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Italien: Branchenprofil Informations- und Kommunikationstechnologie

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Italiens IKT Sektor ist nach Deutschland, UK und Frankreich Europas viertgrößter Markt für neue Technologien. Er zählt zirka 400.000 Beschäftigte in etwa 97.000 Unternehmen und der Marktwert betrug im Jahr 2015 rund EUR 64,9 Mrd. Kennzeichnend ist ein starkes Nord-Süd- als auch ein deutliches Stadt-Land-Gefälle.

Konkurrenzsituation

Die italienische Unternehmenslandschaft besteht weitgehend aus Klein- und Mittelunternehmen, die mögliche Partner für österreichische Unternehmen darstellen können. Es findet sich jedoch auch eine Vielzahl der Global Players unter den italienischen IKT Unternehmen. 

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Ab 2015 kommen beim direkten E-Commerce gegenüber Endverbrauchern (B2C) Vereinfachungen im Bereich der Mehrwertsteuer zur Anwendung. Um zu vermeiden, dass sich die Unternehmen in jedem EU-Land zum Zwecke der Mehrwertsteuer registrieren müssen, ist das vereinfachte Verfahren der „kleinen“, einzigen Anlaufstellen (Mini-One-Stop-Shop: MOSS) vorgesehen. - Der „direkte“ E-Commerce, welcher den elektronischen Verkauf von virtuellen Waren oder Dienstleistungen (z.B. Programme, Bilder, Filme, Spiele, etc.) beinhaltet, wird als Dienstleistung eingestuft, da sich der Käufer das Produkt online herunterladen kann. – Nähere Informationen dazu und zu weiteren rechtlichen Themen auf Anfrage. 

Als Zukunftsmarkt gilt auch in Italien das Internet of Things. 2014 erzielte dieser Sektor ein Geschäftsvolumen von EUR 1,62 Mrd. und ein Wachstum von 13,3 %. Laut Schätzungen von Cisco werden im Jahr 2020 weltweit 50 Milliarden Geräte miteinander verbunden sein, derzeit sind es 14 Milliarden. Einen kleinen Bereich, der allerdings stark wächst und Potential bietet, stellt das Cloud Computing dar (37 % Umsatzplus 2013-2014 ). 

Chancen für österreichische Unternehmen

Für österreichische Kupfer- oder Glasfaserkabelhersteller ergeben sich aufgrund des flächendeckenden Netzausbaus gute Marktchancen. Vor allem im Hinblick auf die Erweiterung des E-Government eröffnen sich für österreichische Unternehmer Möglichkeiten über die öffentliche Auftragsvergabe. Im öffentlichen Bereich ist bei der Geschäftsabwicklung in Italien allerdings mit einem bürokratischen Hürdenlauf zu rechnen. 

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