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Ein Unternehmen in Myanmar gründen

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Myanmar

Das Foreign Investment Law (FIL) von 2012 regelt grundsätzliche Fragen der Firmengründung in Myanmar. Jedenfalls ist eine Registrierung bei der Myanmar Investment Commission (MIC) notwendig. Potentielle Investorinnen und Investoren müssen sich intensiv mit dem FIL auseinandersetzen, damit sie ihre erweiterten Pflichten und die Kategorien eingeschränkter Investitionen kennen.

Keine Beschränkungen ausländischer Beteiligungen: Ausnahmen gibt es nur in einer begrenzten Anzahl von Sektoren. Dabei handelt es sich um kleine und mittelständische Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, bei denen Einheimische Viehhaltung, Fischerei, und bestimmte landwirtschaftliche Projekte betreiben.

Minimum an Kapital: Es wird keine Mindestinvestitionssumme gefordert. Ausnahmen bilden hier nur einige kleine Sparten. Das Gesetz sieht auch vor, dass Kapitalisierungs-Anforderungen individuell von der MIC bestimmt werden können.

Ausländische Arbeitskräfte: Die Investorin oder der Investor muss von Beginn an mindestens 25 % myanmarische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen; dieser Anteil erhöht sich in den darauffolgenden zwei Jahren auf 50%, in den nächsten drei Jahren auf 75 %. Diese Frist kann für Know-how-intensive Unternehmen erstreckt werden.

Steuern: Anreize bietet eine fünfjährige Steuerbefreiung für alle Investitionen. Des Weiteren ist eine Befreiung von der Gewerbesteuer für Exporttätigkeiten geplant. Der Ertragssteuersatz liegt für ausländische Personen ohne Sitz in Myanmar bei 40%. Firmen die im Öl- und Gassektor tätig sind zahlen zwischen 40% und 50% Kapitalertragssteuer. In Myanmar wird Umsatzsteuer eingehoben. Diese beträgt abhängig von den Gütern zwischen 0% und 100%. Die Produkte sind in Listen eingeteilt, jede Liste wird unterschiedlich besteuert.

Landnutzung: Private Parteien können ihre Grundstücke für einen Zeitraum von 50 Jahren verpachten. Der Vertrag kann zweimal um jeweils zehn Jahre verlängert werden.

Gewerberecht: Für ausländische Investorinnen und Investoren gibt es in einigen strategisch wichtigen Wirtschaftszweigen Beschränkungen.

Gesellschaftsrecht: Eine Registrierung als Private Industrial Enterprise ist möglich, darüber hinaus gibt es nur wenige gesellschaftsrechtliche Rechtsgrundsätze.

Weitere Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern erhalten Sie beim AußenwirtschaftsCenter Bangkok

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Bangkok für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Bangkok.

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.