th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Ein Unternehmen in der Russischen Föderation gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei bestehenden Investitionen im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Vor Russlands Angriffskrieg in der Ukraine war ein verstärkter Trend zur Gründung von Produktionsniederlassungen in Russland spürbar. Ausländische Unternehmen verfolgten dabei hauptsächlich das Ziel, die Wechselkursrisiken zu minimieren und Zugang zum öffentlichen Beschaffungswesen zu bekommen. 

Zudem zog das vielseitige russische Investitionsrecht ausländische Investorinnen und Investoren mitunter durch Steuervergünstigungen an. Im Übrigen besteht seit 1991 ein bilaterales Investitionsschutzabkommen mit Russland, welches österreichische Investitionen in Russland mehr Sicherheit gewähren soll.  

Nach Kriegsbeginn haben zahlreiche Investoren den Rückzug aus Russland beschlossen – dies ist jedoch nicht einfach, da die Russische Föderation viele Hürden für den Abzug von Investitionen eingeführt hat. Unter anderem sind staatliche Genehmigungen für die Veräußerung von Unternehmensanteilen notwendig und auch der Kapitalverkehr ist beschränkt. Gerne steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Moskau bei Ihren De-Investitionsvorhaben beratend zur Seite. 

Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungen

Die Vertretung einer ausländischen Firma in Russland kann von einer russischen juristischen Person (einem Unternehmen) oder einer natürlichen Person als Einzelunternehmer ausgeübt werden. Die Regelungen zur Handelsvertretung finden sich im russischen Zivilgesetzbuch unter den allgemeinen Vorschriften für Vertretung und Vollmachten (Art. 184). Für Vertretungsverträge ist die Schriftform, aber keine Genehmigung erforderlich. Vollmachten für den russischen Vertreter können auf maximal drei Jahre ausgestellt werden.

Grundsätzlich gibt es kein Handelsvertreterrecht bzw. keine "Handelsvertreter" im Sinn des österreichischen Handelsvertretergesetztes. Diesbezügliche Vereinbarungen zwischen zwei Parteien unterliegen den allgemeinen Bestimmungen des russischen bürgerlichen Rechts und sind Gegenstand der Vertragsfreiheit. Provisionsansprüche und –leistungen, Exklusivität, etc. sind im Vertretungsvertrag im Detail zu regeln.

Aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Handelsvertretung in Russland wird in der Regel über russische Importeure und Distributoren oder aber über eine eigene Niederlassung gearbeitet, die ein eigenes Netz von angestellten Handelsvertretern aufbauen.

Das AußenwirtschaftsCenter Moskau steht für weitere Fragen bereit. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder rufen Sie uns an

Stand: