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Kroatien: Branchenprofil Mode und Textilien

Exportwissen, Marktchancen und Trends

Branche und Marktsituation

Kroatien hat eine traditionsreiche und starke Textil-, Bekleidungs-, Leder- und Schuhindustrie.

2014 erhöhte sich der Export der kroatischen Bekleidungsindustrie um insgesamt 55,1% bzw. um 589 Mio.- EUR, aber auch die Importe verzeichneten Rekordzahlen (+70% gegenüber 2013). 2015 setzte sich der positive Trend, insbesondere aufgrund neuer Aufträge europäischer Markenproduzenten fort, die Kroatien wegen der Produktionsflexibilität und –qualität sowie der niedrigen Lohnkosten zu schätzen wissen. 

Konkurrenzsituation

Einige europäische Produzenten haben bereits ihre Produktion nach Kroatien verlegt, dies insbesondere wegen der konkurrenzfähigen Lohnkosten, der Arbeitsqualität, der Zugehörigkeit zum EU-Binnenmarkt und der zunehmenden Vorliebe der Käufer für Produkte, die in Europa hergestellt werden. Bei diesen Investoren handelt es sich vorwiegend um österreichische, deutsche und italienische Unternehmen.

Der Großteil der Unternehmen der Branche befindet sich in Nordkroatien, wo auch entsprechende Berufsfachschulen und die Fakultät für Textiltechnologie angesiedelt sind.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Mit dem EU-Beitritt hat Kroatien sämtliche Vorschriften betreffend Etikettierungsvorschriften und Qualitätszertifikate für Importprodukte übernommen.

Zertifikate und Qualitätszeugnisse, die in anderen EU-Mitgliedsstaaten ausgestellt wurden, werden anerkannt, zusätzliche Qualitätskontrollen und/oder Zertifikate sind grundsätzlich nicht erforderlich. 

Lohnveredelungsarbeiten werden nach wie vor den Arbeitsschwerpunkt bilden, wobei ein Trend in Richtung Anfertigung kleinerer Kollektionen, vor allem bei den KMU-s, festzustellen ist.

Weiters sind Investitionen in den Bereichen Eigenmarken und Marketing nötig sowie auch in innovativen technischen Textilien, für die man einen Zukunftsmarkt sieht.

Chancen für österreichische Unternehmen

Österreichische Firmen, die in Kroatien fertigen lassen, können einerseits von der EU-Mitgliedschaft Kroatiens, den logistischen Vorzügen aufgrund der geographischen Nähe zu Österreich, kompetitiven Lohnkosten, Ausbildung und Erfahrung der Arbeitskräfte sowie hohem Qualitätsniveau und der Fertigung profitieren.

Auch bei der Modernisierung der Maschinenparks bestehen für österreichische Firmen gute Chancen.  

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