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Coronavirus: Situation in Kambodscha

Aktueller Überblick und Info-Updates

Stand: 22.4.2022

Update zu der Verbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) in Kambodscha:


Aktuell & Wichtig

  • Neue Einreisebestimmungen seit 15.11.2021: Quarantänefreie Einreise für vollständig Geimpfte mit Impfzertifikat, negativem COVID-19 PCR Test und negativem COVID-19 Schnelltest am Flughafen
  • Ungeimpfte bzw. nicht vollständig Geimpfte müssen bei Einreise PCR Test durchführen und für 14 Tage in Hotel-Quarantäne
  • Kambodscha nach Singapur das am meisten geimpfte Land in Südostasien
  • E-Visa für ausländische Reisende verfügbar; Visa „on arrival“ wieder möglich

Einreise- und Reisebestimmungen

Erleichterung für GeimpfteErleichterung für GeneseneErleichterung für Getestete
JaNeinNein
Einreise ohne Quarantäne möglich.Es gibt keine Einreiseerleichterungen für Genesene.Ein negativer PCR-COVID-19-Test (nicht älter als 72 h bei Abflug) ist Voraussetzung für die Einreise.

Nachdem im Jahr 2020 nach Ausbruch der Corona-Pandemie die Einreise für ausländische Staatsangehörige fast unmöglich war, kommt es zu einer langsamen Öffnung des Landes. Kambodscha ist derzeit nach Singapur das Land mit den am meisten geimpften Personen in Südostasien. 82% der 16,5 Millionen Einwohner des Königreichs haben bereits beide Impfungen erhalten. In der Hauptstadt Phnom Penh sind sogar bereits über 95% der Bevölkerung vollständig geimpft. 35% haben bereits eine dritte Auffrischungsimpfung erhalten.

Per 15. November 2021 haben sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen wie folgt geändert:

  • Vollständig Geimpfte: bei Vorlage eines Impfzertifikats und eines negativen COVID-19 PCR Test (nicht älter als 72 Stunden vor Abflug) ist die Einreise nach Kambodscha ohne Quarantäne möglich. Bei Ankunft wird am Flughafen erneut ein COVID-19 Schnelltest durchgeführt (dauert ca. 15 – 20 Minuten). Wenn dieser auch negativ ist, darf man sich im Land frei bewegen.
  • Ungeimpfte bzw. nicht vollständig Geimpfte: hier muss vorab ein offizielles Quarantänehotel gebucht werden (u.a. Sokha Phnom Penh Residence, Courtyard by Marriott, Raffles Hotel Le Royal, Sofitel Phnom Penh Phokeethra und Himawari). Falls keine Buchung vorliegt, wird ein Hotel zugewiesen. Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Ankunft in Kambodscha wird zusätzlich ein COVID-19 Schnelltest durchgeführt.

Nähere Informationen finden sich auf der Webpage des kambodschanischen Außenministeriums.

Die Flughäfen in Kambodscha sind weiterhin geöffnet, es gibt auch keine Flug- oder Landeverbote. Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage und der weltweiten Beschränkungen im Flugverkehr haben jedoch fast alle Fluglinien, die Kambodscha mit Linienflügen bedienen, ihren Betrieb temporär eingestellt. Momentan ist nach unserer Information lediglich eine Anreise über Südkorea/Incheon mit Korean Air und Asiana möglich.

Eine Einreise nach Kambodscha ist somit derzeit faktisch immer noch nur schwer möglich. Wenn Sie sich bereits in Kambodscha aufhalten, empfehlen wir, die Hygienehinweise und Vorsichtsmaßnahmen der Regierung genau zu beachten und die aktuellen Entwicklungen via Medien und der Webpage des Österreichischen Außenministeriums (BMEIA) laufend zu verfolgen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Reisewarnung des BMEIA die meisten Reisekrankenversicherungen keine Leistungen mehr übernehmen. Bitte überprüfen Sie die diesbezüglichen Regelungen Ihrer Reisekrankenversicherung.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte direkt an das Österreichische Außenministerium unter +43 1 9011 54411 und registrieren Sie sich unter www.auslandsregistrierung.at. Die Reiseinformationen des Österreichischen Außenministeriums (BMEIA) finden Sie auf der Homepage des BMEIA beim Unterpunkt „Aktuelle Hinweise“.


Regelungen für den Güterverkehr

Durch die Coronakrise ist auch der Warenverkehr mit Kambodscha beeinträchtigt worden. Der Transport von General Cargo und anderen Gütern per Luft- oder Seefracht ist derzeit aber weitgehend wieder regulär möglich, es muss aber mit zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden.

Im Bereich der Luftfracht hat sich die Situation durch die Wiederaufnahme von Linienflügen die Situation enztspannt. Auch Cargoflüge werden regelmäßig durchgeführt werden können, die Kosten liegen aber nach wie vor über dem früher üblichen Niveau.

Im Bereich der Seefracht läuft der Import nach Kambodscha weitgehend ungestört, jedoch kommt es zum Teil zu Verzögerungen beim Importprozess. Zusätzlich kommt es durch die derzeitige globale Knappheit bei Containern zu Verzögerungen beim Export via Seefracht.

Beim innerstaatlichen Gütertransporten bestehen nach unseren Informationen keine Einschränkungen.

Sie haben Fragen zum Warenverkehr mit Kambodscha? Ihre Waren hängen im Zoll fest? Sie finden keinen passenden Spediteur? Wir helfen Ihnen gerne weiter, bitte kontaktieren Sie uns unter bangkok@wko.at.


Rechtliche Auswirkungen auf Vertragsverhältnisse

Auch zahlreiche Vertragsverhältnisse mit österreichischen Geschäftspartnern sind von der Coronakrise betroffen. Im kambodschanischen Recht wird der Themenkomplex „Force Majeure“, überhaupt nicht definiert. Sind vertraglich keine Regelungen zu „Force Majeure“ vorgesehen, so muss jeder Vertrag individuell betrachtet werden.

Sie haben Fragen zu Ihren Verträgen mit kambodschanischen Firmen? Ihr kambodschanischer Partner kommt seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach? Gerne überprüfen wir in Zusammenarbeit mit unseren Vertrauensanwälten Ihre Fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter, bitte kontaktieren Sie uns unter bangkok@wko.at.


Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben

Kambodscha ist vergleichweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Es gab über weite Phasen praktisch gar keine Einschräkungen des täglichen Lebens; die zwischenzeitlichen Lockdowns konnten relativ rasch wieder aufgehoben werden. Auch aufgrund der sehr hohen Impfrate war Kambodscha das erste Land in der Region, das seine Grenzen für Besucher wieder geöffnet hat (ohne Notwendigkeit einer Quarantäne). Derzeit gibt es noch eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum (auch im Freien); ansonsten bestehen aber praktisch keine Einschränkungen; auch Restaurants und Bars haben regulär geöffnet.


Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft

Die kambodschanische Regierung hat diverse Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft bekanntgegeben, unter anderem einen Hilfsfonds von bis zu USD 2 Mrd., um die wirtschaftlichen Folgen insbesondere in den wichtigen Sektoren wie der Textilindustrie, im Tourismus, sowie in der Bau- und Immobilienwirtschaft abfedern zu können. Bestandteile des Hilfsprogramms sind zinsbegünstigte Darlehen zur Unterstützung von KMUs in prioritären Industriezweigen. Des Weiteren sollen vor allem landwirtschaftliche Produzenten mit günstigen Krediten versorgt werden. Für freigestellte Mitarbeiter im Bereich der Textil- und Tourismuswirtschaft wurden staatlich subventionierte Kredite zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es Steuererleichterungen und –Stundungen für prioritäre Industriezweige.


Exportverbot für Masken und Desinfektionsmittel

Bitte beachten Sie, dass seit 30. März 2020 für den Export von allen Arten von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln (Alkohol, Alkoholmischungen, Infektionsgels, antibakterielle Feuchttücher usw.) eine Ausfuhrgenehmigung des kambodschanischen Gesundheitsministeriums nötig ist.


Weitere Informationen

Die Österreichische Botschaft Bangkok unterstützt alle österreichischen Staatsangehörigen in Kambodscha.

Für konkrete Fragen zur Situation in Kambodscha unterstützt das AußenwirtschaftsCenter Bangkok gerne alle Wirtschaftstreibenden. Sie erreichen uns telefonisch via +66 2 0385 885 oder per E-Mail via bangkok@wko.at.

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