehende Risiken minimiert werden.

Besonders wichtig ist zB eine Eintragung selbständiger Handelsvertreter bei der regionalen Handelsvertreter-Registerbehörde. Dadurch kann vermieden werden, dass zukünftige arbeitsrechtliche Ansprüche des Vertreters gegen Ihr Unternehmen geltend gemacht werden können.

Wir weisen aber auch immer wieder auf weitere problematische brasilianische Rechtsvorschriften wie zB die gesetzlich vorgeschriebene Abfertigung, das Verbot von Kettenverträgen, oder Rechtsstandsfragen hin, die auch entgegen vertraglich oft anderslautender Abmachungen und Formulierungen in Brasilen Gültigkeit besitzen, da sie zum zwingenden Recht gehören.

Das AußenwirtschaftsCenter Sao Paulo unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an.