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Indien: Unionshaushalt für Geschäftsjahr 2021-22 setzt auf expansive Fiskalpolitik

Chancen bei Infrastrukturprojekten

Am 1. Februar legte Finanzministerin Nirmala Sitharaman dem Parlament den Unionshaushalt für das Geschäftsjahr 2021-22 vor. Der Budgetplan verfolgt eine expansive Fiskalpolitik, wobei das Haushaltsdefizit im kommenden Geschäftsjahr voraussichtlich 6,8% des BIP ausmachen wird (laufendes Jahr 9,5%). Mittelfristig wird ein Defizit von 4,5% des BIP angestrebt. Damit würde man auch im Geschäftsjahr 2026, weit über der ursprünglichen Messlate von 3,5% des BIP liegen. Der Budgetentwurf wurde von Wirtschaftsexperten positiv beurteilt und auch auch der lokale Aktienmarkt reagierte mit Kursanstiegen.   

Ausgabenseitig liegen die Schwerpunkte bei der Gesundheitsversorgung und beim Ausbau der öffentlicher Infrastruktureinrichtungen. Weiters sollen die Privatisierungungen von zwei Banken des öffentlichen Sektors umgesetzt und höhere Anteile für ausländische Direktinvestitionen im Versicherungssektor (49% bis 74%) erlaubt werden. Die letztere Massnahme soll die Sanierung des angeschlagenen inländischen Versicherungsbranche einleiten. Außerdem wurden wieder einige Zollpositionen erhöht. Die Erhöhungen sind jedoch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer ausgefallen.  

Die Auswirkungen auf österreichische Unternehmen bleiben aufgrund der Zollerhöhungen für Autoteile weitgehend auf den Automobilsektor beschränkt. Die Tarife betreffen hauptsächlich das Premium-Autosegment des Marktes. Die Erhöhung der FDI-Grenze (49% bis 74%) bei Versicherungen wird  voraussichtlich Investitionszuflüsse von US-amerikanischen und europäischen Versicherern nach sich ziehen. 

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