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Frankreich: Wie die SNCF plant den Schienenverkehr zu revolutionieren

Drei neue Projekte sollen das Klima schonen und die ruralen Gebiete erschließen

Die nationale Gesellschaft der französischen Eisenbahnen, die SNCF-Gruppe, plant im Rahmen der Programme Tech4Rail und Tech4Mobility die Umsetzung von gleich drei Projekten, die nicht nur klimafreundlich sondern auch ressourcenschonend sein sollen.

Die Gruppe hat die Etablierung von leichteren Zügen ins Auge gefasst, um so die Abnützung der Gleise zu reduzieren. Außerdem ist ein kostengünstigerer Betrieb vorgesehen. Diese Züge sollen vor allem in ländlichen Regionen installiert werden, um deren Mobilitätsbedarf zu decken und eine echte Alternative zum Privatauto darzustellen. Dabei sollen die konventionellen Regionalzüge des TER (Transport Express Régional) ergänzt werden.

Als oberstes Credo gilt: die Verlagerung vom Auto auf die Schiene, um der Klimadringlichkeit gerecht zu werden; auf die Schiene entfallen nämlich weniger als 1% der Treibhausgasemissionen.

Flexy: Ein Mini-Zug auf Schiene und Straße

Das erste Projekt der Gruppe wurde auf den Namen Flexy getauft. Dieser Zug, der an ein großes Elektroauto erinnert, hat sowohl Räder für Schienen als auch für die Straße. So können Reisende direkt vor ihrer Haustüre abgesetzt werden. Der Zug soll eine Kapazität von neun Sitzplätzen haben, die mittels Mobil-Applikation reserviert werden können. Bis zu 60 km/h Spitzengeschwindigkeit können mit dem Elektromotor auf den Schienen erreicht werden. Bei den zu befahrenden Eisenbahnstrecken wird es sich vorwiegend um geschlossene Nebenstrecken im ländlichen Raum handeln, die zwischen 10 und 30 km lang sind. Ein Pilotversuch ist für 2024 geplant.

Draisy: Haltestellen à la carte

Das zweite Projekt, das 2025 erprobt werden soll, trägt den Namen Draisy. Geplant ist ein Zug, der mit aufladbarem Akku betrieben wird und über 30 Sitz- und 50 Stehplätze verfügen wird. Der Akku kann dann rasch und einfach an Schnellaufladestationen am Bahngleis aufgeladen werden. Das Besondere an Draisy: An Bedarfshaltestellen hält der Zug auf Wunsch von Reisenden. Weiters soll bei dem bis zu 100 km/h schnellen Gefährt Technologien und Materialien aus der Automobilindustrie zur Anwendung kommen.

TLI: Ein leichter Batterie-Zug

TLI steht für Train Léger innovant, also innovativer leichter Zug. Wie auch schon bei den anderen beiden Projekten soll die Leichtigkeit des Zuges insbesondere die Abnutzung der Gleise verringern. Durch die Kapazität von bis zu 100 Fahrgästen wird mehr auf die Bedürfnisse bestimmter kleinerer Strecken Rücksicht genommen. Der Zug wird elektrisch angetrieben werden und kann mit einer Energiespeicherung durch Batterien an Bord bis zu 100 km/h aufnehmen. Erste Testfahrten sind für 2024 vorgesehen.

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