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Maritime Industry: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Innovationen im Bereich globaler Logistikkonzepte, kombinierter Verkehrs- und Transportsysteme, green mobility und online Retail eröffnen der Branche neue Chancen

Struktur des Bereiches Maritime Industry

Zur Maritime Industry gehören die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen aus den Bereichen Schifffahrt, Werften, Schiffs- und Bootsbau, Häfen, Infrastruktur, Logistik, Tourismus und Zulieferindustrie. Schiffe werden zum Transport und in anderen wirtschaftsrelevanten Bereichen wie Fischerei, Gewinnung von Ressourcen und Energie, Forschung und Tourismus eingesetzt.

Die Seeschifffahrt bildet in der maritimen Wirtschaft den größten Sektor. Sie umfasst die Benutzung von Wasserfahrzeugen, vor allem zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Gütern. Außerdem gehören Flussschifffahrt und Binnenseefahrt zum Bereich Maritime Industry.

Mit der Seeschifffahrt sind Reedereien und ihre Schiffe gemeint. Im Schiffbau wird zwischen Neubau- und Reparaturwerften unterschieden. Daneben existiert auch der Spezialschiffbau, wozu zum Beispiel der Bau von Yachten und Kreuzfahrtschiffen zählt. Ergänzt wird der Schiffbau durch maritime Zulieferer und Dienstleister, die sich auf die Entwicklung und Produktion zukunftsrelevanter, innovativer Systemlösungen konzentrieren. Diese beziehen sich nicht nur auf das Produkt Schiff, sondern auch auf maritime Anlagen und Systeme für die Hafenwirtschaft und -logistik, die maritime Umwelt- und Sicherheitstechnik sowie die Offshore-Technik und andere Bereiche der Meerestechnik. Während Japan und Deutschland zu den weltweit größten Zulieferindustrien zählen, befinden sich die größten Schiffsbauer in China und Südkorea. Auch für Österreich von größter Bedeutung ist die Zulieferung von Motoren und Antriebssystemen.

Zukunft der Maritime Industry

Weltweite Lieferantennetzwerke, Industrie 4.0, Internationalisierung und die Optimierungen von supply-chains führten zu einer Neuorientierung der Branche. Die Entwicklung der maritimen Wirtschaft zeigt sich weltweit im Aufwärtstrend.

Der Güterumschlag und der Anteil der Schiffe am modal-split nehmen zu. So weist der Hafen Hamburg für den Container-Umschlag ein Volumen von 8,7 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) im Bereich Transhipment aus.

Zukunftschancen für Produktions- und Zulieferbetriebe bestehen derzeit im Bereich der Hafenwirtschaft, bei den Reedereien und der Logistikberatung. Europäische Häfen positionieren sich immer stärker als Logistikdrehscheibe, Komplettanbieter für Logistikdienstleistungen und Verkehrsträger des modal-split. Auch die Donauraumregion als Schiffskorridor zum Schwarzen Meer zeigt beim Güterumschlag und beim Tourismus eine positive Entwicklung. 

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Der aktuelle Trend im Schiffbau geht in Richtung Erweiterung von Transportkapazitäten. Aktuelle Containerschiffe weisen eine Kapazität von über 12.000 Standardcontainern auf. Herausfordernd in diesem Zusammenhang sind die Umweltverträglichkeit und der Einsatz alternativer Antriebsysteme und Brennstoffe.

Ob steigende Kraftstoffkosten, Tonnagen-Überschuss, Piraterie, Cyberattacken oder administrative Barrieren: Die Herausforderungen sind ein starker Antrieb, um Schiffe, ihren Betrieb und die Logistik effizienter zu gestalten, die industrielle Wertschöpfung zu erhöhen, die Innovationsfähigkeit zu stärken und wissensbasierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Branche verändert sich durch die Globalisierung, die Entwicklungen im E-commerce, Innovationen im IT Bereich, Digitalisierung von Logistik- und Verkehrsdaten, die Forcierung umweltfreundlicher Verkehrsträger, kombinierte Transportlösungen und durch internationale Verpflichtungen zu Emissionsreduktion und zum Umweltschutz.

Einige Trends für die Zukunft:

  • Vernetzung von Regionen: Schiff als Partner des modal-split auf
  • Verkehrskorridoren
  • Internationale Kooperation und Zusammenarbei
  • Grenzüberschreitende Bereitstellung von Date
  • Erhöhung der Tiefgänge und der Containerkapazität pro Schif
  • Umweltverträglichkeit und Emissionsreduktio
  • Häfen als universelle Logistik-Service-Planer
  • Häfen als Logistikdrehscheibe für modal-split, Transhipment, Hinterland, Lager- und Umschlag
  • Supply Chain Management: Synchrone Planung von Produktion, Lagerung und Logistik
  • E-commerce und online Retailer
  • Sicherheit: Militär, Schutz der Crew, Piraterie, Cyberattacken sowie Hafensicherheit
  • Tourismus: Derzeit und in naher Zukunft boomender Schiffsbau für Kreuzfahrten und den Donauraum (EU Donauraumstrategie
  • Und schließlich die Digitalisierung von Logistikdaten und Warenströmen: Ein ständiger Datenstrom zwischen Schiff, Hafen, Ämtern, Service-Dienstleistern und dem Reeder ermöglichen einen effizienten Ablauf aller Prozesse, deren Überwachung und die Einhaltung von bestehenden Regularien.

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