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EU streicht Irak von Liste der Länder mit hohem Geldwäscherisiko

Gelegenheit, den Weg für eine Vertiefung der finanziellen Zusammenarbeit und der Investitionen zwischen EU und Irak zu ebnen

Im Jahr 2016 hat die EU den Irak auf die Liste der Länder mit hohem Geldwäscherisiko aufgenommen. 

Am 09. Jänner 2022 gab nun der EU Botschafter im Irak bekannt, dass das Land von dieser Liste gestrichen wurde und mit diesem Schritt der Weg für eine gemeinsame finanzielle Zusammenarbeit mit dem Irak geebnet wird. Somit sollen auch weitere Investitionen an Land gezogen werden. 

Iraks Premierminister Mustafa Al-Kadhimi betonte, dass mit dieser Entscheidung die langjährigen Bemühungen seines Landes bestätigt werden.  

Bei seiner Reise nach Brüssel im letzten Jahr traf Al-Kadhimi die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und besprach mit ihr die Möglichkeit, den Irak von der Liste zu entfernen. 

Die irakische Regierung stellte letztes Jahr ihr Weißbuch vor, welches ein umfassendes Programm mit klarem Fahrplan zu Reformen in den Bereichen Öl, Elektrizität, Landwirtschaft und Bildung sowie die Bekämpfung von Korruption vorsieht.

Von der Leyen bezeichnete dieses Programm als wichtigen Schritt in Richtung Reformen, die der Irak unbedingt weiterverfolgen müsse. 

Der Schritt der EU erfolgte nachdem das Vereinigte Königreich den Irak im April 2021 von der Liste der Länder mit hohem Geldwäscherisiko gestrichen hatte. 

Der kurdische Premierminister Masrour Barzani begrüßte die jüngste Entscheidung der EU sehr.  Die Autonome Region Kurdistan (KRG) arbeitet seit langem mit der irakischen Regierung und deren Partnern der internationalen Gemeinschaft eng zusammen, um dieses Thema zu bekämpfen.

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