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Metalle/Verarbeitung: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Österreichische Spitzentechnologie schafft Metallerzeugnisse überragender Qualität für den Export in alle Welt

Struktur des Sektors Metalle und Metallverarbeitung

Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt rund 136.000 Menschen in Österreich. 2018 erwirtschaftete sie einen Produktionswert von rund 39 Milliarden Euro. Ob Schienen, nahtlose Stahlrohre oder Aluminium-Walzprodukte für die Automobilindustrie: Die Unternehmen der Branche liefern Know-how und Zuverlässigkeit.

Speziell im Maschinenbau, der Automotive-Industrie und der Bauwirtschaft kommen österreichische Metallerzeugnisse zum Einsatz. Aber auch Haushaltsartikel und Verpackungsmaterialien aus Metall werden in Österreich produziert.

Die Expertise der österreichischen Unternehmen ist auf den Weltmärkten gefragt. Metallwaren werden bereits seit Jahrzehnten mit Hilfe heimischer Spitzentechnologien entwickelt. Auch bei der Entwicklung und Produktion metallverarbeitender Maschinen und Anlagen gehören viele österreichische Firmen zu Weltmarktführern in ihrem Segment.

Zukunft des Sektors Metalle und Metallverarbeitung

Hauptzielländer für die Exporte der österreichischen Metallunternehmen sind Deutschland, USA, Schweiz, Italien, Polen, Tschechische Republik, UK, Ungarn und die Slowakei.

Unsere AußenwirtschaftsCenter in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Mazedonien, Serbien, der Slowakei und in der Tschechischen Republik haben den Bereich „Metalle und Metallverarbeitung“ als Schwerpunktbranche gewählt, da es für österreichische Unternehmen hier noch viel Potenzial bei der Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gibt. Die Möglichkeiten reichen dabei von Vertriebskooperationen bis hin zum Sourcing von Vorprodukten.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

Österreichische Unternehmen agieren international meist besonders serviceorientiert, flexibel und kundennah. Eine noch stärkere Integration der Kunden und Lieferanten in die Wertschöpfungskette unter Einsatz von Digitalisierungs- und Industrie 4.0.-Technologien wird diesen Vorsprung auch in Zukunft sichern.

Unsere Expertinnen und Experten an den AußenwirtschaftsCentern arbeiten täglich daran, die neuesten Trends aus den Innovationszentren der Welt zu Ihnen zu bringen.

Industrie 4.0

Das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnologien mit klassischen Produktions- und Logistikprozessen führt zu einer neuen Stufe der industriellen Wertschöpfung. Wichtig dabei: eine enge Vernetzung von Betrieben mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und eine verstärkte Einbindung in globale digitale Wertschöpfungsketten.

Leichtbau

Die Leichtbautechnologie ist ein Innovationsmotor für viele Branchen, von der Luftfahrt, der Automobilproduktion, dem Maschinenbau bis hin zur Medizintechnik. Für den Maschinenbau ist der Leichtbau in zweifacher Hinsicht wichtig. Einerseits spielen Maschinen für die Verarbeitung von Leichtbaumaterialien eine große Rolle, andererseits kommt der Leichtbau auch bei beweglichen Teilen in Maschinen zum Einsatz und ermöglicht damit höhere Genauigkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeiten sowie eine höhere Lebensdauer von Maschinen. Eine Weiterentwicklung des Leichtbaus stellen die Hybrid- und Verbundwerkstoffe dar, also z.B. eine Kombination von Metallen/Legierungen und Kunststoffen bzw. Keramiken.

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Sie durch Zukunftsreisen zu internationalen Forschungszentren in den Bereichen „Industrie 4.0“ und „Neue Materialien“.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 150 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 39 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! – Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.