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Ein Unternehmen in Rumänien gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Rumänien

Rumänien positioniert sich, nicht zuletzt aufgrund der zu erwartenden positiven Wirtschafts-entwicklung und seiner wachsenden Bedeutung als Binnenmarkt, auch weiterhin als interessanter Handelspartner und Investitionsstandort für die österreichische Wirtschaft. Aktuell gibt es bereits mehr als 7.100 in Rumänien registrierte Firmen mit österreichischem Kapital in vielen verschiedenen Sektoren. 

In Rumänien sind alle gängigen Gesellschaftsformen vorhanden, am häufigsten ist die der GmbH. Die Gründung erfolgt beim jeweils zuständigen Handelsregisteramt unter Vorlage vorgeschriebener Dokument, unter anderem:  

  • Antrag
  • Namensbescheid
  • Gründungsurkunde
  • Mietvertrag, Gebrauchsüberlassungsvertrag oder Kaufvertrag
  • Bestätigung über Einzahlung des Stammkapitals
  • Unterschriftenmuster
  • steuerliches Führungszeugnis
  • Personalausweise Gründer und Management
  • Bestätigungen gesetzlicher Voraussetzungen 

Zusätzlich bei Gründung durch ausländische juristische Personen:

  • Handelsregisterauszug
  • Vollmacht
  • Nachweise von Zahlungen 

Für die Gründung selbst müssen Sie mit einigen Tagen sowie mit Kosten von 1.500 bis 2.500 Euro in Bukarest und 1.000 bis 1.500 Euro in anderen Städten rechnen. 

Anlässlich der Firmengründung wird die Firma steuerlich erfasst und bekommt eine Steuer-nummer. Je nach der Größe der Firma sind unterschiedliche Buchhaltungsregeln anzuwenden. Die Körperschaftssteuer beträgt 16 Prozent, die Mehrwertsteuer 19 Prozent.  

Ausführliche Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern erhalten Sie beim AußenwirtschaftsCenter Bukarest: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss. 

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch. 

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer. 

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Bukarest.

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungsvergabe

Wenn Sie Interesse an Rumänien haben, aber nicht gleich mit einer eigenen Niederlassung aktiv werden wollen, ist der Abschluss eines Handelsvertretungsvertrages eventuell eine interessante Möglichkeit. Sie beauftragen damit ein spezialisiertes Unternehmen, das die Bearbeitung des Marktes für Sie übernimmt. Somit können Sie Ihre Kosten und Risiken am fremden Markt minimieren und erhalten gleichzeitig durch lokale Partnerinnen und Partner direkten Zugang zu Marktkenntnissen und zu einem bestehenden Kundennetzwerk.

Die Grundlage für eine derartige Partnerschaft, der Handelsvertretungsvertrag, ist in Rumänien nicht nur für die Vermittlung/Vertretung des Verkaufs und für den Ankauf von Waren, sondern für alle Rechtsgeschäfte, einschließlich Dienstleistungsverträgen, anwendbar. Der Vertrag kann auf unbestimmte und bestimmte Zeit abgeschlossen werden, es empfiehlt sich die Schriftform.

Eine erfolgreiche Bearbeitung des rumänischen Marktes ist wegen seiner Größe oftmals nur durch den Einsatz mehrerer lokal agierender Vertretungen zielführend. Beim Abschluss des Vertrages empfiehlt es sich daher darauf zu achten, dass der Umfang der Vertretungsbefugnis (Produkte/Gebiete) klar definiert ist.

das AußenwirtschaftsCenter Bukarest  unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.