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Frankreich: Branchenprofil Nahrungsmittel und Getränke

Exportwissen, Marktchancen, Trends

Branche und Marktsituation 

Frankreich, das Land der Gastronomie hat 64 Mio. Einwohner und ist weltweit der fünftgrößte Exporteur von Lebensmitteln. Der Exportanteil liegt bei 21%.

Die französische Agrar- und Nahrungsmittelindustrie erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von EUR 170 Mrd. Dies entspricht 20% des Gesamtumsatzes der französischen Industrie.

80% des Umsatzes werden von nur 2,3% der Unternehmen erzielt, 97,7 % der Betriebe sind aber KMUs. Die zur Produktion notwendigen Rohstoffe stammen zu 80% aus dem eigenen Land.  

Konkurrenzsituation 

Frankreich hat eine sehr starke Lebensmittelindustrie mit internationalen Playern wie Lactalis, Danone, Pernod Ricard, Bigard, Fromageries Bel.

65% des Nahrungsmittelmarktes gehören den 6 Lebensmitteleinzelhandelsketten Carrefour, Leclerc, Intermarché, Auchan, Casino und Systeme U. Diese liefern sich seit einigen Jahren schon einen erbitterten Preiskampf. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen 

Die Vorschriften betreffend Herstellung und Etikettierung von Lebensmitteln sind innerhalb der EU harmonisiert. Etiketten bzw. Produktbeschreibungen müssen in Frankreich unbedingt auf Französisch verfasst sein. Frankreich wird ab 2017 die Kennzeichnungspflicht von Milch, Milchprodukten und Fleisch in verarbeitenden Nahrungsmitteln einführen. 

Gefragt sind

  • Bioprodukte und Nahversorgung.
  • Made in France
  • Zentrale Citymärkte statt anonymer Hypermärkte
  • E-Commerce
  • Snacking und Take-away Produkte
  • Kampf der Lebensmittelverschwendung

Der Biomarkt konnte in den letzten Jahren Rekordzuwächse verzeichnen und legte mit einem Umsatz von EUR 5,5 Mrd. auch 2015 um 10% zu. Die Tendenz ist steigend, die Nachfrage ist grösser als das Angebot. Es ergeben sich daher große Chancen für österreichische Unternehmen. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Österreichische Produkte gelten in Frankreich als qualitativ hochwertig und naturbelassen. Neben dem Markteinstieg über Feinkostgeschäfte und kleinere Läden bieten auch die Gastronomie sowie der Lebensmitteleinzelhandel Absatzmöglichkeiten. Die Exporte von österreichischen Nahrungsmitteln nach Frankreich haben in den letzten Jahren stetig zugenommen und beliefen sich 2015 auf EUR 141 Mio. (+9,4%). 

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