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Ein Unternehmen in der Türkei gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in der Türkei

Die Türkei ist für viele Investoren nach wie vor verlockend und bietet ein großes Potenzial für Investitionen.

Für den erfolgreichen Markteintritt kann je nach Marktgröße, Wettbewerb und Markt, Vertriebs- und Preisstruktur eine andere Strategie zielführend sein.

Der Direktvertrieb aus Österreich ist aufgrund der mangelnder Markttransparenz und Sprachbarrieren nur bei wenigen, großen Kunden/Wiederverkäufern möglich, die selbst importieren. Auch ist die Kundenbindung beim reinen Export aus Österreich oftmals nicht sehr hoch. 

Der Markteinstieg über einen Vertreter ist kurzfristig zwar oft die günstigste und schnellste Möglichkeit der Marktpräsenz. Jedoch ist diese Form der Marktbearbeitung mitunter nicht dazu geeignet, alle Zielgruppen ausreichend abzudecken. Da in der Türkei persönlicher Kundenkontakt und Service für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit ausschlaggebend sind, sollten ausländische Lieferanten unbedingt regelmäßige Kundenbesuche - zusammen mit dem lokalen Vertreter - einplanen sowie den türkischen Vertreter regelmäßig nach Österreich einladen. 

Ist der Weg über den Vertreter nicht erfolgsversprechend, so kann die Gründung einer eigenen Repräsentanz (Liaison Office / Verbindungsbüro) oder einer Verkaufsniederlassung in Betracht gezogen werden. Mit einem Verbindungsbüro können jedoch keine Verträge abgeschlossen werden, sie dienen lediglich zur Markterforschung und zur Kundenpflege.

Um jedoch aktiv am türkischen Markt mitzuwirken, empfiehlt sich die Gründung einer Firma. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zum Thema? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Istanbul.

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Istanbul.

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungsvergabe

Die Türkei bleibt nach wie vor verlockend und zeigt ein hohes Investitionspotenzial für ausländische Exporteure.

Ihnen steht im türkischen Markt eine Bandbreite an Möglichkeiten offen um in den türkischen Markt zu kommen, wobei hier neben der Errichtung einer Repräsentanz („liaison office“) und der Gründung einer eigenen Niederlassung, vor allem für Neueinsteiger primär die Betrauung eines Handelsvertreters alternativ in Frage kommt. Nähere Informationen zur ersteren Variante finden Sie im Merkblatt „Firmengründung in der Türkei“, welches Ihnen das Außenwirtschaftscenter Istanbul gerne bei Anfrage zuschickt.

Der Markteinstieg über einen Vertreter ist kurzfristig oft die günstigste und schnellste Möglichkeit der Marktpräsenz. Da in der Türkei persönlicher Kundenkontakt und Service für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit ausschlaggebend sind, sollten ausländische Lieferanten unbedingt regelmäßige Kundenbesuche - zusammen mit dem lokalen Vertreter - einplanen sowie den türkischen Vertreter regelmäßig nach Österreich einladen.

Im Rahmen der Entscheidung über die bestmögliche Marktbearbeitung ist hier jedenfalls das erwartete Geschäftsvolumen von hoher Relevanz. Zur Bedienung des türkischen Markts benötigt der Lieferant keinen lokalen Vertriebspartner, jedoch ist hervorzuheben, dass der Großteil der österreichischen Lieferungen in die Türkei über Handelsvertreter abgeschlossen wird. Des Weiteren ist ebenso anzumerken, dass die Einschaltung eines türkischen Vertreters bei öffentlichen Ausschreibungen oft zwingend notwendig ist aufgrund von türkischen Gesetzen. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zum Thema? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Istanbul.

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