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Grüne Innovationen in der New Yorker Modewelt

Boom von „sustainable and fair fashion“ in der Kleidungserzeugung

Den Trend zur nachhaltigen und fairen Erzeugung von Kleidung gibt es schon seit einiger Zeit, jedoch denkt man bei ökologischer Kleidung nicht unbedingt an „Fashion“ – zumindest bis jetzt!  

Mehr und mehr steigt die Nachfrage von Konsumenten nach sogenannter „sustainable and fair fashion“ –Kleidung, die man ohne schlechtem Gewissen der Umwelt oder den Mitmenschen gegenüber tragen kann, welche jedoch trotzdem modisch und trendbewusst ist. 

Nicht überraschend agiert Amerika hier wieder einmal als Vorreiter und New York City nennt sich sogar auch stolz „the GREEN Apple“. In der Metropole findet man nämlich eine große Auswahl an nachhaltiger Kleidung nicht nur in kleinen Boutiquen, sondern auch bei großen Ketten, Designern oder online Händlern. Eine kleine Auswahl an Marken in New York finden Sie hier

Und in der Stadt die niemals schläft tut sich auch eventmäßig einiges rund um „sustainable fashion“, wie der lokale Blog „Ecocult“ zeigt. Hier kann man sogar nicht nur nach geeigneten Veranstaltungen, sondern zum Beispiel auch nach „fashionable“ aber fairen Weihnachtsgeschenken suchen.   

Generationen- und grenzübergreifend 

Weltweit legen mehr und mehr Menschen Wert darauf zu wissen wo und wie ihre Jeans und T-Shirts produziert wurden – und das auch generationenübergreifend! Der Trend scheint kein „Millennial-Phänomen“ zu sein. Obwohl Studien zeigen, dass nachhaltige Produktion für Millennials eine Priorität ist geben mittlerweile auch 34% der „Generation X“ und 30% der „Baby Boomers“ an, mehr umweltfreundliche Stoffe im Einzelhandel sehen zu wollen

Auch bei den kanadischen Nachbarn tut sich auf diesem Gebiet einiges. Die „Eco Fashion Week“ fand mittlerweile schon zum 11. Mal erfolgreich statt und fokussiert sich unter anderem darauf mehr innovativere Produktionslösungen für die Fashion Industrie zu präsentieren. Dabei wurde auch das „Öko-Rezept“ entwickelt, mehr dazu hier. 

Kleidung ist wertvoll und kein Wegwerfprodukt 

Nun stellt sich die Frage was man selbst als einzelner beitragen kann. Die österreichische „Vegan und Fair Fashion“ Bloggerin Livia Van Heerde (Instagram: @liviavanh) empfiehlt als aller erstes das meiste aus der Kleidung zu machen die man besitzt. Es gibt viele Möglichkeiten alte Kleidungsstücke neu zu kombinieren oder anderweitig zu verwerten und anstatt etwas zwei Mal zu tragen und wegzuwerfen kann man es auch spenden, weitergeben oder auch tauschen; letzteres kann man mittlerweile sogar online, wie zum Beispiel bei dem amerikanischen Unternehmen „Swap.com“: https://www.swap.com/about/. Generell gilt es zu versuchen so wenig Müll wie möglich mit Kleidung zu produzieren die eigentlich noch Wert besitzt.   

Darüber hinaus ermutigt Livia die Leser ihres Blogs auch Kleidung entweder Second-Hand zu kaufen oder sich genau anzusehen welche Marken „fair“ und nachhaltig produzieren; so sagt sie verhindert man, dass Geld zu den „Fast Fashion“-Ketten fließt. Dabei weißt sie auch darauf hin, dass Kleidung die fair produziert wird natürlich ihren Preis hat und dass man vielleicht nicht von heute auf morgen einen „grünen“ Kleiderschrank besitzen wird; man kann jedoch bei jeder neuen Anschaffung als informierter Konsument eine wichtige Entscheidung fällen. Es geht darum sich im Voraus zu informieren und sich dem Wert von Kleidung bewusst zu werden. Kopfschüttelnd erklärt Livia hierbei, dass ein T-Shirt mit der Aufschrift „Feministin“, das 5€ kostet, wohl nicht zu feministischen, fairen und sicherlich auch nicht nachhaltigen Konditionen hergestellt werden konnte. Mehr dazu findet man auf Livias Blog oder in der Dokumentation „True Cost“.  

Für jene die sich nun fragen wo sie denn nun solche fairen und nachhaltigen Marken finden, empfiehlt Livia den „Fair Fashion Guide“, der eine große Auswahl an ethisch hergestellten und teilweise nachhaltigen Marken auflistet sowie folgende Marken in den USA die ethisch und/oder umweltfreundlich produzieren: 

Und wer bewusst und lokal in Österreich einkaufen möchte dem empfiehlt die Bloggerin folgende österreichische Marken, welche ökologische Outfits ohne dem „Öko-Design“ Faktor anbieten:  

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das AußenwirtschaftsCenter New York spezialisiert sich unter anderem auch auf Innovationen in der Fashionindustrie. Kontaktieren Sie uns jederzeit unter newyork@advantageaustria.org sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen.

Livia van Heerde trägt eine Wickelweste des österreichischen Unternehmens ‚KUKLA‘, welches ethisch und nachhaltig in Wien produziert, ein Kleid von ‚Reformation‘ (Link im Text), „vegane“ Stiefel der Market ‚No Animal Brand‘ und eine Tasche von ‚The Noces‘
© AussenwirtschaftCenter New York
Livia van Heerde trägt eine Wickelweste des österreichischen Unternehmens ‚KUKLA‘, welches ethisch und nachhaltig in Wien produziert, ein Kleid von ‚Reformation‘ (Link im Text), „vegane“ Stiefel der Market ‚No Animal Brand‘ und eine Tasche von ‚The Noces‘
© AussenwirtschaftCenter New York Livia van Heerde trägt eine Wickelweste des österreichischen Unternehmens ‚KUKLA‘, welches ethisch und nachhaltig in Wien produziert, ein Kleid von ‚Reformation‘, „vegane“ Stiefel der Market ‚No Animal Brand‘ und eine Tasche von ‚The Noces‘
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