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Gesundheitssystem & Einrichtungen: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Demographischer Wandel und Kostendruck: Gesundheitseinrichtungen setzen auf Digitalisierung

Struktur des Bereiches Gesundheitssystem / Einrichtungen

In den nächsten Jahren werden in den wichtigsten Regionen der Welt die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen. Dem Wunsch, den Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung bei gleichbleibendem Leistungsumfang und geringen Kosten zu erweitern, stehen massive Infrastrukturprobleme gegenüber. Die Kernkompetenz von Krankenhäusern ist die medizinische und pflegerische Betreuung von Patienten. Um sie liefern zu können, sind zusätzliche Dienstleistungen, Vorgänge und Prozesse nötig. Dazu zählen Haus- und Medizintechnik, zum Beispiel die Betriebsführung und Instandhaltung von Geräten und Anlagen sowie die Bereitstellung von Energie, Wärme, Kälte und Wasser. Aber auch die Kommunikations- und Informationstechnik, die Logistik der Ver- und Entsorgung, die Gebäude- und Flächenbewirtschaftung sowie die Dokumentation und Abrechnung aller Bewirtschaftungsvorgänge gehören zu den notwendigen Sekundärleistungen.

Die steigenden Geburtenraten, die Überalterung der Bevölkerung und der zunehmende Kostendruck machen eine Optimierung dieser Sekundärprozesse notwendig.

Zukunft des Bereiches Gesundheitssystem und Einrichtungen

Viele Aspekte beeinflussen die Zukunft des Gesundheitssystems:

  • der Anstieg chronischer Krankheiten
  • die Entwicklung kostspieliger klinischer Innovationen
  • das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein
  • Wissen und höhere Erwartungen seitens der Patienten
  • eine anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit und wachsenden Kostendruck

Die höchsten Steigerungsraten des Bereichs werden in der Neurologie, der Augenheilkunde und der inneren Medizin erwartet.

Mehr Fälle bei limitierter Bettenkapazität und gleichbleibenden Personalzahlen machen es nötig, die einzelnen Prozesse im Krankenhaus zu optimieren. So wird die Verweildauer der Patienten reduziert.

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Nosokomiale Infektionen (= im Krankenhaus erworbene Infektionen) verursachen in unserem Nachbarland Deutschland jährlich Kosten von mehreren Milliarden Euro. Ihre Reduktion stellt eine Herausforderung dar, die alle Ver- und Entsorgungsstrukturen betrifft. Daraus resultieren vielfältige bauliche und technische Anforderungen: Spezielle Be- und Entlüftungslösungen v.a. in OP-Sälen und Intensivstationen verbessern die Hygiene (Raumlufttechnik mit Sterilfiltern), leiten Volumenströme und senken durch eine intelligente Steuerung zudem die Kosten. Weitere Beispiele sind desinfektionsmittelfeste Wände und Fußböden, die Personal- und Materialschleusen und die Sterilitäts- und Desinfektionsbedingungen von Instrumenten, Geräten und Gebrauchsgütern.

Stark nachgefragt sind Gesundheitsdienstleister, die die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand anbieten, von der Projektentwicklung, der Planung und Errichtung einer Gesundheitseinrichtung bis hin zu hoch spezialisierten Dienstleistungen im kaufmännischen, infrastrukturellen und technischen Bereich.

Prozessoptimierung, Personal und Führung sowie insbesondere auch Informationstechnologie sind die Bereiche mit dem größten Handlungsbedarf. Die Digitalisierung wird die Gesundheitseinrichtungen von morgen komplett verändern. Die Bedeutung von IT-geschützten Decision Support Systemen wird enorm steigen. Sie unterstützen das Krankenhausmanagement bei seinen Entscheidungen durch die Bereitstellung und zielgruppenorientierte Aufbereitung von Zahlen, Daten und Fakten und machen die Steuerung des Krankenhauses transparenter.

Datensicherheit, Cyber Security, Arbeitsplatz- und Patientensicherheit stehen dabei an oberster Stelle. Dazu gehören auch Brand- und Explosionsschutz sowie sichere Elektro-, Medizin- und Haustechnik und Umwelt- und Störfallmanagement.

Weitere Trends sind zum Beispiel Virtuelle-Realität, künstliche Intelligenz, Social Media und Online-Communities, durch die Krankheitsverläufe in Echtzeit verfolgt werden können, Biosensoren, Tracker und andere Wearables.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 160 Branchenfokusprogrammen.

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Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.