th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Fachprofil Italien: Bau- und Montagearbeiten

Werkvertragsgestaltung, Sicherheitsvorschriften auf Baustellen, Steuerrecht

Werk- / Unterwerkverträge

Bei Abschluß eines Werkvertrags für einen Auftrag in Italien ist es nicht nur wichtig, das anzuwendende Recht sondern auch den für Streitfragen zuständigen Gerichstsstand sorgfältig zu wählen. Aufgrund des Umstandes, dass die Arbeiten in Italien ausgeführt werden, gelten in bestimmten Rechtsbereichen die entsprechenden italienischen Vorschriften. Dabei handelt es sich beispielsweise um steuerliche Normen, Sicherheitsvorschriften, technische und administrative Bauvorschriften sowie gegebenenfalls Mindestvorschriften im Arbeitsrecht.

Arbeitssicherheit auf Baustellen

Alle Unternehmen (auch ausländische), die Leistungen auf Baustellen in Italien erbringen, sind verpflichtet, die italienischen Sicherheitsbestimmungen, insbesondere laut dem sogenannten „Einheitstext für Arbeitssicherheit", einzuhalten.  

Das auf der Baustelle tätige Personal muss beispielsweise Baustellenausweise tragen, in der Regel Schutzausrüstungen verwenden und bestimmte sicherheitsspezifische Funktionen (wie z.B. Erste Hilfe) müssen auf der Baustelle gewährleistet sein.  

Die ausführenden Unternehmen und Subunternehmen haben vor Aufnahme der Arbeiten eine Reihe von Informationen und Dokumenten zur Unternehmenstätigkeit, Arbeitssicherheit, den eingesetzten Arbeitnehmern, Maschinen usw. zur Verfügung zu stellen.

Zudem müssen alle auf einer Baustelle tätigen Unternehmen einen Einsatzsicherheitsplan samt Anlagen ausarbeiten.

Steuerrechtliche Bestimmungen

Die Umsatzsteuerverrechnung bei Bau- und Montagearbeiten ist relativ komplex. Grundsätzlich ist die Umsatzsteuer für Leistungen, die Grundstücke oder Gebäude betreffen dort geschuldet, wo sich die Immobilie befindet. Für in Italien gegenüber Unternehmenskunden erbrachte Bauleistungen geht die Steuerschuld auf den Auftraggeber über, bei Leistungen an Privatpersonen ist hingegen die italienische Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Im Baugewerbe wird zudem die Steuerschuld zwischen einem Subunternehmen und einem Bauunternehmen, das im Auftrag von Dritten arbeitet, umgekehrt (Reverse Charge). Bauunternehmen, die Teilaufträge an Subunternehmern weitervergeben, müssen daher immer in Italien zu Umsatzsteuerzwecken registiriert sein.

Sie suchen weitere Informationen zur Ausführung von Bau- und Montagearbeiten in Italien?

Das AußenwirtschaftsBüro Padua übermittelt Ihnen gerne das aktuelle Fachprofil zu grenzüberschreitenden Bau- und Montageeinsätzen. 

Stand: