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Zentralasien: Aufstrebende Filmindustrie in Kasachstan bietet rot-weiß-rote Chancen

Salzburger Firma Kogler ist Nummer 1 bei Kinoeinrichtung – Filmfestivals in Almaty und Astana sind ein Geheimtipp für österreichische Filmschaffende 

„Die aufstrebende Filmindustrie in Kasachstan und alles rund um Kino und Film bieten Chancen für innovative österreichische Unternehmen“, berichtet der Wirtschaftsdelegierte Rudolf Thaler in Almaty. Kasachstan ist der größte Filmmarkt in Zentralasien. Fast jeder der 18 Millionen Einwohner Kasachstans besucht durchschnittlich einmal pro Jahr ein Kino. In Kasachstan gibt es modernste Kinotempel : Alle kommerziellen Kinos sind digital ausgerüstet, zwei Drittel sogar mit 3D-Technologie. Das Salzburger Unternehmen Kogler stattet in der Millionen-Metropole Almaty das Interieur des größten Kinos des Landes und eines der größten in Zentralasien aus. Kogler ist in Kasachstan Marktführer. Bisher richtete der Silk Road Biz Award Gewinner 17 Kinos ein, darunter eines im größten Einkaufszentrum Zentralasiens in Astana.

„Für Österreichs Filmschaffende sind die Filmfestivals in Astana und Almaty noch ein Geheimtipp“, ermuntert Thaler zur Teilnahme. Das EURASIA International Film Festival in der Hauptstadt Astana ist das bedeutendste in Zentralasien und zählt zu den Top 35 Festivals der Welt. Die Bewerbungsfrist endet Mitte Mai. Spielfilme sollten nicht älter als ein Jahr sein, Dokumentarfilme und Shorts längstens aus dem Jahr 2017 stammen. Das Almaty Filmfestival findet heuer zum zweiten Mal statt und prämiert Spielfilm-Koproduktionen. Einsendeschluss ist Ende Juli. In den kommenden Jahren soll das Festival in der bevölkerungsreichsten Stadt Kasachstans in die A-Liga der Festivals aufrücken. Beide Festival-Organisatoren freuen sich über rot-weiß-rote Filme.

Hollywood dominiert 

In den Kinos laufen fast zur Hälfte in Russisch synchronisierte amerikanische Produktionen, gefolgt von russischen Filmen. Ausländische Filme werden Großteils in Russisch gezeigt, da eine Nachvertonung in kasachischer Sprache zu teuer wäre. Der Anteil kasachischer Filme in den Kinos lag bisher bei etwa einem Zehntel und nimmt zu. In den kommenden Jahren soll der kasachische Filmanteil auf 20 bis 30 Prozent steigen. Ziel der Festival-Organisatoren ist die Belebung der heimischen Filmwirtschaft und des Filmstandortes Kasachstan.

Kasachstans Filmindustrie erregte mit Nominierungen beispielsweise bei den Oscars und in Cannes internationale Aufmerksamkeit. Die Kasachin Samal Yesliamova wurde 2018 in Cannes zur besten Schauspielerin gekürt. Almaty ist das Zentrum der kasachischen Filmindustrie. „Filmschaffende in Kasachstan informieren sich mangels inländischer Filmausrüstungsmessen im Ausland über neue Filmtechnologien“, weiß Thaler.