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Gas-Pipeline zwischen Bulgarien und Serbien geht ab 2023 in Betrieb

Bulgarien wird bei Gaslieferungen immer unabhängiger 

Bis Anfang 2023 wird Serbien über eine Gasverbindung mit Bulgarien verbunden sein und von dort Gas erhalten. Die serbische Regierung wird den Bau einer Verbindungsleitung Nis-Tsaribrod / Dimitrovgrad ausschreiben, sodass innerhalb von 2-3 Monaten ein Auftragnehmer ausgewählt wird und die Bauarbeiten im Sommer beginnen. Der serbische Teil dieser Verbindungsleitung ist 108 km lang, der Auftrag ist mit 85,5 Mio. EUR dotiert.

Bulgarien hat auch eine öffentliche Ausschreibung für die Lieferung von Ausrüstung und den Bau der Verbindungsleitung Bulgarien-Serbien gestartet. In Bulgarien sind es 62 km und der Wert dieser Ausschreibung liegt bei 71,5 Mio. EUR. Die geplante Kapazität der Verbindungsleitung ist 1,8 Mrd. m 3 pro Jahr, was etwa 60% des Jahresverbrauchs in Bulgarien entspricht.

Im Gegensatz zur russischen Gaspipeline, Teil von Turkish Stream (über die jetzt nur Transit russischen Gases möglich ist), wird dieses Projekt eine Gasübertragung in beiden Richtungen bzw. Handel zwischen Bulgarien und Serbien ermöglichen. Es werden beispielsweise Lieferungen nach Sofia vom LNG-Terminal in Kroatien aus erfolgen können, oder es kann aserbaidschanisches Gas nach Nis geliefert werden.