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Fashion: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA rückt die Modebranche in elf Ländern in den Fokus


Struktur der Mode und Textilbranche

Qualitativ hochwertiges Handwerk und anspruchsvolle Konzepte in Kombination mit innovativen Techniken und Materialien machen die DNA der österreichischen Mode aus. Die heimische Modelandschaft wird von Kleinstunternehmen geprägt. Ihre Exportquote liegt bei 70 Prozent. Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Italien und die USA sind die wichtigsten Exportländer.

Auch die Textilbranche ist sehr international ausgerichtet. Laut aktuellen Zahlen des Fachverbandes der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie ist der Exportanteil mit über 80 Prozent sehr hoch. Hauptabsatzmarkt ist Europa mit knappen 87 Prozent davon Deutschland mit über 29 Prozent der europäischen Exporte. Für die Stickereibetriebe aus Vorarlberg ist Afrika der wichtigste Exportmarkt. Mehr als die Hälfte der Stickereiprodukte gehen nach Nigeria.

Neben Textilien für die Bekleidungsindustrie sind auch Heim- und technische Textilien mit ihrem breiten Spektrum an Qualitätsprodukten wichtige Faktoren für die österreichische Wirtschaft. Einige Unternehmen aus dieser Branche sind sogar Weltmarktführer, etwa im Bereich Frottierwaren oder in der Produktion von industriell gefertigten, hochwertigen Zellulosefasern. Der Anteil der technischen Textilien am Gesamtumsatz der österreichischen Textilindustrie macht mittlerweile bereits mehr als 50 Prozent aus.

Zukunft des Mode- und Textilsektors

Das Bewusstsein für "Fashion made in Austria" ist bei den heimischen Käufern und bei lokalen Boutiquen noch nicht sehr ausgeprägt. Deshalb ist die Mehrheit der Modedesigner auf den Export angewiesen. Die wichtigste Modemetropole ist Paris. Dort kommt die internationale Modewelt zweimal im Jahr zusammen. Für das langfristige Wachstum eines Fashion-Labels ist die Präsenz in Paris daher unverzichtbar.

Neben Paris plant die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in den kommenden Jahren auch Veranstaltungen in den internationalen Fashion-Hubs London, Mailand, New York, Tokio und Seoul. Das Ziel ist es, neue Käuferschichten kennenzulernen, internationale Vertriebskanäle zu erschließen und Medienaufmerksamkeit zu generieren.

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Die österreichische Textilbranche kann aufgrund hoher Lohnfertigungskosten und des großen Konkurrenzdrucks von Billiganbietern auch in Zukunft nur mit qualitativ hochwertigen Nischenprodukten vor allem im Bereich technischer Textilien überleben. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche ist es daher notwendig, dass Forschung und Innovation weiterhin im Vordergrund der Aktivitäten stehen. Die Palette an Einsatzmöglichkeiten technischer Textilien wird sich auf jeden Fall noch erweitern. Aktuelle Beispiele sind die Verwendung von Glasfasern in Tapeten und Innenverkleidungen von Flugzeugen, Kunststofffasern in der Medizin oder als Filter für umwelttechnologische Anwendungen. Oder auch neue technische Elemente in der Bekleidung, wie etwa integrierte Solarkomponenten oder Sensoren.

Revolution der Modebranche

Die Modeindustrie ist im Wandel. Immer mehr etablierte Labels experimentieren mit neuen Präsentations- und Verkaufsmodellen: die neuesten Kollektionen für Männer und Frauen werden immer öfter gleichzeitig präsentiert. Und die Designs, die am Catwalk präsentiert werden, kommen nicht erst eine Saison später in den Handel, sondern gleich im Anschluss.

Das Milk run-Prinzip

In großen Modehäusern werden immer weniger Kollektionen im herkömmlichen Sinne angeboten. Da Fabriken teilweise wieder nach Europa verlagert wurden und die Produktionswege dadurch kürzer sind, können die Modeketten mittlerweile sogar wetterbedingt auf die Wünsche ihrer Kunden reagieren. Das funktioniert nach dem Milk run-Prinzip: es bleiben Kleidungstücke für alle Wetterbedingungen und Saisonen durchgehend in kleinen Mengen im Geschäft; diese werden nachgeliefert, sobald es Nachfrage gibt.

Zukunftsmarkt Wearable Technologies

Der aufstrebende Markt für Wearables bietet in den kommenden Jahren viel Potenzial, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Entertainment, Industrie und Sicherheit. Die aktuellen Wachstumsraten sind beeindruckend; fast alle namhaften internationalen Tech-Konzerne rechnen mit einem Massentrend. Das AußenwirtschaftsCenter in New York, dem derzeitigen Hauptmarkt für Wearables, hat einen entsprechenden Branchenfokus. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Sie dabei, neue Trends zu identifizieren und darauf zu reagieren.

Erschwerte Produktionsbedingungen 

Die heimische Modeszene braucht geringe Produktionsvolumen und komplexe Schnitte. Es gibt in Österreich immer weniger qualifizierte, preiswerte Produktionsbetriebe, die das leisten können. Deshalb wird die Produktion von Prototypen und Kollektionen zunehmend ins Ausland verlagert. Diese Entwicklung führt zwar potenziell zu Kostenersparnissen. Dem steht aber ein deutlich höheres unternehmerisches Risiko gegenüber.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Sie mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren Sie über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Sie in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen Sie vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.