th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Marokko: erster Impfstoffhersteller im afrikanischen Kontinent

Ausbau des politischen und wirtschaftlichen Einflusses in Afrika

Am 5. Juli 2021 wurde in Fès der Vertrag über die Herstellung des chinesischen Covid19-Impfstoffes Sinovac unterzeichnet. Das Königreich Marokko und das chinesische Pharmaunternehmen Sinopharm schlossen ein Memorandum über die Zusammenarbeit von Sinopharm und seinem marokkanischen Äquivalent, Société Thérapeutique Marocaine (Sothema), ab.

Geplant ist die Herstellung von 5 Mio. Impfdosen pro Monat, wobei die erste Charge schon mit Ende des Jahres 2021 erwartet wird. Das bisherige Investment von marokkanischer und chinesischer Seite beläuft sich auf etwa 466 Mio. Euro.

Die chinesisch-marokkanische Partnerschaft führte schon Ende Juni 2021 mit etwa 835 Mio. Euro zu einer Umsatzerhöhung des marokkanischen Pharmakonzerns von 17,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Allein im zweiten Quartal 2021 konnte das Labor seinen Umsatz um 44,3% auf über 45 Mio. Euro steigern.

Dem von der WHO im Mai dieses Jahres gesetzte Ziel, 10% der Bevölkerung bis Ende September gegen Covid19 zu impfen, kommen 80% der afrikanischen Länder nicht nach. Marokko hingegen führt (Stichtag 09.09.) mit einer Impfrate von 44% (vollimmunisiert).

Mit dem „Made in Morocco“ Impfstoff kann das Land seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss am Kontinent ausbauen.