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Marokko importiert mehr Gewürze und Milch

Erhöhter Milchverbrauch im Ramadan

Im ersten Quartal 2020 importierte Marokko mehr als 10.000 Tonnen Gewürze und gab dafür 17,5 Mio. Euro aus. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 waren es nur rund 6.000 Tonnen. Importiert werden etwa Paprika, Pfeffer, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma oder Safran. 

Der Import von Milch stieg von 8.307 Tonnen im 1. Quartal 2019 auf 9.486 Tonnen im Vergleichszeitraum 2020. Zurückzuführen ist das auf den üblicherweise erhöhten Verbrauch während dem Ramadan (24. April bis 23. Mai). Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Marokko zwischen 45 und 50 Litern, in Österreich bei 77 Litern. 

Das Industrieministerium unterzeichnete heuer bereits 2 wichtige Investitionsabkommen im Bereich der Milchwirtschaft: Erstens für den Ausbau einer Molkerei des Unternehmens AJP (Agro Juice Processing) in Meknès. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp über 4 Mio. Euro und wird 120 Arbeitsplätze schaffen. Die 2010 gegründete AJP ist mit einem Marktanteil von 28% Marktführer für die Herstellung von Säften und Milchgetränken in Marokko.

Das zweite mit dem CEO von Land’Or SA (Tunesien) für die Errichtung einer Käseproduktionseinheit in Kenitra. Es umfasst gut 9 Mio. Euro und soll 102 Arbeitsplätze schaffen.

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