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Einfuhrverbot für Auswahl syrischer Waren nach Jordanien

Nach der Öffnung des jordanisch-syrischen Grenzübergangs kommt es zu Einfuhrverboten von 194 Waren syrischen Ursprungs

Im Oktober 2018 wurde der jordanisch-syrische Grenzübergang bei Nassib /Jaber nach 3 Jahren wieder für den Personen- und Warenverkehr geöffnet.

Die Grenzöffnung ist für die gesamte Region von hoher Wichtigkeit, sowohl für den Handel als auch den Transitverkehr. Der Libanon hat somit erneut Zugang zu den Märkten der Golfstaaten und viele Exporteure müssen muss nicht mehr auf die teure Seehandelsroute ausweichen. 

Nach einem anfänglich regen Warenaustausch fielen die jordanischen Exporte im ersten Quartal 2019 um ca. 70%, was laut der Jordanischen Kammer für Industrie auf die neuen Regelungen und Einschränkungen auf der syrischen Seite zurückzuführen sind, u.a. die Einführung einer Importlizenz für syrische Importeure von jordanische Waren. Ferner hat die syrische Regierung für eine Vielzahl an Waren ein Importverbot verhängt, mit dem Vorwand die lokale Produktion zu schützen.

Als Antwort darauf hat das Königreich Jordanien im April 2019 ein Einfuhrverbot für 194 Waren syrischen Ursprungs eingeführt. Trotz des Einfuhrverbots befürchten jordanische Agrarproduzenten negative Konsequenzen, da sie weiterhin auf dem regionalen Markt mit den günstigeren Produkten aus Syrien konkurrieren müssen.  Im Juli 2019 führte Jordanien Importlizenzen für jene Waren syrischen Ursprungs, die nicht von dem Einfuhrverbot erfasst sind, ein. Die Regierung sei aber bereit diese Maßnahmen zu überdenken, sobald Syrien seine eigenen Regelungen betreffend jordanischer Waren zurücknehme.