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Ein Unternehmen in China gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in China

Für ausländische Unternehmen kommen sowohl eine Beteiligung an bestehenden chinesischen und ausländischen Rechtspersonen sowie eine Neugründung in Frage. In einigen Sektoren bleibt die Beteiligungshöhe ausländischer Gesellschafter jedoch weiterhin beschränkt.

Gesellschaften mit ausländischer Beteiligung (Foreign-Invested Enterprises, FIE) können entweder als Gemeinschaftsunternehmen mit einem chinesischen Partner (Joint Venture, JV) oder als 100-prozentige Tochtergesellschaft (Wholly Foreign Owned Enterprise, WFOE) gegründet werden. Ausländischen Unternehmen ist es auch möglich, Aktiengesellschaften und Holdings zu gründen, was allerdings nur für größere Firmen interessant ist.

Neben der eigentlichen Unternehmensgründung besteht die Möglichkeit der Eröffnung eines Repräsentanzbüros, welches jedoch keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzt und nicht zum Geschäftsabschluss berechtigt ist. Die Funktionen einer Repräsentanz liegen in erster Linie in der Marktforschung, Geschäftsanbahnung und Qualitätskontrolle.

Darüber hinaus kann der Vertrieb über lokale Partner wie Handelsvertreter, Importeure, Distributoren, Lizenz- oder Franchisenehmer erfolgen, auch die Direktbelieferung von Endkunden ist möglich. Die Wahl des Vertriebsweges richtet sich nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Investitionspolitik), der unternehmensinternen Strategie, dem Kundenstamm, dem Geschäftsumfang und der Produktart. Eine sorgfältige Auswahl der Kooperationspartner, gezieltes Training, enger Kontakt und eine solide vertragliche Basis sind entscheidende Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ausführliche Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern erhalten Sie beim AußenwirtschaftsCenter Peking: Schicken Sie uns ein  E-Mail oder rufen Sie uns an.

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Peking

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten. 

Vertretungsvergabe

Bei der Vertretungsvergabe ist zu beachten, dass China kein eigenes Handelsvertreterrecht für den Außenhandel kennt. Die detaillierte Ausarbeitung des Vertretungsvertrages ist daher von besonderer Bedeutung und sollte in Abstimmung mit einem chinaerfahrenen Rechtsexperten erfolgen.

Vorsicht ist bei der Anmeldung der Handelsmarke (die Anmeldung der österreichischen und der chinesischen Handelsmarken sollte durch das österreichische Unternehmen geschehen), im Bereich des anwendbaren Rechts, die Geschäftsgeheimnisse betreffend, sowie bei der Art der Vergütung geboten. Genau festzulegen sind auch der Umfang der Vertretung sowie die regionale Zuständigkeit des Handelsvertreters und unter welchem Namen dieser auftreten darf. Ebenso sollte keine Exklusivität an nicht näher bekannte Handelsvertreter gewährt werden.

Die Suche nach einem geeigneten Handelsvertreter in China führt häufig nur über persönliche Kontakte zum Ziel. Es ist daher empfehlenswert, China zu besuchen, sei es im Rahmen einer individuellen Geschäftsreise, des Besuchs von Fachmessen, oder als Teilnehmer einer Veranstaltung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

Das AußenwirtschaftsCenter Peking unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie uns ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Hongkong 

Nach dem Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ gelten für die Sonderverwaltungsregion Hongkong weiterhin eigene Bestimmungen für Firmengründung, Gewerbe- und Steuerrecht.  Hongkong hat eines der liberalsten Wirtschaftssysteme weltweit und ist weiterhin für viele österreichische Unternehmen ein Tor Richtung China und Asien. Es gibt dabei in Hongkong keine eigenen Bestimmungen für die Gestaltung von Vertriebsvereinbarungen. Es herrscht weitgehend Vertragsfreiheit.

Das AußenwirtschaftsCenter Hongkong unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie uns ein E-Mail oder rufen Sie uns an.