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Logistik: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Neue und ganzheitliche Logistikkonzepte sind gefragt

Die größten Herausforderungen der Logistikbranche sind die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen und die Optimierungen durch Logistik-IT.

Struktur der Logistikbranche

Die Logistikbranche steuert und optimiert Informations-, Personen- und Materialströme. Sie findet bei der Beschaffung, Produktion, Distribution und beim Recycling Anwendung. Und sie regelt Dienstleistungen und Systeme wie Routenplanung, Transport, Lieferung, Lagerung, Verpackung und Kommissionierung.

Traditionell zählen Spediteure, Transport- und Verkehrsunternehmen zu den wichtigsten Logistikanbietern. Durch den stetigen Ausbau der Infrastruktur (Verkehrsstrecken, Logistikterminals, Häfen und Internetinfrastruktur) in Schwellenländern wird die Branche in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Außerdem stärken Kapazitätsausbau, Verdichtung und multimodale Verkehrs- und Transportkonzepte die Position der Logistikbranche.

Der Wettbewerb auf internationalen Märkten, der Kostendruck und gestiegene Anforderungen der Kundinnen und Kunden bei Preis, Qualität, Zeit, multimodalem Transport und Umweltfreundlichkeit fordern neue und ganzheitliche Logistikkonzepte. Logistikserviceprovider konzentrieren sich auf das Management der kompletten Supply-Chain. Außerdem bieten moderne Logistikunternehmen zusätzliche Serviceleistungen an wie Zollabfertigung, Auftragsmanagement und Zubringerservices in Städten und Hub-Netzwerke. Partnerschaften zwischen regionalen und internationalen Logistikanbietern gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Zukunft der Transportwirtschaft

Die Logistikbranche folgt globalen Trends. Exportorientierten Logistikerinnen und Logistikern aus Österreich hilft die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, die Bewegung auf den Märkten im Auge zu behalten. Schlüsselfaktoren sind die Veränderungen im Welthandel, die Entwicklung und der Ausbau von Infrastruktur und die Rolle der Digitalisierung, Automatisierung und IT.

Es wird immer wichtiger, flexible Wertschöpfungsketten zu schaffen und dabei Lieferunternehmen, Händlerinnen bzw. Händler und Endkunden bzw. Endkundinnen gleichermaßen zu berücksichtigen. Dieses komplexe System wird in Zukunft die Grenzen zwischen Handel, Lieferbetrieb, Spedition etc. weiter durchlässig machen.

Durch internationale Partnerschaften versuchen Logistikdienstleister ihr Angebot zu erweitern und Größenvorteile im weltweiten Wettbewerb zu erzielen. EU-weit wird intensiv an Konzepten zur Vereinheitlichung technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im internationalen Gütertransport gearbeitet.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

Weitere Zukunftschancen sehen viele Branchenexperten in der grenzüberschreitenden Nutzung und Weitergabe von Daten. Das könnte schon jetzt über Cloud-Technologien, mobile Endgeräte und Logistik-IT erfolgen.

Online-Shopping und E-Commerce setzen neue Maßstäbe. Die Konsumentinnen und Konsumenten von heute erwarten einen prompten, kostenlosen Versand. Ein weiteres Zukunftsthema ist die Reduktion der Emissionen aus dem motorisierten Güterverkehr. Kontinental sehen wir hier eine stärkere Nutzung des Schienenverkehrs, weltweit die Verbreitung kombinierter Transportkonzepte.

Das Ziel Österreichs ist es, sich als europäische Logistik-Drehscheibe mit hoher Wertschöpfung zu etablieren. Dafür braucht es international operierende Logistikunternehmen. Informieren Sie sich mit Hilfe der Expertinnen und Experten der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA über die Trends der Branche:

  • Vernetzung von Regionen, durchgängiger Anschluss von Achsen und Verkehrskorridoren, Hochkapazitätsstrecken
  • Internationale Kooperation und Zusammenarbeit, Vereinheitlichung technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen im Gütertransport, Mautsysteme
  • Multimodaler Verkehr
  • Flexible, kombinierte Transporte
  • Nutzung umweltfreundlicher Transportmittel
  • Ausbau von Logistikzentren, Cargo Zentren, Hubs, Logistikterminals
  • Universelle Logistik-Service-Anbieter
  • Digitalisierung: Prozessoptimierung von Verkehrsströmen, Nutzung von Cloud-Technologie, Verkehrstelemetrie
  • End-Consumer-Logistik
  • Supply-Chain-Management
  • Autonom, elektrisch und vernetzt fahrende Nutzfahrzeuge
  • Entkoppelung des Gepäcktransports vom Personenverkehr
  • Gütertransport im urbanen Umfeld: e-mobility, City-Hubs, Last-Mile-Problem

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, kann Steine schmelzen. Das funktioniert mit der Sonne und einem Parabolspiegel – aber auch im Auslandsgeschäft. Wer sich dort viel vornimmt, nützt die «All-inclusive-Angebote» von mehr als 200 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt, unterstützen wir in 30 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exportunternehmen und Auslandsinvestoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Sie mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren Sie über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Sie in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen Sie vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.