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Irland: Branchenprofil Sportgeräte und Sportartikel

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation  

Die Iren sind eindeutig eine Sportnation: 2,6 Mio. Iren gehen regelmäßig sportlichen Aktivitäten nach, was rund 57% der Bevölkerung entspricht. Rechnet man sämtliche Ausgaben der irischen Haushalte für Sport, sportbezogene Güter und Dienstleistungen zusammen, so betragen diese jährlich an die EUR 2,5 Mrd. Sport und sportverbundene Aktivitäten sichern in Irland über 40.000 Vollzeitjobs.  

Individuelle Leibesübungen wie Fitnesstraining, Walking, Schwimmen oder Laufen sind die beliebtesten Arten sportlicher Betätigung. Doch auch Radfahren, Fußball, Tanzen oder Reiten erfreuen sich großer Beliebtheit. Landestypisch sind schließlich die Ballsportarten Gaelic Football und Hurling. Daneben findet man überall in Irland außergewöhnlich schöne Golfplätze. 

Sportvereine und Clubs spielen traditionell eine Schlüsselrolle im irischen Sportwesen. Es gibt fast 12.000 organisierte Sportclubs und –vereine aus 64 verschiedenen Sportarten mit nahezu 1,7 Mio. Mitgliedern.  

Konkurrenzsituation  

Irland ist ein verhältnismäßig kleiner Produzent von Sportartikeln. Die lokalen Produzenten stellen hautsächlich Sportartikel für traditionell irische Sportarten wie Hurling oder Gaelic Football her. Mittlerweile wurde auch der Großteil der Produktion dieser Produkte ins Ausland verlagert. Fast die Hälfte der lokalen Hersteller produziert Bälle, Reitzubehör, Fischerbedarf, Golf Equipment und Fitnesszubehör.  

Irland exportierte 2017 Sportartikel im Wert von EUR 12,8 Mio. (v. a. Fahrräder, Fitnessgeräte und Sportbekleidung) und importierte Sportartikel im Wert von ca. EUR 193 Mio. Den größten Anteil bei den Importen machten Sportschuhe aus, gefolgt von Fahrrädern, Fitnessgeräten und Golfausrüstung.    

Gesetzliche Rahmenbedingungen  

Als EU-Mitgliedsland gelten für Irland die üblichen Binnenmarktvorschriften innerhalb der Europäischen Union. Für die Produkthaftung und die Produktsicherheit gelten in Irland dieselben Bestimmungen für Hersteller und Importeure wie in der restlichen EU. 

Seit dem Ende der Wirtschaftskrise ist die Sportbeteiligung der irischen Bevölkerung wieder leicht rückläufig. Hatten die Iren in Zeiten der Krise mehr Zeit für sportliche Aktivitäten, so ist der Alltag nun wieder stärker auf Beruf und Wirtschaft fokussiert. Die Zuwachsraten bei Teamsportarten stagnieren, während sich die Einzelsportarten zunehmender Begeisterung erfreuen und deshalb auch zulegen. 

Im täglichen Alltag bereits kaum noch wegzudenken, sind die elektronischen Hilfsmittel nun auch im Sport angekommen. In einer Umfrage von Anfang 2015 gaben rund 1,3 Mio. Iren an, dass sie erwägen, ein tragbares elektronisches Gerät oder eine Sport-App zu kaufen. Weiters gab ein Viertel der Befragten an, bereits mindestens eine Sport-App gedownloadet zu haben. In Zeiten von Facebook, Twitter und Co. ist gerade die damit verbundene Möglichkeit der Kommunikation, individuelle sportliche Fortschritte mit Freunden zu teilen, ein nicht zu unterschätzender Faktor für die potentiellen Kunden. 

Chancen für österreichische Unternehmen  

Der Mangel an lokalen Produzenten eröffnet österr. Unternehmen Chancen auf dem irischen Sportartikelmarkt. Neben dem Segment Teamsport gibt es vor allem Chancen bei den Outdoor-Sportarten wie Laufen, Wandern, Golf, Angeln und Reiten sowie bei den entsprechenden elektronischen Gadgets und Apps. 

Die Käuferschichten mit dem größten Potential für österreichische Produkte stellen Personen unter 25 Jahren sowie über 55 Jahren und gebildete Personen mit tendenziell höherem Einkommen dar. Österr. Marken werden meist mit Qualität und Hi-Tech-Produkten in Verbindung gebracht. Diesen Vorteil können Unternehmen auf dem zunehmend qualitätsbewussten irischen Markt nutzen. Beim Kauf von Sportartikeln ist auch der Preis nicht mehr ausschlaggebend, sondern vielmehr die Qualität des Produkts, seine Leistung, sein Komfort und seine Ästhetik.

Es gibt in Irland mehrere Großhändler und Importeure, die Sportgüter für den irischen Markt anbieten. Darüber hinaus spielen vor allem bei den teureren Topmarken auch Handelsvertreter eine wichtige Rolle.

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