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Ein Unternehmen in der Mongolei gründen

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in der Mongolei

Grundlage für Geschäftstätigkeiten in der Mongolei bildet neben Zivilgesetzbuch und Gesellschaftsrecht vor allem das neue Investitionsgesetz von 2013. Demgemäß müssen ausländische Firmen entweder in der Mongolei als ausländisch investiertes Unternehmen (business entity with foreign investment, BEFI) registriert sein oder ein Repräsentanzbüro eröffnen, um geschäftlich tätig zu werden.

Als BEFI gilt ein in der Mongolei investiertes Unternehmen, das mindestens zu 25 % in ausländischem Eigentum steht. Die Mindestkapitalanforderungen für die Gründung liegen bei USD 100.000 je ausländischem Investor oder ausländischer Investorin.

Zu den möglichen Rechtsformen für ausländische Investitionen zählen: 

  • Limited Liability Company (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • Joint Stock Company (ähnlich der Aktiengesellschaft)
  • Unlimited Partnerships: Jeder Partner beziehungsweise jede Partnerin haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft auch mit dem Privatvermögen.
  • Limited Partnership: Zumindest ein Partner oder eine Partnerin haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft auch mit dem Privatvermögen, während die anderen nur bis zur Höhe ihrer Einlagen haften.
  • Representative Office (Repräsentanz ohne eigene Rechtspersönlichkeit); dieses darf keine kommerziellen Tätigkeiten durchführen, sondern muss sich auf geschäftsanbahnende Aktivitäten beschränken.  

Weitere Investitionsformen sind gemäß Investitionsgesetz generell gestattet, sofern sie nicht durch spezifische gesetzliche Regelungen verboten sind. Direktinvestitionen sind durch Neugründung sowie durch den Erwerb beziehungsweise die Übernahme von Firmenanteilen möglich. 

Das AußenwirtschaftsCenter Peking steht Ihnen für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Peking

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.