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Italien: Branchenprofil Bau und Infrastruktur

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Die Baubranche ist mit einem Anteil von rund 8,08% am Bruttoinlandsprodukt und etwa 1,5 Millionen Beschäftigten, was 6,6% der Gesamtbeschäftigtenanzahl entspricht, einer der bedeutendsten Sektoren der italienischen Wirtschaft. Seit 2008 befand sie sich in einem Abwärtstrend. Dieser führte dazu, dass die Investitionen von 2008 bis 2014 um insgesamt 32% zurückgegangen sind, was mehr als EUR 64 Mrd. entspricht. Die größten Einbrüche waren bei Investitionen in Wohnungsneubauten (2008-2014: -62,3%) und bei den öffentlichen Bauvorhaben (2008-2014: -48,1%) zu verzeichnen.

Konkurrenzsituation

Auf dem italienischen Markt existierten 2013 etwa 550.000 Bauunternehmen. Der Großteil davon waren Klein- und Kleinstbetriebe mit vier oder weniger Mitarbeitern. Nur 86 Unternehmen beschäftigen mehr als 250 Personen. Neben den zahlreichen sehr kleinen Unternehmen gibt es auch eine nicht geringe Anzahl relativ großer Bauunternehmen, die nicht nur am heimischen Markt, sondern auch international Aufträge über einige Milliarden Euro lukrieren. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Grundlegende italienische Vorschriften zum Baubereich sind in den 138 Artikeln des Gesetzesdekrets Nr. 380 aus dem Jahr 2001 und nachfolgenden Änderungen (D.P.R. 380/2001, Testo Unico in materia Edilizia, e successive modifiche) enthalten. Dazu kommen unzählige weitere Bestimmungen und Vorschriften auf nationaler und lokaler Ebene, die alle Bereiche im Bauwesen betreffen.

Die wichtigsten gesetzlichen Normen, die österreichische Unternehmen beachten müssen, wenn sie in Italien Bau- und Montagearbeiten durchführen wollen, sind die Bestimmungen zur Entsendung von Arbeitnehmern,  steuerrechtliche Bestimmungen und jene zur Baustellensicherheit.  

Gegen Ende des Jahres 2014 konnte die italienische Baubranche einen Wendepunkt verzeichnen und begann,  sich langsam aber sicher aus der Rezession zu bewegen. Der Grund für die Trendwende sind neben den ersten Anzeichen eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs die weitreichenden Investitionen der öffentlichen Hand.

Chancen für österreichische Unternehmen

Möglichkeiten sind insbesondere im Holzbausektor und bei den Restrukturierungs- und Instandhaltungsarbeiten im Wohnbau gegeben. Grundsätzlich ist es für ausländische Firmen leichter, die schwierigen Rahmenbedingungen des italienischen Baumarktes im Norden als im Süden Italiens zu bewältigen. Ebenso können die Chancen erfolgreich zu arbeiten durch die Kooperation mit lokalen Partnern und durch die Teilnahme an einer italienischen Baufachmesse wesentlich verbessert werden. 

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