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Chile: Steigerung der Kupferproduktion - Investitionen in Höhe von 150 Mrd. US-Dollar notwendig

Ziel ist es, bis 2050 neun Mio. Tonnen Kupfer zu fördern. 

Die neue, vom zuständigem Minister präsentierte Bergbaupolitik Chiles (Política Nacional Minera 2050) zielt darauf ab, ein nachhaltigeres Modell für diese Industrie zu schaffen und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung des Sektors bis 2050 zu fördern.

Das vorgeschlagene Entwicklungsmodell basiert auf vier Stützen, d.h. jeweils auf einer ökonomischen, ökologischen, sozialen und institutionellen Säule.

Es wurden deshalb 78 kurz-, mittel- und langfristige Ziele festgelegt, unter denen folgendes Ziel besonders hervorzuheben ist: Bis 2050 soll ein Marktanteil von 28 % - bei einer prognostizierten jährlichen Produktion von neun Millionen Tonnen Kupfer – erreicht und gehalten werden.

Es wird auch versucht, zum Kampf gegen den Klimawandel beizutragen und im Bergbausektor bis 2040 die CO2-Neutralität zu erreichen. Bis 2030 soll der kontinentale Wasserverbrauch der Bergbauindustrie um 10 % verringert werden, bis 2050 soll der Konsum um weitere 5 % gesenkt werden.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, benötigt die Branche eine Investitionsspritze von 150 Mrd. USD. Der 2020-2029 Kataster von 49 Bergbauprojekten im Gesamtwert von 74 Mrd. USD soll dabei Abhilfe schaffen. Um die Strategie in Gang zu setzten, müssten 70 % der Projekte realisiert werden.

Das Dokument zur neuen Bergbaupolitik enthält einen vom Bergbauministerium und der chilenischen Kupferkommission Cochilco geleiteten Überwachungsplan, um die Einhaltung der Ziele zu überprüfen. Alle fünf Jahre sollen die Meilensteine auf partizipative Weise aktualisiert werden, um neuen Realitäten, die sich ergeben könnten, zu berücksichtigen.

In Bezug auf den Lithiummarkt versicherte Minister Jobet, dass das Land mehr Reserven hat, als derzeit gefördert werden. Die Herausforderung bestünde darin, einerseits höhere Beiträge der einzigen aktiven Lithiumakteure SQM und Albemarle zu erzielen und andererseits neue Investoren anzulocken.

Minister Jobet fügte zudem hinzu, dass die Ziele der Bergbaupolitik 2050 im Einklang mit dem im Parlament debattierten Royalty-Projekt stünden (zusätzliche Steuern auf Bergbauprodukte), obwohl er die zuletzt von der Abgeordnetenkammer gebilligte Formulierung zu diesem Thema nicht teile. Der Beitrag der Bergbauindustrie müsste fair und seiner Bedeutung angemessen sein, sollte aber die Wettbewerbsfähigkeit Chiles oder Attraktivität für Investoren nicht schaden.