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Ein Unternehmen in Südafrika gründen / Vertretungsvergabe

Auch bei Investition und Firmengründung im Ausland stehen wir mit Fachwissen und unseren Kontakten an Ihrer Seite

Firmengründung in Südafrika

2011 trat das derzeit gültige Gesellschaftsrecht in Form des Companies Act 2008 in Kraft. Der Companies Act sollte die Gesellschaftsgründung vereinfachen um damit verbundene Kosten reduzieren, führte neue Unternehmensformen ein und enthält moderne Regeln zur Corporate Governance (Unternehmensführung). So werden zum ersten Mal überhaupt im südafrikanischen Gesellschaftsrecht die Pflichten eines Direktors beziehungsweise einer Direktorin gesetzlich geregelt.  

Das Gesetz sieht zwei Arten von Unternehmensformen vor, die gemeinnützigen Unternehmen (Non-Profit Companies) und die auf Gewinnerzielung ausgerichteten Unternehmen (Profit Companies). Letztere werden weiter aufgegliedert in Private, Public, Personal Liability und State Owned Companies. Aufschluss über registrierte Unternehmen gibt das Handelsregister, die Companies and Intellectual Property Commission (CIPC). 

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Wir unterstützen bei Gründung und Investition

Damit Ihre Investition im Ausland kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten Sie unsere AußenwirtschaftsCenter bei Gründung und Investition in Ihrem Zielmarkt. Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Das Förderprogramm go-international  erleichtert Ihnen Markteintritt, Marktbearbeitung und die Gründung einer Niederlassung im Ausland und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Investitionsberatung

Irgendwann ist es soweit. Oft erst später, wenn es richtig gut läuft und die Umsätze stimmen. Manchmal gleich, weil man mit sechs Stunden Zeitverschiebung keine zwölf Vertriebspartner an der Leine führen kann. Oft, weil der Markt ein Produkt verlangt, das vor Ort gewartet, assembliert oder mit Ihrem Know-how produziert werden muss. 

Die eigene Niederlassung ist immer teuer, aber auch immer Ihr bester Vertriebspartner in einem Exportmarkt. Wenn es so weit ist, dann wissen wir, wie es geht. Firmengründung, Rechtsform, Steuern, Visa für entsandtes Personal, Arbeitsrecht, Versicherungen, Standortwahl, Förderungen, Finanzierungen – wir bereiten Sie vor und helfen Ihnen durch. 

Wir haben vor Ihnen in Ihrem Zielmarkt viele andere Unternehmen bei Investitionsentscheidungen begleitet und können deren Erfahrungen an Sie weitergeben. Und das Wichtigste: Unser Netzwerk an kompetenten Dienstleistern kann sich überall sehen lassen und erspart viele leere Kilometer. 

Sind Sie bereit? Kontaktieren Sie einfach das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg.

Förderungen

Wer sich in einem Auslandsmarkt niederlassen will, muss erst in die Kasse greifen – daran ändern auch guter Service und Beratung nichts. Marketing, Rechtsberatung, Partnersuche: Alles kostet, bevor es etwas bringt. Auch bei guter Vorbereitung gibt es keine Erfolgsgarantie, wenn man Investitions-Neuland betritt.

Die Direktförderungen aus der Internationalisierungsoffensive go-international federn Risiken ab und entlasten Unternehmen. Förderbar sind unter anderem Reise- und Marketingkosten, Honorare lokaler Branchenexpertinnen und –experten, Messe und Kongressteilnahmen, Rechts- und Steuerberatung zum Thema Unternehmensgründung sowie Marktanalysen.

Darüber hinaus bestehen natürlich auch noch andere Förderstellen und Fördermöglichkeiten: Unsere Expertinnen und Experten in den Landeskammern haben den Überblick über viele Fördermaßnahmen und helfen Ihnen, sich im Förderdschungel zurechtzufinden!

Investitionsschutz

Österreich hat im Laufe der Zeit über 60 bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, um österreichische Unternehmen, die im Ausland investieren, vor Benachteiligung und entschädigungsloser Enteignung zu schützen. Insbesondere für kleine Betriebe, die den Schritt ins Ausland wagen, sind diese Abkommen von großer Bedeutung: Sie erhöhen die Rechtssicherheit für im Ausland investierende Unternehmen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veröffentlicht eine Liste aller bilateralen österreichischen Investitionsschutzabkommen, einschließlich solcher, die mit anderen EU-Staaten bestehen (Intra-EU-BITs).

Seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Dezember 2009 ist die Zuständigkeit für ausländische Direktinvestitionen auf die Europäische Union übergegangen (Artikel 207 AEUV). Seither verhandelt auch die EU über Investitionsschutz als Teil von Freihandelsabkommen oder über reine Investitions- und Investitionsschutzabkommen. Dabei dürfen die Mitgliedstaaten weiterhin bilaterale Abkommen mit Drittstaaten abschließen, sofern mit diesen Staaten keine europäischen Abkommen verhandelt werden oder geplant sind.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Drittstaaten.

Vertretungsvergabe 

Neben der Zollunion SACU (welcher neben Südafrika noch Namibia, Botswana, Swasiland und Lesotho angehören) werden auch immer mehr andere afrikanische Staaten über Südafrika beliefert. Diese Präsenz südafrikanischer Unternehmen auf den genannten Märkten sowie das entsprechende Know-how macht häufig eine Bearbeitung über südafrikanische Niederlassungen oder Vertretungen sinnvoller als eine direkte Marktbearbeitung von Europa aus. 

Durch seine Völker- und Sprachenvielfalt ist der Exportmarkt südliches Afrika inhomogen und nur eingeschränkt mit europäischen Märkten vergleichbar. Es ist bei der Ansprache von Zielgruppen insbesondere auf kulturelle Unterschiede zu achten. Das relativ hohe Entwicklungsniveau der lokalen Industrie bietet für Lieferanten von Industrieanlagen und Vorprodukten ein breites Betätigungsfeld. Die wichtigsten Exportprodukte österreichischer Unternehmen nach Südafrika sind Maschinen, Straßenfahrzeuge, Kfz-Zulieferteile, Papier, chemische Erzeugnisse, sowie Eisen und Stahl. 

Welche Form der Vertretung für die Marktbearbeitung am besten geeignet ist, hängt neben der Art des Produktes auch von der Größe und Finanzkraft des südafrikanischen Vertreters ab. Ebenso relevant ist das gewünschte Maß an Einflussnahme auf die Marketing- und Akquisitionsmaßnahmen des Vertreters.  

Der Weg des indirekten Exports, also der Vertrieb über firmenexterne Vertriebspartner in Südafrika, ist aufgrund der lokalen Gegebenheiten ebenso eine mögliche Variante, da in vielen Fällen für den Kaufabschluss nach wie vor der gute Kontakt mit dem Kunden von zentraler Bedeutung ist.

Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass die Richtlinien des Black Economic Empowerment“ (BEE) eingehalten werden.

Das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg unterstützt Sie individuell bei der Suche nach Handelsvertretern oder Fachmedien, wo Sie für Ihre Branche gezielte Schaltungen durchführen können: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an