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Rettungsplan für Brussels Airlines unter Dach und Fach

Die Einigung liegt bei € 460 Mio., davon € 290 Mio. Darlehen des belgischen Staates für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines

Spät aber doch haben sich die belgische Regierung und Lufthansa auf einen Rettungsplan (insg. € 460 Mio., davon € 290 Mio. Darlehen des belgischen Staates) für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines geeinigt. Für die belgische Regierung war es wichtig, eine klare Zukunftsperspektive für den Erhalt der Fluglinie und des Drehkreuzes Brüssel zu bekommen.

Vorbedingung für den Rettungsplan war eine Restrukturierung von Brussels Airlines, auf die sich Geschäftsführung und Belegschaft im Juni einigten (Abbau von 1.000 Stellen, d.h. rd. 25 % der Belegschaft, davon 370 Entlassungen, neues Arbeitszeitmodell für Piloten und Kabinenpersonal, Reduktion der Flotte um 30 %, Einstellung von unrentablen Strecken).

Für die Lufthansa ist Brussels Airlines ein wichtiges Bindeglied v.a. nach Afrika. Umgekehrt halten die Lufthansa und das „Star Alliance“-Bündnis mehr als 50 % Marktanteil am Brüsseler Flughafen.

Ohne die Star Alliance würden bestimmte Fluggesellschaften wie ANA (Japan), United (USA), Air Canada oder Thai Airways Brüssel wahrscheinlich ignorieren. 

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