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Innovation aus Finnland: Holzfaser bewegt Licht

Forscher des Technischen Forschungszentrums Finnland „VTT“ haben eine neue Art von Faseroptik aus Zellulose entwickelt. Diese Zellulosefaseroptik konkurriert zwar nicht mit Glasfasern bei Telekommunikationsanwendungen, eignet sich aber ausgezeichnet für Sensoren, die von der biologischen Abbaubarkeit des Materials profitieren und damit eine umweltfreundliche Alternative zu Kunststoffen darstellen.

Zum Beispiel können Feuchtigkeitsänderungen in Gebäuden in Zukunft durch diese optischen Zellulosefasern erfasst werden. Das Zellulosefasermaterial selbst kann mit gemessenen Substanzen reagieren bzw. diese absorbieren, was für Glas- und Kunststofffasern schwierig ist. So absorbiert Zellulose effizient Wasser, was als Änderung der Dämpfung des Lichtdurchsatzes gemessen werden kann. Derartige Sensoren können als Bioabfall entsorgt werden.

Hannes Orelma, Senior Research Scientist bei VTT erklärt, dass der Kern dieser neuen optischen Faser aus Zellulose besteht, die mit ionischen Lösungsmitteln modifiziert wurde. Laut Herrn Orelma steht man bei der Entwicklungsarbeit noch am Anfang, so dass auch noch nicht alle Anwendungsmöglichkeiten bekannt sind.

Die Entwicklung von optischen Fasern begann im sogenannten iBEX-Programm des Technischen Forschungszentrums Finnland „VTT“, einer anwendungsorientierten Zusammenarbeit mit der Aalto University.

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