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Möbel/Interior: Struktur, Zukunft und Trends der Branche

Mit Präsentationen auf drei Kontinenten arbeitet die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA an der weltweiten Positionierung der heimischen Einrichtungsbranche

Struktur des Bereiches Möbel und Interior

Weltweit steigt die Nachfrage nach neuen Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Auf der internationalen Möbelmesse in Köln stellten zuletzt rund 1.360 Unternehmen neue Produkte und Trends vor. Die eigenen vier Wände als Ruheort gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig werden Haus und Küche immer vernetzter. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Möbel in Deutschland stiegen 2016 auf das Allzeithoch von 412 Euro.

Auch weltweit verzeichnet die Möbelbranche einen stetigen Aufwärtstrend. Es wird erwartet, dass sich der aktuelle globale Umsatz von mehr als 463 Milliarden USD bis 2021 um 4,27 Prozent steigern wird, so der aktuelle Report "Global Furniture Market 2017-2021" von Technavio. In den USA wächst der Inneneinrichtungssektor ebenfalls seit 2009.

In Österreich stiegen die Exportzahlen leicht an. Die wichtigsten Exportdestinationen sind Deutschland, die Schweiz, Polen und Italien. Darüber hinaus verdreifachten sich die Exporte nach Portugal, verdoppelten sich jene nach Griechenland und stiegen die Lieferungen nach Spanien um ein Viertel. Auch in den USA und Kanada wurden um 40 Prozent mehr heimische Möbel abgesetzt.

Der Wettbewerbsdruck aus dem Ausland bleibt jedoch hoch. Die Möbelimporte nach Österreich übersteigen den Export um mehr als das Doppelte. Ein Drittel der Importe kommt aus Deutschland. Polen, China und Italien kommen zusammen auf einen Anteil von fast 18 Prozent. Der Anteil heimischer Möbel liegt in Österreich bei knapp 40 Prozent.

Zukunft der Möbel- und Interiorbranche

Im Einrichtungsbereich werden künftig immer mehr Abläufe automatisiert. Geräte können etwa durch Sensoren und Algorithmen lernen, ihre Tätigkeiten an die Gewohnheiten der Besitzer anzupassen. Vor allem Anbieter von Licht- und Küchenlösungen können von diesen Entwicklungen profitieren.

Lichtsysteme und Tonanlagen können über Apps gesteuert werden und intelligente Energie-Management-Systeme können Geräte automatisch hoch- und herunterfahren.

Laut Zukunftsinstitut Österreich wird sich der Konsum in den kommenden Jahren stärker individualisieren. Produkte und Dienstleistungen werden sich optimal an die individuellen Wünsche der Käufer anpassen. Auch bei der Möbelherstellung wird es künftig weniger auf Massenproduktion und zunehmend auf kundenspezifische Fertigung ankommen. Moderne Technologien für die Produktion von Unikaten, wie etwa 3D-Drucker, kommen immer häufiger zur Anwendung.

Steigen Sie in unsere Zeitmaschine! – Auf unseren Zukunftsreisen lernen Sie neue Trends, Technologien und Geschäftsmodelle kennen.

Der globale Markt für professionelle Beleuchtung wird bis 2020 jährlich um ca. vier Prozent wachsen und ein Marktvolumen von 24 Milliarden Euro erreichen. In Asien, Südamerika, Ozeanien sowie Afrika wird ein robustes Wachstum erwartet. Aufgrund der geringen Bautätigkeit lässt die Nachfrage in Europa und den USA nach. Der zentrale Wachstumstreiber der Lichtindustrie ist derzeit der Technologiewechsel auf LED und in Zukunft möglich OLED.

Wegweisende Innovationen

Österreich hat in den letzten Jahren Möbeldesigner und Hersteller hervorgebracht, die derzeit die Welt erobern. Dabei gibt es viele Parallelen zum Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Wiener Werkstätte international Aufsehen erregte. Wie damals gelingt es Österreich auch heute, mit wegweisenden Innovationen am Puls der Zeit zu sein.

Digitalisierung der Einrichtungsbranche

Eine Webpräsenz wird auch für Hersteller von Einrichtungsgegenständen immer wichtiger: Die Homepage dient zunehmend als erweitertes Schaufenster. Der "RoPo-Effekt" (research online, purchase offline) bedeutet, dass sich Konsumenten immer öfter im Web informieren, bevor sie offline einkaufen. Außerdem können internationale Kunden online schneller und effizienter erreicht werden.

Arbeitsplatz der Zukunft

Unternehmensstrukturen und Arbeitsabläufe ändern sich im heutigen Zeitalter rasch, was große Konsequenzen für den Arbeitsplatz hat. Flexible Büros, unterschiedliche Arbeitszonen, Open Space-Räumlichkeiten mit Rückzugsmöglichkeit und Relax-Bereiche sind nur ein paar Beispiele, wohin sich Arbeitsplatzkonzepte derzeit entwickeln. Anbieter von Büromöbeln sind gefragt, diese Trends mitzugestalten und ihr Angebot an die sich ändernde Nachfrage anzupassen.

Praktisch, multifunktional und umweltfreundlich

Die aktuellen Farb- und Einrichtungstrends zeigen deutlich, dass das Umweltbewusstsein eine große Rolle spielt. Exzentrische Dekorations- und Einrichtungstrends sowie bunte Farben gehören der Vergangenheit an. Warme Farben und Natursteine dominieren. Grundsätzlich ist funktionelles, angenehmes, modernes und umweltfreundliches Interieur gefragt. 

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Sie dabei, neue Trends zu identifizieren.

Internationalisierungsoffensive go-international

Wer Kräfte bündelt, erreicht mehr und kommt schneller ans Ziel. Wer sich im Auslandsgeschäft viel vornimmt, nützt daher am besten die „All-inclusive-Angebote“ von mehr als 150 Branchenfokusprogrammen.

Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Markt und oft regional gebündelt unterstützt die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in 39 Schlüsselbranchen den Markteintritt oder die Expansion österreichischer Exporteurinnen und Exporteure und Investorinnen und Investoren mit maßgeschneiderten Leistungspaketen:

Von Fachleuten vor Ort erstellte Studien versorgen Unternehmen mit wertvollem Markt- und Branchenwissen. Expertenforen im Inland informieren über Geschäftschancen und Rahmenbedingungen. Auslandsveranstaltungen mit starkem B2B-Fokus unterstützen bei der Geschäftsanbahnung im Zielmarkt. Branchen-Managerinnen und -Manager betreuen Firmen in Österreich, und Expertinnen und Experten in den AußenwirtschaftsCentern unterstützen vor Ort.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige! - Das Förderprogramm go-international erleichtert Ihnen den Sprung über die Grenze und ist Teil der Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.