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Ein Unternehmen in Slowenien gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Slowenien 

Das Gesetz über die Wirtschaftsgesellschaften (GWG) ist die zentrale Bestimmung des slowenischen Unternehmensrechts und entspricht funktional dem österreichischen Unternehmensgesetzbuch. Das GWG übernimmt europäische Richtlinien, insbesondere auf den Gebieten des Binnenmarkts, der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs. 

Das slowenische Wirtschaftsrecht sieht je nach Intensität des Marktauftrittes unterschiedlich starke Formen der Investitionen und Unternehmenskooperationen vor. Folgende Formen ausländischer Investitionen kennt das GWG:  

  • Beteiligung an einem bereits bestehenden Unternehmen
  • Gründung einer Niederlassung
  • Gründung eines Tochterunternehmens
  • Übernahme eines bestehenden Unternehmens zu 100%

Grundsätzlich können Österreicherinnen und Österreicher unter den gleichen Bedingungen wie Sloweninnen und Slowenen ein Unternehmen in Slowenien gründen oder sich an diesem beteiligen. Die Agentur für ausländische Direktinvestitionen und Unternehmertum (SPIRIT) stellt jährlich auch eine Förderung für ausländische Direktinvestitionen in Slowenien zur Verfügung. Im slowenischen Wirtschaftsrecht finden sich die gleichen bzw. ähnliche Rechtsformen für Unternehmen, wie im österreichischen Unternehmensrecht. Es gibt sowohl Einzelunternehmen mit persönlicher Haftung als auch Rechtsformen mit beschränkter Haftung, so etwa die gängigste Rechtsform d.o.o. (GmbH). Ebenso gibt es die Unterscheidung zwischen Unternehmensformen mit und ohne Rechtspersönlichkeit sowie zwischen Kapital- und Personengesellschaften. Für alle Gesellschaften gilt der Grundsatz der verpflichteten Eintragung in das slowenische Gerichtsregister (Sodni register).

Bei Unternehmensgründungen in Slowenien kommt den online-Registrierungsverfahren (das e-Government ist in Slowenien gut ausgebaut) eine zunehmend wichtigere Bedeutung zu. Das zentrale Portal für Unternehmen ist eVEM («vse na enem mestu», alles an einer Stelle). Unternehmen erhalten auf diesem Portal die Erstinformationen und Voraussetzungen für eine Unternehmensgründung. Eine einfache Unternehmensgründung kann auch über dieses Portal abgewickelt werden. Teilweise werden hier Inhalte auch in englischer Sprache angeboten.

Ausführliche Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern erhalten Sie beim AußenwirtschaftsCenter Laibach: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.   

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss.

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch.

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer.

Ausführliche Informationen zu Unternehmensgründung, Investitionen und Steuern erhalten Sie beim AußenwirtschaftsCenter Zürich: Schicken Sie uns ein  E-Mail oder rufen Sie uns an

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Laibach.  

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungsvergabe

Der slowenische Handelsvertretungsvertrag ist im Obligationengesetz (slowenisch Obligacijski zakonik, im Weiteren OZ) geregelt. Das OZ steht seit dem 1.1.2002 in Kraft und übernimmt die EU-Richtlinie 86/653/EEC betreffend die selbständigen Handelsvertreter (in deutscher Sprache abrufbar unter: http://goo.gl/lj9Gq) ins slowenische Recht.

Die Vorschriften über den Vertretungsvertrag sind fast ausschließlich dispositiver Natur, d.h. sie können durch die Vertragsparteien abgeändert werden. Auf zwingende Bestimmungen wird in der Folge jeweils besonders hingewiesen.

Zur Form hält das OZ lediglich fest, dass die Vertragspartner vereinbaren können, dass der Vertretungsvertrag und sämtliche Änderungen schriftlich abgeschlossen werden müssen. Ebenso können sie festlegen, dass nur schriftlichen Akten Rechtsgültigkeit zukommt.

Generell empfehlen wir Vertretungsverträge schriftlich abzuschließen. Dies hat seinen Grund unter anderem auch in einer besseren Rechtssicherheit - sowohl während des aufrechten Vertrages als auch im Falle eines Rechtsstreits. Aber es empfiehlt sich für den Vertretungsvertrag keine Musterverträge zu übernehmen, sondern den Vertrag vor Unterzeichnung mit einem lokalen Anwalt, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat, durchzugehen und auf den Einzelfall abzustimmen.

Durch den Handelsvertretervertrag verpflichtet sich der Vertreter, dass er sich stets bemühen wird, dass dritte Personen mit dem Vertretenen Verträge schließen und in diesem Sinne zwischen den Vertragsparteien vermittelt und er als bevollmächtigter Vertreter im Namen und auf Rechnung des Vertretenen Verträge schließen wird.

Der Vertretene verpflichtet sich zur Zahlung einer bestimmten Provision für jeden Vertrag.

Vertreter kann jede natürliche oder juristische Person sein, die einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgeht und im Firmenregister die Tätigkeit „Vertretung“ registriert hat.

Der Vertreter darf ohne Zustimmung des Vertretenen keine andere Vertretung für denselben örtlichen Bereich und für die gleiche Art der Geschäftstätigkeit oder für denselben Kundenkreis übernehmen.

Das AußenwirtschaftsCenter Laibach unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.