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Kunst/Kultur: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Die Kunst- und Kulturbranche steht bei der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in ausgewählten internationalen Kultur-Metropolen künftig verstärkt im Fokus

Struktur der Kunst- und Kulturbranche

In den internationalen Kunstrankings für zeitgenössische Kunst belegen heimische Kunstschaffende wie Erwin Wurm, Valie Export, Heimo Zobernig und Arnulf Rainer seit Jahren Positionen unter den 25 erfolgreichsten noch lebenden zeitgenössischen Künstlern. Einem aktuellen Kunstbericht zufolge erzielte der österreichische Kunstmarkt im Jahr 2015 mit einem Umsatz von ca. 426 Millionen Dollar einen Anteil von zwei Prozent am globalen Kunstmarkt.

2015 erwirtschaftete der Kunstmarkt weltweit knappe 64 Milliarden Dollar. Das ist etwa sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Dem steht gegenüber, dass der Wert des globalen Kunstmarktes in den letzten zehn Jahren um 78 Prozent gestiegen ist. Mit einem Anteil von 43 Prozent der Verkäufe sind die USA Weltmarktführer, gefolgt von Großbritannien mit 21 Prozent und China mit 19 Prozent. Die Nachkriegskunst und die zeitgenössische Kunst sind mit einem Marktanteil von 46 Prozent die erfolgreichsten Strömungen innerhalb des internationalen Kunstmarktes.

Die 20 bestbesuchten Museen in der Welt, angeführt vom Louvre in Paris, dem National Museum of China in Peking und dem National Museum of National History in Washington, registrierten im Jahr 2015 insgesamt 107,3 Millionen Besucher. Unter den 100 am häufigsten besuchten Museen weltweit befinden sich zwei Museen in Wien: das Belvedere und das Kunsthistorische Museum.

Zukunft in der Kunst- und Kulturbranche

Das positive Image, das Österreich international auf dem Gebiet der Kunst, Kultur und Kreativität hat, kann und soll stärker zum Nutzen der österreichischen Gesamtwirtschaft transferiert werden. Österreichs Spitzenleistungen in kulturellen Belangen sowie ein unvergleichliches kulturelles Erbe sollen nicht nur als Standortvorteile, sondern in weiterer Folge auch für Österreichs Exportwirtschaft positiv genutzt werden. Um die Kompetenz der heimischen Wirtschaft international zu stärken, soll Österreichs exzellentes Image als Kunst- und Kulturland daher stärker hervorgehoben werden.

Asien und insbesondere China werden als globale Kunst- und Kulturdestination zunehmend relevanter. Zahlreiche europäische und amerikanische Messeveranstalter und Galerien haben hier in den letzten Jahren Niederlassungen gegründet; die chinesischen Konzert- und Opernhäuser setzen neue Maßstäbe. Gleichzeitig gibt es hier jedoch kaum Museen oder Ausbildungsstätten, und auch das Modell der Programmgalerie, die Kunstschaffende und Sammler zusammenführt, ist hier noch kein Standard.

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Eine der großen aktuellen Herausforderungen der heimischen und internationalen Kunst- und Kulturinstitutionen ist es, neue Besucherschichten zu erschließen. Neue Veranstaltungsformate, eine größere Präsenz in den Sozialen Medien, Kooperationen mit anderen Veranstaltern sowie mehr Aufmerksamkeit für die jüngsten Gäste sollen dazu beitragen, dass in Zukunft mehr Besucher angezogen werden.

Homogenisierung durch Globalisierung

Durch die Globalisierung nimmt die Bedeutung von Kunst aus Drittstaaten am Kunstmarkt zu. Auf großen Kunstmessen wie in renommierten Museen und Galerien trifft man neben Arbeiten aus dem Westen zunehmend zeitgenössische Kunst aus Afrika, Asien und Lateinamerika an. Durch die universale Ausrichtung der Kunstsprache verwenden Kunstschaffende aus allen Kontinenten ähnliche Techniken, Materialien und Methoden; diese bilden den gemeinsamen Nenner der heutigen weltweiten Kunstproduktion.

Erfolgsfaktor Kunstmesse

Es haben sich nie zuvor so viele Kunstmessen herausgebildet wie heute. Insbesondere Nischen- und Boutique-Messen sind im Kommen und bilden eine Konkurrenz zu großen, etablierten Messen wie Art Basel, Frieze und Armory Show. Auch in Österreich sind einige neue Messen entstanden. Mit einem Umsatz von 25,5 Milliarden Euro und einem Anteil am Gesamtumsatz am Kunstmarkt von 40 Prozent im Jahr 2015 ist die Bedeutung der Kunstmessen stark gestiegen; 2010 betrug der Anteil noch 30 Prozent.

Neue Technologien im Kunst- und Kulturbetrieb

Immer mehr Kunst- und Kulturinstitutionen investieren in die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien. Museen, Konzert- und Opernhäuser entwickeln ihre eigenen Apps, Devices und Führungssysteme zur Vermittlung von Inhalten und zielgruppengerechten Angeboten; Online-Dienste erweitern das Erlebnis der analogen Zuschauerräume in die digitale Welt. Der Bedarf nach Anbietern solcher neuen Konzepte und Technologien wächst stetig.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 160 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 45 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.