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Erstes selbstfahrendes wasserstoffbetriebenes Fahrzeug in Estland entwickelt

Firma Auve Tech und Universität Tartu präsentieren die Weltneuheit aus Estland  

Am 5. Juli 2021 wurde das erste wasserstoffbetriebene selbstfahrende Fahrzeug in der Stadt Tartu/Estland der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Shuttlebus wurde von der estnischen Firma Auve Tech in Zusammenarbeit mit der Universität Tartu entwickelt.

Das Fahrzeug ist im Juni erfolgreich erste Testkilometer gefahren und wurde von der estnischen Straßenverwaltung bereits für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Der Antrieb erfolgt durch Niedertemperatur-Wasserstoffzellen, die an der Universität Tartu entwickelt wurden und die Energie aus Wasserstoff direkt im autonomen Shuttle der Firma Auve Tech erzeugen. Der Wasserstoffbus bietet Platz für bis zu sechs Passagiere und soll in erster Linie den Transport auf der letzten Meile verbessern. Wie andere selbstfahrende Fahrzeuge von Auve Tech kann das Shuttle ohne menschliches Eingreifen sowohl auf öffentlichen Straßen als auch in geschlossenen Bereichen fahren. Seine Bewegungen können aus der Ferne überwacht und bei Bedarf korrigiert werden.

Die erste Passagierin bei der Premiere des Fahrzeugs war die Präsidentin der Republik Estland,  Kersti Kaljulaid. In ihrer Rede betonte sie, dass die Entwicklung eines Wasserstoff-Shuttles nicht nur ein wichtiger Meilenstein bei der Integration zweier vielversprechender Zukunftstechnologien ist, sondern auch ein großer Schritt in Richtung der neuen Realität, in der Menschen und innovative wissenschaftliche Lösungen im Alltag aufeinandertreffen.

„Niemand auf der Welt hat es bisher gewagt, Zeit und Ressourcen aufzuwenden, um zwei parallele Entwicklungen im Verkehr zusammenzubringen – autonomes Fahren und Fernsteuerung mit Wasserstoff-Kraftstoff. Dies zeigt, dass sich beide Technologien noch im experimentellen Stadium befinden. Zweifellos geht ein Unternehmer, der diese beiden Dinge kombiniert, ein besonders hohes Risiko ein, das nicht doppelt, sondern zwei zum Quadrat ist.“ Aber das kleine Estland habe schon oft früher als andere den Mut gehabt, neue Wege zu beschreiten.

Weitere Kommentare von der estnischen Präsidentin sowie dem Gründer von Auve Tech, Herrn Väino Kaldoja, und dem Geschäftsführer von Auve Tech, Herrn Johannes Mossov, aber auch vom Direktor des Chemischen Institutes der Universität Tartu, Hernn Enn Lust, können Sie in einem Artikel von E-Estonia weiterlesen.

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