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Forst/Holzwirtschaft: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Österreich ist einer der führenden Holzanbieter Europas. Aber nicht nur der Rohstoff Holz, sondern auch Hightech-Maschinen und Know-how machen die heimische Forstwirtschaft zu einem wichtigen internationalen Exportplayer

Struktur des Bereichs Forst- und Holzwirtschaft

Österreich gehört durch seinen Waldreichtum zu den führenden Holzanbietern in Europa. Neben Skandinavien, Deutschland, Polen und Frankreich zählt Österreich zu den wichtigsten Holzproduzenten. 

Das letzte Jahrzehnt war von starken Restrukturierungen und Konzentrationsprozessen im Bereich der Forstwirtschaft und der Holzverarbeitung geprägt. Parallel dazu konnte aber sowohl im Schnittholzexport als auch beim Export von verarbeiteten Holzwaren ein Plus von 3 bis 8 Prozent verzeichnet werden.

Holz als Baumaterial gewinnt zunehmend an Bedeutung. So ist etwa der Holzbauanteil in Österreich bezogen auf die Gebäudezahl in den letzten 20 Jahren von 25 auf 43 Prozent angestiegen, ein Trend, der auch international deutlich an Dynamik zulegt.

Ein klarer internationaler Trend neben der Holzverarbeitung und der Papierindustrie ist die verstärkte Nutzung von Holz als Energieträger. Angesichts der Pariser Klimaziele gewinnt Holz als CO2–neutrale Energiequelle an Bedeutung.

Grundsätzlich steigen die Exporteinnahmen der Holzbranche mit dem erhöhten Grad der Produktverarbeitung. Spezialisierung und das Besetzen von hochwertigen Nischensegmenten sind also auch in Zukunft gefragt, sei es im Bereich von Industrie- und Bauholz oder in der Möbelerzeugung.

Die hohe Spezialisierung im Bereich der Forstmaschinen garantiert neben der international geschätzten Qualität von Technik made in Austria positive Exportzahlen für die heimischen Produzenten. Österreichische Anbieter setzen verstärkt auf Nischenlösungen nahe an den spezifischen Kundenbedürfnissen und können besonders gut in Spezialsegmenten der Forstmaschinenerzeugung punkten.

Zukunft der Forst- und Holzwirtschaftsindustrie

Holz als Energieträger ist trotz gesunkener Öl- und Gaspreise konkurrenzfähig. Und dank großer Vorräte und überdurchschnittlich hoher Produktionskapazitäten wird das auch in Zukunft so bleiben. Auf europäischer Ebene wird der Ausbau der Erneuerbaren Energiequellen im Zuge der EU-Klimaschutzziele für 2030 auch einen höheren Anteil der Biomasse an der Energieerzeugung mit sich bringen. Besonders die Nutzung von Waldrestholz und Sägeabfällen zur Energiegewinnung wird dadurch steigen.

Darüber hinaus gewinnt Holz als Baumaterial immer stärker an Bedeutung. Ob im Einfamiliensegment oder im großvolumigen Wohnbau: Holz wird vermehrt als traditioneller, nachhaltiger Baustoff eingesetzt und erfreut sich zunehmend auch international großer Beliebtheit.

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„Nachhaltigkeit“, der aktuell oft gebrauchte und zum Leittrend vieler Wirtschaftszweige gewordene Begriff, ist von der seit Generationen gelebten Praxis der Holz- und Forstwirtschaft nicht zu trennen. Dieses traditionelle Wissen um eine langfristig erfolgreiche Bewirtschaftung wird auch zum international gefragten Exportgut.

Folgende Trends werden den Holz- und Forstsektor in den kommenden Dekaden prägen:

  • Ebenso wie in der Landwirtschaft wird auch im Forstbereich international der Einsatz von Maschinen weiter zunehmen. Hier warten große Potentiale im Sektor der Spezialmaschinenhersteller.
  • Holz als Baustoff wird besonders in den Industrieländern an Bedeutung gewinnen, regionale Wertschöpfungsketten verändern und neue Geschäftschancen schaffen.
  • Das Erkennen und Besetzen von Nischen und die Spezialisierung auf zukunftsweisende Trends garantieren langfristigen Erfolg, besonders auch auf internationalen Märkten.
  • Auch der weltweite Boom der Erneuerbaren Energien aus nachwachsenden Rohstoffen sorgt für einen gesteigerten Bedarf an Holz als Energieträger. Das schafft großes Potential im Maschinen- und Anlagenbereich, aber auch in der Beratung und Know-how-Vermittlung.

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