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Madrid Nuevo Norte: Aufbau einer Smart City

Die größte Stadterneuerungsmaßnahme in Europa mit großen Geschäftsmöglichkeiten

Der Stadtrat von Madrid hat die Stadtentwicklung von Madrid Nuevo Norte definitiv genehmigt, ein Projekt, das die Stadtviertel in diesem Stadtteil verbinden, Arbeitsplätze schaffen und ein Schwerpunkt für die Anwerbung von Talenten sein wird. Als ein auf Innovation und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Modell, soll es eine authentische intelligente Stadt schaffen, die in Europa als Referenz dienen und weltweit mit den fortschrittlichsten intelligenten Städten konkurrieren soll.

Nachhaltige Erschließung im Norden der Stadt

Die Idee ist, mit einem bisher ungenutzten, voll von alten Eisenbahnschienen übersäten Stadtgebiet zu beginnen, was zudem den Norden der Stadt in zwei schwer zugängliche Gebiete teilt. Auf diesem bisher praktisch nicht nutzbaren Grund von mehr als 3,2 Mio.m² wurde eine ganze Stadt geplant, in der das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Nutzungen des Grundstücks und den geplanten Räumen auf Bewohnbarkeit und Wohlbefinden als vorrangiges Ziel ausgerichtet ist.

Wir stehen vor einem Stadterneuerungsprojekt mit Kriterien der städtischen Nachhaltigkeit auf ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Es integriert ein kompaktes und gemischtes Stadtmodell, in dem Konnektivität, Mobilität, Innovation und Effizienz mit der Bewahrung von Umweltwerten kombiniert werden. Eine grüne Achse wird das Zentrum von Madrid mit El Pardo verbinden und auch als Weg für Fußgänger und Radfahrer dienen.

Das Projekt, das auf eine Zeitdauer von 25 Jahre angelegt ist, wird in vier Bereiche unterteilt werden: Bahnhof Chamartín, Geschäftszentrum, Malmea-San Roque-Tres Olivos und Las Tablas Oeste. Insgesamt werden Maßnahmen auf einer geschätzten Fläche von 3,3 Mio. m²  und einer Ausdehnung von mehr als 5 km durchgeführt. Zum Projekt gehören mehr als 400.000 m²  Grünfläche, 295.000 m²  für öffentlich genutzte Strukturen und 10.500 Wohnungen, von denen mehr als 20% als Sozialwohnungen geplant sind.

Aspekte des Projekts, die das Konzept der intelligenten Stadt am meisten beeinflussen

Ein großes Kommunikations- und Transportzentrum

Die strategische Lage von Chamartín, fünfzehn Minuten vom Flughafen entfernt und etwas weniger vom Verkehrsknotenpunkt Atocha, bedeutet, dass der geplante Ausbau des Bahnhofs und seine Modernisierung ihn möglicherweise zum größten Bahnhof Europas machen wird.  Zusätzlich zur Erweiterung dieses Bahnhofs, zu dem die Ein- und Ausfahrten der Hochgeschwindigkeitszüge von Atocha aus verlängert werden, wird die gesamte Stadt über einen Kommunikationsplan verfügen, der eine 80%ige Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gegenüber einer nur 20%igen Nutzung des Individualverkehrs gewährleistet.

Dieses Kommunikationsnetz wird mit den folgenden Elementen ausgestattet sein:

  • Eine neue U-Bahn-Linie mit drei Stationen
  • Ein neuer Nahverkehrsbahnhof im Süden von Fuencarral
  • Eine Schnell-Buslinie mit hoher Kapazität, die von einem exklusiven Bahnsteig und einer Priorisierung der Ampeln profitieren wird
  • Zwei neue unterirdische Busbahnhöfe
  • Zwei überirdisch gelegene Umsteigeplattformen 

Das modernste Geschäftszentrum

Dies wird das Herz der Stadt sein. Mit modernen Wolkenkratzern und Bürogebäuden, die mit den fortschrittlichsten IKT-Technologien ausgestattet und auf die Zukunft vorbereitet sein werden. Ein Bereich, der in der Lage ist, Investitionen und Talente anzuziehen. Das Geschäftszentrum befindet sich direkt hinter den beiden schiefen Türmen, die als „Puerta de Europa“, also das „Tor zu Europa“ bekannt sind. Die jüngsten Projekte, die in diesem Bereich auf internationaler Ebene durchgeführt wurden, sind in die Konzeption eingeflossen.

Nachhaltigkeit

Abgesehen vom Impuls hin zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Gegensatz zu den privaten Verkehrsmitteln wird Madrid Norte über große Grünflächen von mehr als 390.700.000 m²  verfügen. Es werden zwei einzigartige Bereiche geschaffen:

  • Der zentrale Park mit 116.725 m², der auf den Gleisen des Bahnhofs Chamartín gebaut wird und die Eje Verde (Grüne Achse), die die Stadt mit El Pardo verbinden wird. Darüber gelten für das Projekt die höchsten Umweltstandards.
  • Ein partizipatorisches Projekt

An der Entwicklung des Projekts waren der private Sektor, die Verwaltung sowie Bürger-, Umwelt- und soziale Gruppen beteiligt.

Kombination von Räumen

Die Planung hat sich für die Kombination von Wohnnutzungen mit Geschäften und Büros entschieden, wobei das Wohlergehen der Bewohner und die Qualität der öffentlichen Räume im Vordergrund stehen: 250.000 m² Land für öffentliche Einrichtungen und Schaffung von 10.500 Wohneinheiten.

Hinzu kommt die verschachtelte Anordnung dieser Räume mit Erholungsgebieten, öffentlichen Dienstleistungen und großen Grünflächen. Die Gewerbe- und Wohngebiete werden dazwischen integriert werden.

Die Stadtplanung der Zukunft in nächster Nähe

Alles, was bleibt, um die perfekte Smart City zu schaffen, ist, sie mit den fortschrittlichsten Technologien auszustatten. Technologien, die heute unvorstellbar sind, die aber, in Anbetracht der für die Gesamtentwicklung des Projekts vorgesehenen 25 Jahre, zur Realität werden.

Bei Rückfragen, Informationen und Chancen im Bereich Smart Cities, nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien steht Ihnen das AussenwirtschafsCenter Madrid gerne zur Verfügung!

Ihre Ansprechperson ist Frau Virginia Alonso: madrid@wko.at